Bochums Wirtschaft 2027 – das sind die Prognosen für die Ruhrmetropole
Bochums Wirtschaft steht vor einem Jahr zwischen leiser Hoffnung und spürbarem Umbruch. Während neue Branchen wachsen, ringen Industrie, Handel und Arbeitsmarkt weiter mit den Folgen einer schwachen Konjunktur.
Kaum eine Stadt im Ruhrgebiet hat ihr Gesicht in den vergangenen Jahren so stark verändert wie Bochum. Wo früher Autos vom Band liefen, arbeiten heute Logistiker, IT-Fachleute und Forschende.
Doch der Wandel ist noch nicht abgeschlossen. Ein Blick auf die Ausgangslage und die aktuellen Einschätzungen zeigt, womit Unternehmen und Beschäftigte im kommenden Jahr rechnen können.
Wie sich Bochums Wirtschaft neu aufgestellt hat
Mit der Schließung des Opel-Werks im Jahr 2014 verlor die Stadt auf einen Schlag Tausende Arbeitsplätze. Auf dem früheren Werksgelände ist seitdem das Innovationsquartier MARK 51°7 entstanden.
Statt auf einen einzelnen Großkonzern setzt Bochum dort auf viele mittelgroße Unternehmen. Angesiedelt haben sich unter anderem DHL, Bosch und VW, dazu Firmen aus der IT-Sicherheit, Gesundheitsdienstleister und Forschungseinrichtungen.
Auch die Ruhr-Universität prägt den Standort mit zahlreichen Ausgründungen.
- Aufrufe: 87

