Bochum (ots) Bei einem Unfall am Mittwochmorgen, 11. Februar, in Wattenscheid hat sich ein 26-jähriger Pedelecfahrer leichte Verletzungen zugezogen. Die Überprüfung ergab, dass er unter Drogeneinfluss gefahren war.
Nach derzeitigem Stand befuhr der Bochumer gegen 5.30 Uhr mit seinem Pedelec die Heidestraße in Richtung Vietingstraße, als er in Höhe der Hausnummer 96 beabsichtigte, einem entgegenkommenden Pkw auszuweichen.
Werde schlau wie ein FHuchs: Mit der neuen KinderFH startet die Fachhochschule Dortmund im Sommersemester ein spannendes Angebot für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Aus der MINT-AG entstanden, bietet das Programm Workshops und Vorlesungen, bei denen die jungen Forscher*innen in die Welt der Wissenschaft eintauchen können. Den Auftakt macht am 28. Februar der Fachbereich Maschinenbau. Rektorin Prof. Dr. Tamara Appel erklärt, was Chemie und Lego-Steine gemeinsam haben.
Die stille Krise in Bochumer Kinderzimmern Wenn nachts wieder das Baby schreit und die Augen kaum noch offen bleiben, kennen viele junge Familien in Bochum diese Situation nur zu gut. Die Erschöpfung zieht sich durch den ganzen Tag, die Konzentration lässt nach und selbst einfache Aufgaben werden zur Herausforderung. Häufiges nächtliches Aufwachen führt dazu, dass Eltern in einen Teufelskreis aus Müdigkeit und Reizbarkeit geraten.
Schlafmangel bei Säuglingen betrifft nicht nur das Kind selbst, sondern die gesamte Familie. Die Dunkelziffer betroffener Haushalte im Ruhrgebiet ist vermutlich höher als gedacht, denn viele Eltern sprechen ungern über ihre nächtlichen Strapazen. Oft herrscht die Sorge, als unfähig wahrgenommen zu werden, obwohl Schlafprobleme bei Babys weit verbreitet und keineswegs ein Zeichen mangelnder Elternkompetenz sind.
Dabei ist chronische Übermüdung keineswegs harmlos. Sie kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen, die Partnerschaft belasten und sogar die Sicherheit im Alltag gefährden. Besonders im dichten Stadtverkehr oder bei der Betreuung mehrerer Kinder wird Schlafmangel schnell zum Risikofaktor. Studien zeigen, dass dauerhafter Schlafentzug das Immunsystem schwächt und das Risiko für Depressionen erhöht.
Lokale Unterstützung für erschöpfte Familien
In Bochum haben sich verschiedene Anlaufstellen etabliert, die betroffenen Eltern zur Seite stehen. Das Familienzentrum am Stadtpark bietet regelmäßige Gesprächskreise an, wo sich Mütter und Väter austauschen können. Hier erfahren sie, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind. Der persönliche Kontakt zu anderen Familien schafft Verständnis und kann bereits eine spürbare Entlastung bringen.
Auch niedergelassene Hebammen und Kinderärzte im Stadtgebiet haben sich zunehmend auf Schlafberatung spezialisiert. Sie kennen die typischen Herausforderungen junger Familien und können gezielt weiterhelfen. Viele bieten inzwischen erweiterte Sprechstunden an, die speziell auf Schlafthemen ausgerichtet sind.
Die Frühen Hilfen der Stadt vermitteln bei Bedarf professionelle Unterstützung direkt nach Hause. Geschulte Fachkräfte beobachten die Schlafsituation vor Ort und entwickeln gemeinsam mit den Eltern praktikable Lösungen. Diese aufsuchende Hilfe hat sich besonders bei stark belasteten Familien bewährt, die den Weg zu einer Beratungsstelle nicht mehr schaffen. Die Beraterinnen bringen nicht nur Fachwissen mit, sondern auch ein offenes Ohr für die individuellen Sorgen und Nöte der Eltern.
Digitale Hilfe für flexible Beratung
Neben den örtlichen Angeboten gewinnen Online-Beratungen zunehmend an Bedeutung.
Aufgrund gesetzlicher Änderungen im Batteriegesetz zum Jahresbeginn müssen
Genehmigung zur Annahme von Bleibatterien angepasst werden. Für den USB- Wertstoffhof Havkenscheider Straße liegt die neue Genehmigung noch nicht vor. Deshalb
können bis auf Weiteres keine Bleibatterien – insbesondere Auto- und Starterbatterien – angenommen werden. Der bisherige Entsorgungsweg wird derzeit neu organisiert. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, alte Bleibatterien möglichst beim Handel zurückzugeben. Verkaufsstellen wie Autohäuser, Baumärkte o.ä. sind gesetzlich verpflichtet, gebrauchte Auto- oder Starterbatterien kostenlos zurückzunehmen. Dieser Weg stellt aktuell die reguläre und empfohlene Entsorgungsmöglichkeit dar. Andere Batterien, zum Beispiel Haushaltsbatterien, Akkus oder Elektrokleingeräte, können weiterhin wie gewohnt an den USB-Wertstoffhöfen abgegeben werden. Sobald die notwendige Genehmigung vorliegt und die Annahme wieder möglich ist, informiert die USB Bochum GmbH rechtzeitig.