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Regional

LUX-Filmpreis 2018: Deutsch-österreichische Ko-Produktion „Styx“ unter den 3 Finalisten

Styx, The Other Side of Everything und Woman at War: Das sind die Finalisten im Rennen um den LUX-Filmpreis 2018 des Europäischen Parlaments.

Die drei Finalistenfilme für den LUX-Filmpreis 2018 wurden am 24. Juli in Rom am Rande des italienischen Filmfestivals "Giornate degli Autori" bekanntgegeben. Im Finale um den begehrten Filmpreis des Europäischen Parlaments, der im November dieses Jahres bereits zum 12. Mal vergeben wird, sind:

 

  • The Other Side of Everything (Druga strana svega) von Mila Turajlić (Serbien, Frankreich, Katar)
  • Woman at War (Kona fer í stríð) von Benedikt Erlingsson (Island, Frankreich, Ukraine)
  • Styx von Wolfgang Fischer (Deutschland, Österreich)

 

Der Dokumentarfilm The Other Side of Everything der serbischen Regisseurin Mila Turajlić befasst sich mit der bewegten Geschichte eines Landes und seiner Gesellschaft im Kampf gegen Nationalismus und für Demokratie. Die Chronik einer Familie in Serbien entwickelt sich zu einem ergreifenden Portrait einer Aktivistin in Zeiten großer Unruhen und politischen Veränderungen und wirft Fragen nach der Verantwortung jeder Generation für die Zukunft auf.

 

Der Film Woman at War des isländischen Regisseurs Benedikt Erlingsson erzählt die originelle und intensive Geschichte eines starken Frauencharakters - einer Musiklehrerin in ihren Fünfzigern, die ein Doppelleben als engagierte Umwelt-Aktivistin führt. Als sie ihre bisher kühnste Aktion plant, erfährt sie, dass ihr Antrag auf Adoption eines Kindes endlich akzeptiert wurde und ein kleines Mädchen in der Ukraine auf sie wartet.

 

Styx des österreichischen Regisseurs Wolfgang Fischer erscheint zunächst als Dokumentarfilm, ist aber eine meisterhaft komponierte Allegorie unserer polarisierten Welt und verdeutlicht die Ambivalenz gegenüber der Flüchtlingskrise. Die Protagonistin bricht zu ihrem Traumurlaub auf, einem Solo-Segeltörn im Atlantik. Nach einem Sturm trifft sie plötzlich auf ein schwer beschädigtes Flüchtlingsboot voller Menschen, die dringend Hilfe benötigen. Die Küstenwache schickt ihr Funkanweisungen, sich aus der Sache rauszuhalten, da sie nicht entsprechend ausgerüstet ist. Dies kollidiert jedoch mit ihrem Verantwortungsbewusstsein. Wird sie weitersegeln, während andere ertrinken?

 

Hintergrund

 

Mit dem LUX-Filmpreis honoriert das Europäische Parlament die Vielfalt der europäischen Film- und Kinokultur. Die Auszeichnung wird jedes Jahr an eine Produktion vergeben und soll dazu dienen, europäische Filme einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und eine gesellschaftliche Debatte über Werte und soziale Themen in Europa anzuregen.

 

Um die europäische Filmindustrie zu unterstützen und die wichtigsten europäischen (Ko-)Produktionen über den nationalen Markt hinaus zu verbreiten, wird das Europäische Parlament die drei Finalistenfilme in allen 24 Amtssprachen der Europäischen Union untertiteln und in vielen Städten und auf verschiedenen Festivals in ganz Europa zeigen. Außerdem werden die Filme während der LUX-Filmtage im Herbst in den 28 EU-Ländern vorgeführt. Der Gewinnerfilm wird zudem für seh- und hörbehinderte Menschen zugänglich gemacht und vom Europäischen Parlament beworben.

 

Welcher Film mit dem LUX-Filmpreis ausgezeichnet wird, entscheiden die EU-Abgeordneten. Der Gewinner wird am 14. November in Anwesenheit der Regisseure im EU-Parlament in Straßburg verkündet.

 

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POL-BO: Farbschmierereien auf der Skaterbahn in Herbede - Polizei sucht Zeugen!

Witten (ots) - Am gestrigen Morgen (23. Juli, 9.53 Uhr) erhielt die Polizei Kenntnis von Farbschmierereien auf einer Skateranlage an der Zeche-Holland-Straße 1 in Witten-Herbede.

Die Beamten stellten auf einer Fläche von etwa drei Quadratmetern drei aufgesprühte rechte Symbole sowie einen Schriftzug fest.

Ein genauer Tatzeitraum konnte bisher noch nicht ermittelt werden.

Die Kriminalpolizei fragt daher: "Wer kann Hinweise zu den Farbschmierereien auf der Skaterbahn oder zu den Tätern geben?"

Hinweise nimmt der Bochumer Staatsschutz unter der Rufnummer 0234/909-4505 oder außerhalb der Geschäftszeit die Kriminalwache unter -4441 entgegen.

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Stadt Duisburg Infos:Feuerwehr Duisburg funkt digital

Seit dem 2. Juli funkt die Feuerwehr Duisburg im Digitalfunk. Die komplette Kommunikation zwischen den Fahrzeugen und der Leitstelle – sowohl im Rettungsdienst, als auch für die Bereiche Brandschutz und Hilfeleistung – erfolgt seither im digitalen BOS-Funk. Großer Vorteil dieser Technologie ist u. a. die Abhörsicherheit, sodass unbefugte Dritte die Funkgespräche der Feuerwehr nicht mithören können.

 

Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) projektiert seit 2006 den Start des digitalen-BOS-Funks, der seit 2012 sukzessive deutschlandweit durch die Errichtung von etwa 4.500 Basisstationen ausgebaut und nutzbar gemacht wird. In Duisburg gibt es seit 2011 vier aktive Basisstationen, die den digitalen Funkbetrieb gewährleisten sollen.

 

Die Feuerwehr Duisburg hat im Jahre 2011 mit dem aktiven Umstieg in die Digitalfunk begonnen. In den Folgejahren wurden insgesamt 128 Fahrzeuge in Eigenregie für den Digitalfunk tauglich gemacht und rund 200 Handfunkgeräte beschafft. Die Führungskommunikation an Einsatzstellen wurde bei der Feuerwehr Duisburg bereits im Dezember 2012 in den Digitalfunk überführt. Davon unberührt war die weiterhin analoge Kommunikation zwischen den Fahrzeugen und der Leitstelle.

 

Als technische Redundanz bleibt weiterhin der analoge BOS-Funk aktiv und kann jederzeit genutzt werden, um auch bei Wartungsarbeiten oder technischen Störungen am Digitalfunknetz eine sichere und stabile Kommunikation zwischen der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg und den aktiven Kräften an der Einsatzstelle zu gewährleisten.

 

Insgesamt waren rund 1,2 Millionen Euro für den bisherigen Umstieg erforderlich. Laufende Kosten entstehen praktisch keine, da das Netz vom Bund betrieben und den Ländern und Kommunen zur Verfügung gestellt wird. Wartung und Instandhaltung der Funkkomponenten werden durch die eigene Funkwerkstatt inklusive einer 24/7-Rufbereitschaft durchgeführt.

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Polizei Bochum POL-BO: Rollerfahrer beleidigt und attackiert Autofahrer mit Helm - Zeugen dringend gesucht!

Witten (ots) - Ein Rollerfahrer beleidigte einen Autofahrer durch die geöffnete Seitenscheibe. Dabei blieb es nicht: Er trat zudem gegen den Wagen und bewarf im weiteren Verlauf den Fahrzeugführer mit seinem Helm. Unerkannt fuhr der Rollerfahrer schließlich davon. Die Polizei sucht nun dringend Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Hinweise zum Kennzeichen oder zum Fahrer geben können.

Gestern Mittag (23. Juli, 11.30 Uhr) befuhr ein 45-jährige Wittener Autofahrer mit die Crengeldanzstraße in Richtung der B 226 (nordwestlich). Ein Rollerfahrer näherte sich seinem Fahrzeug von hinten und beleidigte ihn durch das geöffnete Fenster an der Fahrerseite. Als der Wittener seine Fahrt fortsetzte, trat der Unbekannte mit seinem Schuh gegen den Kotflügel. Daraufhin hielt der Wittener in Höhe der Hausnummer 57 mit seinem Auto auf einem Parkstreifen an - der Rollerfahrer parkte vor einer Autovermietung. Auf der Straße eskalierte nun die Situation, indem der Zweiradfahrer seinen Helm abnahm und diesen in Richtung des ausgestiegenen Autofahrers warf. Der Helm prallte gegen den Arm und flog anschließend gegen den Wagen. Danach flüchtete der Rollerfahrer über den Gehweg in Richtung Krankenhaus.

Der Mann konnte wie folgt beschrieben werden: zwischen 20 und 25 Jahre alt, circa 175 cm groß, dunkelblonde Haare, Dreitagebart (am Kinn länger), schlank, trug ein weißes T-Shirt und eine blaue Jeans. Bei dem Roller soll es sich um ein blaues Leichtkraftrad handeln.

Der Autofahrer wurde durch den Helmwurf leicht am Arm verletzt. Am Fahrzeug entstand ein geschätzter Sachschaden von 1.000 Euro.

Hinweise zu dem Vorfall nehmen die Ermittler des Verkehrskommissariats Bochum unter der Rufnummer 0234/909-5206 entgegen.

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