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Reise/Travel

Die jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 20 Jahren sind die einzige Altersgruppe, deren Englischkenntnisse sich m Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Quelle: EF Education First

Aktuelle Studie: Englischkenntnisse von Deutschen unter 20 Jahren verschlechtert

Die jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 20 Jahren sind die einzige Altersgruppe, deren Englischkenntnisse sich m Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Quelle: EF Education First
Die jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 20 Jahren sind die einzige Altersgruppe, deren Englischkenntnisse sich m Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Quelle: EF Education First

Aktuelle Studie: Englischkenntnisse von Deutschen unter 20 Jahren verschlechtert
EF English Proficiency Index 2018 zeigt 88 Länder und Regionen im Vergleich — sechs deutsche Bundesländer verbessern sich — Deutschland international unter den Top 10

Die jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 20 Jahren sind die einzige Altersgruppe, deren Englischkenntnisse sich m Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Quelle: EF Education First

Am 30. Oktober erschien zum 8. Mal der EF English Proficiency Index (EF EPI), ein Ranking, das Englischkenntnisse in 88 Ländern und Regionen weltweit vergleicht. Die ersten drei Plätze belegen Schweden, die Niederlande und Singapur, aber auch Deutschland schaffte es erneut unter die ersten Zehn. Für den jährlich erscheinenden EF EPI wertet das Bildungsunternehmen EF Education First die Ergebnisse seiner weltweit stattfindenden Englisch-Tests aus – in diesem Jahr: 1,3 Millionen Testergebnisse von Erwachsenen ab 18 Jahren.

„Rund eine Milliarde Menschen auf der Welt sprechen Englisch als Zweitsprache, die Mehrheit von ihnen möchte grenzüberschreitend kommunizieren“, erklärt Niklas Kukat, Geschäftsführer EF Education First Deutschland. „Mit der Veröffentlichung des EF English Proficiency Index möchten wir zeigen, wie wichtig Englisch für unser intellektuelles, kulturelles und wirtschaftliches Handeln ist. Für Deutschland sehen wir Verbesserungen der Englischkenntnisse in den einzelnen Bundesländern und den Willen, auch weiterhin in die Bildung der englischen Sprache zu investieren.“

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland vor seinen Nachbarländern Belgien und Österreich auf dem zehnten Platz.

Deutschland: Sechs Bundesländer verbessern sich, Hamburg bleibt im Ranking Nummer 1

Innerhalb Deutschlands liegen die Bewohner Hamburgs mit ihren Englischkenntnissen auf Platz 1 des Sprachniveaus. Sechs Bundeländer konnten sich im Vergleich zum EF EPI 2017 verbessern: Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein erreichten mit der Einstufung „sehr gut“ nun ebenfalls die höchste Bewertung. Hier liegen sie nun gleichauf mit Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, die bereits im Report 2017 unter den Top-Bundesländern lagen. 

18- bis 20-Jährige rutschen ab, Frauen haben die Nase vorn

Ebenfalls aufschlussreich ist der EF EPI in Bezug auf die Englischkenntnisse der verschiedenen Altersklassen in Deutschland: Während die jungen Erwachsenen in Deutschland im Alter von 18 bis 20 Jahren beim EF EPI 2017 noch mit 71,20 Punkten die Gruppenführung übernahmen, erreichten sie jetzt nur noch 65,66 Punkte und sind somit die einzige Gruppe, deren Punktzahl im Vergleich zum Vorjahr sank. Bei allen anderen Altersklassen zeichnete sich mit gesteigerten Punktzahlen ein positiver Trend ab – die Erwachsenen im Alter von 30 bis 40 Jahren holten sogar um 5 Punkte im Vergleich zum Vorjahr auf.

Beim altersübergreifenden Geschlechtervergleich setzte sich zudem ein Trend der vergangenen Jahre weiter fort: Die Frauen in Deutschland schnitten mit 65,41 Punkten rund 4 Punkte besser ab als die Männer mit 61,37. 

Internationale Top-Trends des EF EPI 2018:

  • Europa weiter top: Acht der Top-10-Plätze im Ranking werden von europäischen Ländern belegt.

  • Afrika ist größter Aufsteiger: Von 2016 bis 2017 haben sich die Punktzahlen aus Afrika weltweit am stärksten verbessert. Etwa Algerien, Ägypten und Südafrika steigerten sich um zwei oder mehr Punkte. Südafrika ist das Land mit der weltweit stärksten Steigerung. 
  • Asien schafft den Sprung: Erstmals erreicht ein asiatisches Land die Bestenliste: Singapur ist auf Platz drei. Dennoch weist Asien weiterhin große regionale Kluften zwischen den Ländern mit dem höchsten und dem niedrigsten Qualifikationsniveau auf.
  • Lateinamerika fällt zurück: Einzig Lateinamerika verzeichnet einen leichten Rückgang der durchschnittlichen Englisch-Punkte. Vor allem in Mexiko und Brasilien ist das Sprachniveau zurückgegangen. Die starke wirtschaftliche Ungleichheit, instabile Demokratien und Gewalt erschweren dort den Zugang zur Bildung. 
  • Frauen liegen vorn: Weltweit erreichen Frauen in den EF Englisch-Tests durchschnittlich mehr Punkte als Männer. Dieses unterschiedliche Geschlechter-Ergebnis vergrößert sich seit 2016.
  • Je fairer, desto besser? Korrelationen zeigen, dass Gesellschaften mit höheren Englischkenntnissen eher egalitär sind. Dort sind mehr Mädchen im Vorschulalter registriert sowie ein größerer Anteil von Frauen mit Bankkonten. So kann angenommen werden, dass Gesellschaften, die auf Geschlechtergleichheit Wert legen, tendenziell wirtschaftlich stärker, offener und internationaler sind und zudem das bessere Englisch sprechen.

Detaillierte Informationen und Auswertungen des EF English Proficiency Index 2018 finden Sie unter www.ef.com/epi.

Der EF English Proficiency Index (EF EPI)
Der EF EPI 2018 basiert auf Testdaten von rund 1,3 Millionen Teilnehmern aus aller Welt, die im Jahr 2017 drei verschiedene Versionen des EF Standard English Test (EF SET) absolviert haben. Der EF SET ist ein kostenfreier, frei zugänglicher und standardisierter Englischtest, der Lese- und Hörkompetenzen prüft. Er wird sowohl von Schulen, Bildungseinrichtungen, Firmen und Privatpersonen genutzt, um zuverlässig das eigene Sprachniveau zu ermitteln. Der EF EPI ordnet anhand dieser Testergebnisse jedes Land oder jede Region einer von fünf Kenntnisstufen zu. Sie reichen von „sehr guten Kenntnissen“, welche dem Niveau B2 entsprechen bis zu „sehr geringen Kenntnissen“, Niveau A2. Durchgeführt wird der EF EPI jährlich von EF Education First, einem internationalen Bildungsunternehmen mit 580 Sprachschulen und Büros weltweit und deutschem Hauptsitz in Düsseldorf. Gegründet wurde EF Education First 1956 in Schweden mit dem Ziel, den Menschen die Welt durch Bildung zugänglich zu machen.

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Giuseppe-Meazza-Stadion, Mailand SanSiro

Stadtrivalenderby Inter Mailand vs. AC Mailand, Giuseppe-Meazza-Stadion Mailand, 21. Oktober 2018, besucht von Léonard Wüst

Giuseppe-Meazza-Stadion, Mailand SanSiro
Giuseppe-Meazza-Stadion, Mailand SanSiro

Der Traum eines jeden Opernfans, der Besuch einer ebensolchen im „Teatro alla Scala“ in Mailand. Am 23. Oktober war es für mich endlich soweit. Voller Vorfreude war ich mit dem Zug drei Tage vorher problemlos angereist, diese erhielt dann aber, bei der Ankunft im schon lange im Voraus reservierten Appartement, einen herben Dämpfer. Obwohl ich nicht etwa am Morgen, sondern erst um 17.15 Uhr dort eintraf, war dieses noch in keiner Art und Weise bereit, also nicht geputzt, das Spülbecken in der Küche überfüllt mit dreckigen Pfannen, Tellern, die Betten noch nicht frisch bezogen usw. Die von der, mich empfangenden Mitarbeiterin des Vermieters (Hintown) aufgebotene Reinigungskraft, erschien dann nach ca. einer halben Stunde, war dann aber mehr mit Smartphone bedienen, denn mit dem Reinigen der Wohnung beschäftigt, was meinem Bedürfnis, endlich ( nach der langen Anreise) die Toilette aufsuchen zu können, diametral entgegen stand.

Zweite böse Überraschung: kein Wlan in der Wohnung

Als dann die Wohnung notdürftig bezugsbereit war, richtete ich die für meine Arbeit notwendigen Geräte her (Laptop, I Pad, Smartphone um mit allen die Verbindung zum Internet herzustellen. Da in der Appartmentbeschreibung ausdrücklich WLAN aufgeführt war, eigentlich ein problemloses Unterfangen, üblicherweise. Nachdem mit Hängen und Würgen dann endlich eine völlig instabile Verbindung stand, erwies die sich aber als unbrauchbar langsam. Alle meine Nachrichten und Telefonate an den, in Mailand ansässigen Vermieter „Hintown“ fruchteten nichts, meistens wurde gar nicht reagiert. Zusätzlicher Ärger, ich war auch unterwegs ohne Internetverbindung, da das Mailand open WiFi ebenfalls nicht funktionierte.

Wenn Schlange stehe nichts fruchtet

Auf der offiziellen Milano Seite stand zwar, dass Benutzer einer nicht italienischen SIM Karte sich am Schalter von Milano Tourist Info oder beim Schalter der AMT (Mailänder ÖV) in der Stazione Centrale oder Stazione Duomo melden sollen und dann einen Zugangscode erhalten. Ich reihte mich also im Bahnhof Centrale geduldig am Ende der Warteschlange bei Tourist Info an. Als ich dann, nach sehr langer Zeit, endlich dran war, wusste die Dame am Schalter nichts von Zugangscodes usw. Sie verwies mich dann an den Schalter des AMT. Da gings wieder von vorne los. Anstehen am Ende der Warteschlange. Als endlich am Schalter, wusste diese Dame auch nichts von Zugangscodes usw. und verwies mich retour an den Schalter der Mailand Tourist Info. Da hatte ich schon mal 3 Stunden Zeit verplempert ohne Lösung des Problems.

Kein Sightseeing, Schlange stehen auch am zweiten Tag

Dasselbe Spiel dann nochmals am folgenden Tag in der Stazione Duomo. Da das World wide web immer noch nicht erreichbar war, weder in der Wohnung noch unterwegs, machte ich mir schon langsam Sorgen, wie ich denn ab Montag meine diversen Onlineportale aktualisieren könnte. Aber zuerst sah ich mal dem Abend entgegen, da erwartete mich hoffentlich mal was Erfreuliches bei den Lombarden, konnte ich doch drei Monate im Voraus online noch eines der raren Tickets für das Mailänder Fussball Stadtrivalenderby Internazionale Milano gegen AC Milano im Stadio Giuseppe Meazza im Stadtteil San Siro ergattern.

Vorfreude auf das Mailänder Stadrivalenderby im San Siro

Da ich mit dem Mailänder ÖV noch nicht so vertraut war, machte ich mich mehr als rechtzeitig auf den Weg, d.h. für Spielbeginn 20.30 Uhr um 19.30 Uhr vor Ort sein, da der Einlass bei 80000 Zuschauern auch einige Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Diese Annahme erwies sich als richtig und ich stellte mich beim, auf dem Ticket vermerkten Einlass Nr. 10, geduldig in die Schlange um dann von den Ticketkontrolleuren zu erfahren, dass der Einlass für meinen Sektor nun bei Einlass Nr. 9 sei. Dasselbe dann dort, mit dem Hinweis, dass nunmehr Einlass Nr. 8 für mich der richtige sei. Inzwischen war es bereits 20.15 Uhr und somit klar, dass es bis Spielbeginn mit dem Einlass nichts mehr wird.

Böse Überraschung auch vor dem Fussballspiel

Giuseppe-Meazza-Stadion, Mailand SanSiro
Giuseppe-Meazza-Stadion, Mailand SanSiro

Dann endlich bei der Einlassschleuse angekommen wurde mein Ticket sehr akribisch begutachtet und als nicht gültig taxiert. Man verwies mich daraufhin an einen Stand des „Costumer care“, vis a vis dem Eingang 8. Also dorthin und auch wieder, wenn auch schon ungeduldiger, sich am Ende der Warteschlange einreihen. Endlich am Schalter angekommen musste ich sämtliche Ausweise die ich auf mir trug vorweisen, das Ticket wurde von allen dort anwesenden Personen gemustert und schliesslich als Fälschung taxiert. Da ich jetzt doch schon einiges erlebt hatte, war ich nicht mal so gewaltig erschüttert. dann aber kleiner Hoffnungsschimmer, sollte ich mich doch noch zum Schalter der höheren Chefs begeben, vielleicht hätten die eine Lösung für das Problem. Also zum besagtem Schalter, wieder am Ende der Schlange einreihen, was natürlich auch wieder kostbare Zeit in Anspruch nahm, somit das Spiel auch schon ca. 20 Minuten lief. Nach erneuter penibler Kontrolle des Tickets wurde auch da beschieden, es handle sich, wenn auch um eine gute, so aber doch um eine Fälschung, der QR Code fehle. Immerhin glaubten sie meine Beteuerungen, dass ich völlig ahnungslos und extra aus der Schweiz für das Spiel angereist sei. Schlussendlich durfte ich dann schon mal in den „Vorhof“ des Stadions, wo mich ein Steward in Empfang nahm und, mit dem Fahrstuhl, auf die Höhe des Sektors brachte in dem der Sitz war, der auf dem Fake Ticket aufgedruckt war. Dieser Sitz war natürlich vom Besitzer des echten Tickets besetzt, es fand sich aber noch ein freier Sitz, den ich in Beschlag nehmen durfte. So fand ich mich denn, wenn auch erst in der 42sten Spielminute, inmitten der Inter Tifosi doch noch am Ziel, froh, überhaupt reingelassen worden zu sein. Da erzielte die AC Mailand auch schon das 1 zu 0, das aber, sehr zur Freude der mich umgebenden „Interisti“, aufgrund einer Abseitsposition des Torschützen, aberkannt wurde. Da war die erste Spielhälfte auch schon vorbei und der grosse Run auf die wenigen zur Verfügung stehenden sanitären Anlagen setzte unverzüglich ein.

Urinerleichtert und Getränkemässig nachgerüstet in die zweite Halbzeit

Mauro Icardi Torschütze des goldenen Tores für Inter Mailand
Mauro Icardi Torschütze des goldenen Tores für Inter Mailand

Als sich dann alle erleichtert hatten und die Getränkevorräte wieder aufgestockt waren, gings auch schon los mit Halbzeit 2. Es folgte ein ziemlich müdes Gekicke ohne aufregende Strafraumszenen, was aber die gute Stimmung der Tifosi keineswegs trübte, die schon ob jeder kleinsten gelungenen Aktion total aus dem Häuschen gerieten. Fast hatte man sich mit der gerechten Punkteteilung abgefunden, als in der 2. Minute der Nachspielzeit Mauro Icardi die Interisti mit seinem Tor doch noch ins Glück schoss, was für mich gleichbedeutend mit einer ausgiebigen Bierdusche war, die ich aber stoisch über mich ergehen liess, Hauptsache man war dabei.

Wenn Zehntausende gleichzeitig in die U Bahn wollen

Die Erfahrung, was passiert, wenn geschätzte 40000 Personen zeitgleich in die U Bahnstation wollen, hatte ich noch vor mir, als ich die endlos lange Spiralrampe zum Verlassen des Stadions unter die Füsse nahm, um von geschätzten 30 Metern Höhe nach ca. 15 Minuten wieder auf den sicheren Boden zu gelangen. Also, sich auch vor der U Bahn Station San Siro wieder schön einreihen am Ende der Menschenmenge und immer ein paar Schritte vorrücken, wenn die nächsten 430 Personen (offensichtlich eine U Bahnfüllung) ins Gebäude eingelassen wurden. Inzwischen ans lange Schlange stehen gewöhnt, nahm ich das gottergeben hin und quetschte mich später, als ich einer der auserwählten 430 war, in den proppenvollen Zug, das Abenteuer San Siro hinter mich lassend.

Kurzer Trailer derPartie,

Stadtrivalenderby Internazionale Milano gegen AC Milano, 21. Oktober 2018

https://www.youtube.com/watch?v=OHMxFDI5J6Y

Scala di MilanoLa finta Giardiniera

https://www.bochumer-zeitung.com/de/magazin-magazin/lifestyle/87247304-teatro-alla-scala-milano,-la-finta-giardiniera,-w-a-mozart,-23-oktober-2018,-besucht-von-l%C3%A9onard-w%C3%BCst

Scala di Milano Ernani

https://www.bochumer-zeitung.com/de/magazin-magazin/lifestyle/87247401-teatro-alla-scala-mailand,-ernani,-giuseppe-verdi,-25-oktober-2018,-besucht-von-l%C3%A9onard-w%C3%BCst

Text und Fotos : www.leonardwuest.ch

Homepages der andern Kolumnisten: annarybinski.ch  www.noemiefelber.ch

www.gabrielabucher.ch  Paul Ott:www.literatur.li

Autoren- und Journalisten-Siegel von European News Agency - Nachrichten- und Pressedienst

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Freizeitparks im Preisvergleich: Hier bekommen Besucher am meisten für ihr Geld geboten

  • FTI vergleicht die Höhe der Eintrittspreise von zehn deutschen sowie 25 europäischen Freizeitparks mit der Anzahl der Attraktionen
  • Im Verhältnis zum Eintritt gibt es im Tripsdrill Erlebnispark die meisten Fahrgeschäfte
  • Pro Fahrgeschäft zahlen Besucher in deutschen Freizeitparks durchschnittlich 0,79 Euro, in europäischen 1,11 Euro

Ein Ausflug in einen Freizeitpark ist nicht nur erlebnisreich, sondern kann auch kostspielig. Der Reiseanbieter FTI (www.FTI.de) hat daher die Eintrittspreise der zehn beliebtesten Parks in Deutschland sowie der 25 populärsten Freizeitparks in Europa ermittelt und mit der Anzahl der Fahrgeschäfte ins Verhältnis gesetzt. Demnach bekommen Besucher in Deutschland vergleichsweise viel für ihr Geld geboten.

 

Tripsdrill mit der meisten Abwechslung

In dem zwischen Heilbronn und Stuttgart gelegenen Freizeitpark Tripsdrill können sich Vielfahrer besonders freuen - hier stehen ihnen die meisten Attraktionen für ihr Geld zur Verfügung. Hochgerechnet auf den Eintritt beträgt der Preis für eines der 100 Fahrgeschäfte durchschnittlich nur 32 Cent.

 

Skyline- und Europa-Park teilen sich Platz zwei

Den zweiten Platz teilen sich der Allgäuer Skyline Park und der Europa-Park in Rust. In den beiden Vergnügungsstätten zahlen die Besucher pro Attraktion im Schnitt 47 Cent. Im Europa-Park werden Besuchern mit 105 Fahrgeschäften jedoch 55 Attraktionen mehr geboten als im Skyline Park. Dafür ist der Eintritt dort mit 50 Euro auch fast 22 Euro teurer. Platz drei im Ranking von FTI belegt der Belantis-Park in Leipzig. Ein Fahrgeschäft kostet hier im Verhältnis 56 Cent.

 

Hier gibt es am wenigsten für das Geld

Im Phantasialand in Brühl bei Köln stehen Besuchern insgesamt 38 Fahrgeschäfte zur Verfügung. Im Verhältnis zum Eintrittspreis von 47,5 Euro zahlen die Parkgänger somit 1,25 Euro pro Fahrgeschäft. Allerdings ist das Phantasialand bekannt für seine häufig wechselnden Attraktionen, die den Besuchern viel Abwechslung bieten. Auch im Heide Park Soltau und im Hansa-Park an der Ostsee beläuft sich der Preis für Achterbahn und Co ebenfalls auf über einen Euro pro Attraktion. Besucher des Heide Park wenden anteilig 1,15 Euro pro Fahrgeschäft auf, im Hansa-Park sind es 1,01 Euro. Der Gesamtdurchschnitt aller verglichenen Freizeitparks in Deutschland liegt bei 0,79 Euro.

 

Europavergleich: Walt Disney Studios Park am kostspieligsten

Mit insgesamt 14 Fahrgeschäften, für die 53 Euro Eintrittspreis gezahlt werden, ist der Walt Disney Studios Park in Frankreich der mit Abstand teuerste Freizeitpark des Vergleichs. Besucher zahlen hier im Durchschnitt 3,78 Euro pro Fahrgeschäft und bekommen somit die geringste Auswahl für ihr Geld. Daf Micky, Donald und Co entschädigen jedoch dafür. Der zweitteuerste Vergnügungspark, der Futuroscope in Frankreich, bietet mit einem Durchschnittspreis von 1,80 Euro pro Fahrgeschäft demnach deutlich mehr Abwechslung. Den dritten Platz des Rankings belegt das berühmte Tivoli. Für jedes Fahrgeschäft im Herzen der dänischen Hauptstadt zahlen Besucher im Schnitt 1,67 Euro.

 

Deutsche und englische Parks sind preiswerter

Im Vergleich der 25 beliebtesten Freizeitparks Europas bieten der bei Nürnberg gelegene Playmobil FunPark und der Crealy Adventure Park im Südwesten des Vereinigten Königreichs ihren Besuchern die größte Auswahl an Attraktionen für den Eintrittspreis an. So zahlen die Besucher im deutschen Park für 30 Attraktionen und in der englischen Erlebniswelt für 60 Fahrgeschäfte jeweils nur durchschnittlich 40 Cent.

 

Den zweiten Platz belegt auch im europäischen Vergleich der Europa-Park mit seinem Durchschnittspreis in Höhe von 47 Cent. Im Paultons Park im Süden Englands zahlen Besucher umgerechnet 0,54 Euro pro Attraktion. Zum Vergleich: Der Durchschnittspreis aller 25 europäischen Parks beträgt 1,11 Euro pro Fahrgeschäft.

 

Weitere Informationen sowie alle Eintrittspreise und Verhältnisrechnungen finden Sie unter: www.fti.de/blog/reise-news/von-uns/freizeitpark-index/

 

Zur Untersuchung

Für die Auswahl der beliebtesten Freizeitparks in Deutschland und Europa wurden die Ergebnisse der Touristikwebseite Tripadvisor genutzt.

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26. Berliner Reisemesse

Mit rund 8.000 Besucher an den vergangenen zwei Tagen war die 26. Berliner Reisemesse trotz wechselhaftem Wetter und dem Ausfall vor einem Jahr ein großer Erfolg. 95 Prozent der Besucher wollen die Messe auf der Zitadelle Spandau auch im nächsten Jahr wieder besuchen.

Die anwesenden 200 regionalen, nationalen und internationalen Aussteller, die sich auf 78 Standplätze verteilten, erfreuten sich über die knapp 8.000 Besucher an diesem Wochenende. Von AIDA Cruises über China Tours bis hin zu den „furchteinflößenden“ Friedersdorfer-Piraten sorgte die Reisemesse für Abwechslung und Unterhaltung.

Der Eröffungszeremonie am Samstag mit Bezirksstadtrat Gerhard Hanke und Veranstalter Uwe Rösler folgten weiter Highlights. Ein Foto-Termin mit dem BMW-Motorradclub-Spandau, detailreiche Vorträge von ausgewählten Ausstellern sowie kulinarische Köstlichkeiten verschiedener Regionen. Besonderer Beliebtheit erfreute sich die Gewinnspiel-Tombola, die an beiden Messetagen jeweils viermal stattfand. Zahlreiche Preise wurden so an die glücklichen Gewinner übergeben – der Erlös der Tombola ging zudem einem guten Zweck zu Gute (HAVEL-KIDS Kinderbetreuung).

Eine Besucherumfrage vor Ort hat ergeben, dass die Zufriedenheit der Messebesucher sehr hoch war - 95 Prozent der Anwesenden wollen auch immer nächsten Jahr wiederkommen. Viele der Besucher sind außerhalb Spandaus angereist – die Messe war also auch für andere Berliner ein attraktives Wochenendziel. Insbesondere der Zusammenschluss aus Reisemesse und der historischen Attraktion Zitadelle Spandau sorgte für eine gelungene Kombination für die Besucher.

„Insgesamt war die Reisemesse nach dem letztjährigen Ausfall, dem neuen Standort und der schwierigen Wetterlage ein absoluter Erfolg. Hieran wollen wir anknüpfen und im nächsten Jahr die Messe auf der Zitadelle noch besser und größer werden lassen. Es freut mich sehr, dass viele der Aussteller schon für nächstes Jahr zugesagt haben“, so der Veranstalter Uwe Rösler am Tag nach der Messe.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.berliner-reisemesse.de/ oder auf der Facebook-Seite der Berliner Reisemesse.

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