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Gesundheit

eKommMed.nrw: 1,4 Millionen Euro für bessere Arzt-Patienten-Kommunikation

Was führt Sie heute zu mir? Offene Fragen formulieren, aussprechen lassen
und aufmerksam zuhören – das ist das klassische 1x1 für ein Gespräch
zwischen Ärzt:in und Patient:in. Medizinstudierende müssen aber auch
lernen, schambehaftete Themen anzusprechen und unangenehme Diagnosen zu
überbringen. Und zukünftige Ärzt:innen müssen auch üben, mit medizinischem
Personal zu kommunizieren. Das Projekt eKommMed.nrw* will
Medizinstudierenden mit multimedialen Lehr- und Lernangeboten das Erlernen
solcher Gesprächstechniken erleichtern.

Geleitet wird das Projekt durch das neu gegründete Institut für Didaktik
und curriculare Entwicklung in der Medizin (IDEM) der Medizinischen
Fakultät der Universität Duisburg-Essen.An dem Projekt, das im Rahmen der
Förderlinie OERContent.nrw in den kommenden zwei Jahren mit ca. 1.400.000
Euro unterstützt wird, sind neben Essen auch die Universitäten Bielefeld,
Bochum, Bonn, Düsseldorf, Köln und Münster beteiligt.
„Die Erfahrung von sieben Medizinischen Fakultäten in NRW zu bündeln
ermöglicht es uns, ein vielfältiges und attraktives Lehrangebot für den
medizinischen Nachwuchs zu entwickeln“, so Prof. Dr. Sven Benson, Leiter
des IDEM. „Wir können deshalb eine große Bandbreite verschiedener
medizinischer Gesprächsanlässe und Behandlungssituationen abbilden.“ Dabei
liegt der Schwerpunkt in Essen auf der interprofessionellen Kommunikation.
„Unsere interaktionsfähigen Videos arbeiten mit sogenannten Branching-
Szenarien“, erklärt Mitantragstellerin Prof. Dr. Katja Kölkebeck (LVR-
Klinik Essen, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. „Branching-
Szenarien kennt man aus Computerspielen, abhängig von getroffenen
Entscheidungen und gegebenen Antworten verändert sich der weitere Verlauf.
So passen sich auch hier die Videos individuell an die Antworten der
Lernenden und damit an ihren Lernfortschritt an.“
Die Materialien werden nach Abschluss des Projekts als freie
Bildungsmaterialien (Open Educational Resources, OER) auf dem Landesportal
ORCA.nrw (www.orca.nrw) bereitgestellt und können einerseits im
Selbststudium, aber auch in klassischen Lehr-Lernszenarien und Prüfungen
eingesetzt werden.

* eKommMed.nrw steht für: E-Learning-Ressourcen für eine
kompetenzorientierte Kommunikationsausbildung im Gesundheitswesen in
Nordrhein-Westfalen

Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft der
Landes NRW: https://www.mkw.nrw/presse/oer

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Wenn nicht jetzt, wann dann? Im Kampf gegen Diabetes fordert Fachgesellschaft mehr Prävention

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rechnet bis zum Jahr 2040 mit
etwa zwölf Millionen Betroffenen mit einem Diabetes. Um die steigende
Anzahl von Betroffenen auch in Zukunft versorgen zu können, fordern
Expertinnen und Experten ein umfangreiches Maßnahmenbündel, das von der
Politik schon heute auf den Weg gebracht werden müsse. Ein wichtiger Punkt
im Kampf gegen Diabetes: Prävention. Der angekündigten Zäsur à la „Mehr
Fortschritt wagen“ müssen nun auch Taten folgen. Wie sich die Vision der
Ampelregierung für Deutschland auch für die Diabetologie umsetzen lässt,
diskutierten Expertinnen und Experten auf der heutigen diskutierten
Experten auf der heutigen Jahrespressekonferenz der DDG.

Etwa 8,5 Millionen Menschen leben hierzulande derzeit mit einem Diabetes
mellitus. 95 Prozent der Betroffenen haben einen Typ-2-Diabetes. Die
Expertinnen und Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)
prognostizieren für die kommenden Jahre einen weiteren deutlichen Anstieg
der Erkrankungszahlen. „Was uns bevorsteht, ist ein Tsunami an
nichtübertragbaren Krankheiten wie etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen und
eben auch Diabetes“, sagt Professor Dr. med. Andreas Neu, Präsident der
DDG, Kommissarischer Ärztlicher Direktor der Abteilung für Neuropädiatrie,
Entwicklungsneurologie und Sozialpädiatrie an der Kinderklinik des
Universitätsklinikums Tübingen. „Wir brauchen politischen Handlungswillen
und einen konkreten und verbindlichen Rahmen, um das Gesundheitswesen in
Zukunft nicht zu überlasten. Nur ein Maßnahmenbündel aus Prävention,
Früherkennung, Versorgung und Erforschung der Volkskrankheit kann die
weitere Entwicklung der Diabetesepidemie eindämmen.“

Laut der Experten habe die neue Bundesregierung die Dringlichkeit erkannt.
„Es ist sehr zu begrüßen, dass die Parteien ein Werbeverbot für ungesunde
Lebensmittel, die sich an Kinder richten, im Koalitionsvertrag verankert
haben“, so Barbara Bitzer, Geschäftsführerin der DDG und Sprecherin der
Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK). Wie so oft käme es
jedoch auch auf die Details an: „Die Politik sollte sich nicht auf
Teilverbote verlassen oder gar auf wirkungslose freiwillige
Selbstverpflichtungen setzen, die Hintertüren für ungesunde
Werbebotschaften offen lassen. Wir brauchen umfassende Regelungen auf
allen Kanälen.“

Fast 100 Tage nach dem Amtsantritt und den Absichtsbekundungen im
Koalitionsvertrag sei auf dem politischen Parkett in Hinblick auf die
Prävention von chronischen Krankheiten nichts passiert. „Wir warten nach
wie vor auf Konkretisierung der geplanten Ernährungsstrategie, die
Präzisierung der Ausgestaltung eines Kinderwerbeverbots und auf Impulse in
der Diskussion um eine Softdrinksteuer“, kritisiert Bitzer. Der
inflationäre Preisanstieg bei Lebensmitteln betrifft gesunde Lebensmittel
wie Obst und Gemüse überproportional stark. Eine ausgewogene, gesunde
Ernährung dürfe keine Frage des Einkommens sein. Die Expertin sieht die
Politik in der Pflicht, umfassende Maßnahmenbündel zu verabschieden, die
auch fiskalische Instrumente berücksichtigen. Allen voran sollten Obst und
Gemüse von der Mehrwertsteuer befreit und im Gegenzug die Hersteller
überzuckerter Getränke in die Pflicht genommen werden. „Nutzen Sie diese
einmalige Chance! Setzen Sie jetzt die entscheidenden
gesamtgesellschaftlichen Maßnahmen um, denn der gesundheitliche Schutz der
Bevölkerung wiegt mehr als die wirtschaftlichen Interessen der
Lebensmittelindustrie“, appelliert Bitzer an Politikerinnen und Politiker.

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Eine Frage der Haltung: rückenschonendes Arbeiten mit dem Laptop durch extra Bildschirm, Maus und Tastatur

Tag der Rückengesundheit am 15. März

Arbeiten am Laptop führt schnell zu einer Sitzhaltung mit krummem Rücken,
was auf Dauer Nacken- und Rückenschmerzen verursacht. Um Schmerzen zu
vermeiden, empfehlen Orthopäden und Unfallchirurgen die Trennung von
Bildschirm, Maus und Tastatur, denn diese sorgt für eine aufrechtere
Kopfhaltung und entlastet Nacken und Rücken.

„Das Problem ist nicht das Laptop selbst, sondern die vorgeneigte Haltung
kann mit der Zeit zur Verkürzung der Brust- und Bauchmuskulatur sowie zur
Versteifung der Nackenmuskulatur führen“, sagt Prof. Dr. Andreas Halder,
stellvertretender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und
Unfallchirurgie (DGOU) sowie Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik
für Operative Orthopädie der Sana Kliniken Sommerfeld.

Zwar lockern sich gerade die pandemiebedingten Homeoffice-Regeln, für
viele lässt sich jedoch das Arbeiten von zuhause aus oder von unterwegs
auch in Zukunft nicht mehr wegdenken. Wenn allerdings aus dem sporadischen
Arbeiten zuhause der feste Arbeitsplatz wird, müssen einige Regeln
beachtet werden, um Rücken und Nacken keinen Schaden zuzufügen. Dauerhaft
mit dem Laptop am Küchentisch oder gar auf dem Sofa zu sitzen, ist keine
gute Lösung. „Der sogenannte Tech Neck, der Technik-Nacken, ist ein
zunehmendes Problem, wenn man viele Stunden täglich mit nach vorne
geneigtem Kopf und hängenden Schultern auf den Laptop-Bildschirm oder das
Smartphone blickt. Mit einem gut eingerichteten Arbeitsplatz ist
regelmäßiges Arbeiten auch am Laptop jedoch kein Problem“, sagt Prof. Dr.
Bernd Kladny, Generalsekretär der DGOU. Gerade im Homeoffice ist die
Verführung groß, durch lange Online-Meetings sehr lange Arbeitseinheiten
zu absolvieren und zu lange vor dem Bildschirm zu sitzen. „Ich empfehle
zusätzlich dynamisches Arbeiten und aktives Sitzen: Also nicht den ganzen
Tag mit dem Rundrücken vor dem Laptop sitzen, sondern regelmäßig Pausen
einlegen, sich strecken und aufrichten oder auch mal lümmeln“, sagt
Kladny, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie in der
Fachklinik Herzogenaurach.

Orthopäden und Unfallchirurgen geben 5 Tipps für eine rückenschonende
Sitzhaltung am Laptop:
•       Ergonomischer Arbeitsplatz: Wenn möglich, das Notebook auf einen
Tisch stellen und einen zusätzlichen Monitor, eine Maus sowie eine externe
Tastatur anschließen.
•       Höhe anpassen: Ein höhenverstellbarer Stuhl sorgt dafür, dass man
beim Tippen die Schultern nicht nach oben oder unten zieht und damit
verspannt. Gut ist auch ein höhenverstellbarer Schreibtisch, um
zwischendurch auch mal im Stehen zu arbeiten.
•       Bildschirm in Augenhöhe: Zu beachten ist auch die richtige
Blickachse der Augen zum Bildschirm. Lässt sich der Bildschirm nicht höher
stellen, empfiehlt es sich, einen Ständer oder ein paar Bücher zu nutzen,
auf die man den Bildschirm oder das Laptop stellen kann.
•       Aktives Sitzen: Um die Muskeln locker zu halten, hilft es,
regelmäßig in eine andere Haltung zu wechseln und sich auch im Sitzen
immer wieder zu bewegen, beispielsweise kann man die Schulter- und
Rückenmuskulatur an- und entspannen.
•       Bewegungspausen: Mehrmals pro Stunde aufstehen, beispielsweise im
Stehen telefonieren.

Ein Problem beim Arbeiten mit dem Laptop ist neben der gekrümmten
Rückenhaltung der vorgeneigte Kopf. Der menschliche Schädel wiegt
normalerweise vier bis fünf Kilo. Wird der Kopf nach vorne gehalten, muss
die Muskulatur nach den Hebelgesetzen mehr Kraft aufbringen, um die Last
des Kopfes zu halten. Das sind bei einer Neigung von 30 bis 45 Grad nach
vorne rund 18 bis 20 Kilogramm. Das entspricht einem vollen
Getränkekasten. Diese vorgestreckte Kopfhaltung führt zu einer Krümmung
der Wirbelsäule und zu einer Verspannung der Schulter- sowie
Nackenmuskulatur, die versucht, gegen die unnatürliche Kopfhaltung zu
arbeiten. Durch die Dauerbelastung können sich die Muskeln verhärten und
zu einer schmerzhaften Versteifung des Nackens führen.

Diese Belastung kann sich über den Nacken auch auf den ganzen Rücken
auswirken. So neigen bestimmte Muskelgruppen, auch die Brust- und
Bauchmuskeln, zur Verkürzung. Das Problem verschlimmert sich durch das
Arbeiten am Laptop mit dem Blick nach unten. Mit der Zeit verkürzen sich
die Brust- und Bauchmuskeln und auch die Gegenspieler-Muskeln werden
geschwächt. So verkümmert bei einem verkürzten Brustmuskel die Muskulatur,
die das Schulterblatt führt. Das führt zu Verspannungen im Schulter- und
Nackenbereich und nach längerem Sitzen in gekrümmter Haltung entstehen
Schmerzen beim Wiederaufrichten.

Spätestens dann sollte man die Muskeln dehnen und mit gezielten Übungen
trainieren. Dabei ist es ratsam, behutsam vorzugehen. So werden verkürzte
Muskeln zunächst besser erst vorsichtig langsam gedehnt, bis sie sich an
die Bewegungsabläufe anpassen. Werden verkürzte Muskeln gleich zu stark
oder ruckartig gedehnt, besteht die Gefahr, dass sie sich verspannen. Es
empfiehlt sich, langsam Spannung aufzubauen und dann zu halten. Auf keinen
Fall sollte man während der Dehnphase wippen, denn das kann zu
schmerzhaften Mikroverletzungen führen. Erst wenn die Muskeln gedehnt
sind, kann man sie trainieren und kräftigen.

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Selbstbestimmt leben trotz Herzinsuffizienz

Telemedizin im Fokus: Sicherheit und Lebensqualität zu Hause

Herzinsuffizienz ist in Deutschland die häufigste Ursache für eine
Krankenhauseinweisung. Neuere Studien zeigen, dass die Zahl stationärer
Klinikaufenthalte dank einer vorsorglichen und engmaschigen
telemedizinischen Betreuung deutlich verringert werden kann. Betroffene
bleiben in ihrer gewohnten Umgebung und profitieren von der ärztlichen
Begleitung aus der Ferne mit besserer Lebensqualität.

Ingo von Garnier (85) gehört zu den mehr als 2,5 Millionen
Herzinsuffizienz-Patienten in Deutschland. Im vergangenen Jahr musste er
sich einer Operation am Herzen unterziehen, die lange Krankenhaus- und
Reha-Aufenthalte zur Folge hatte. Ob er wieder selbständig zu Hause leben
können würde, war zunächst ungewiss. „Es war eine schwere Zeit“, erinnert
sich seine Frau Helga. „Um ihm weiterhin ein selbstbestimmtes und aktives
Leben zu ermöglichen, war es wichtig, ihm die Möglichkeit einer häuslichen
Betreuung zu ermöglichen. Mit dem Programm HerzConnect® hatten wir die
Chance, ein normales Leben bei gleichzeitig hoher medizinischer Sicherheit
zu führen.“ Die Erleichterung ist ihr deutlich anzumerken.

Nicht heilbar, aber gut beherrschbar

Herzinsuffizienz ist nicht heilbar, doch bei adäquater Therapie können
Betroffene je nach Allgemeinzustand und Lebensstil ein weitgehend normales
Leben führen. Entscheidend ist eine engmaschige medizinische Begleitung:
Je früher gehandelt wird, umso besser sind die Aussichten. Gerade im
höheren Alter und abnehmender Mobilität kann der Gang zum Arzt oder zur
Ärztin – nicht nur in Zeiten einer Pandemie – eine große Hürde darstellen.

Als Teilnehmer des Programms HerzConnect® bleiben Ingo von Garnier diese
Wege größtenteils erspart. Möglich gemacht wird es durch mobile
telemedizinische Geräte und den regelmäßigen Telefonkontakt zum
betreuenden Team am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad
Oeynhausen, welches auch mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten
kommuniziert. Das eigenständige Messen der Vitalwerte sowie das Einpflegen
in die Smartphone-App gehören zu seiner täglichen Routine. In die korrekte
Handhabe von Smartphone, Blutdruckmessgerät, Körperwaage und EKG-Gerät
wurden er und seine Frau zu Beginn des Programms ausführlich eingewiesen.
Zudem steht das Paar in engem Kontakt mit den Expertinnen und Experten des
Instituts für angewandte Telemedizin (IFAT) am HDZ NRW. „Ich gebe Bericht,
und das Zentrum ist zufrieden – wie ich auch. Wir haben das alles so gut
im Griff, dass ich bisher nicht wieder in ein Krankenhaus musste“, so Ingo
von Garnier.

Ärztliche Betreuung aus der Ferne

Zusätzlichen ärztlichen Rat erhält Ingo von Garnier auch aus dem Zentrum
für Herzinsuffizienz am HDZ NRW. Hier wird auf Basis der erfassten Daten
gemeinsam mit dem IFAT-Team darüber entschieden, welche therapeutischen
Maßnahmen zu treffen sind. Zudem wird frühzeitig erkannt, ob womöglich
doch ein Klinikaufenthalt für weiterführende Diagnostik oder Behandlung
notwendig wird. Hauptansprechpartner bleiben dabei stehts die behandelnden
Hausärztinnen und Hausärzte, die kontinuierlich über das IFAT informiert
werden.

Dr. Daniel Dumitrescu, Oberarzt und Kardiologe am Zentrum für
Herzinsuffizienz des HDZ NRW: „Das Konzept, chronische Erkrankungen aus
der Ferne zu betreuen, hat viele Vorteile. Verschlechterungen des Zustands
lassen sich durch die engmaschige Begleitung viel früher erkennen, wodurch
sich wiederum Krankenhaus-Aufenthalte deutlich verkürzen oder sogar
vermeiden lassen, weil wir entsprechend rasch intervenieren können. Nicht
zuletzt können die Überwachungsprogramme dadurch auch das Überleben der
Patientinnen und Patienten verlängern.“

Mehr Sicherheit für mehr Lebensqualität

Die Kardiologin Dr. Denise Guckel hat das Telemonitoring von Ingo von
Garnier von Anfang an ärztlich betreut. „Seit Beginn seiner Teilnahme
zeigt unser Patient einen sehr positiven Verlauf“, berichtet sie. „Durch
frühzeitige Intervention bei gelegentlich auftretenden leichten
Verschlechterungen seiner Vitaldaten konnte der Gesundheitszustand sehr
gut stabilisiert werden.“ Auch die Lebensqualität habe sich spürbar
gesteigert. Neben dem körperlichen Befinden geht es bei HerzConnect® auch
um den allgemeinen Lebensstil.
Das Programm umfasst strukturierte Gespräche zum besseren Umgang mit der
Erkrankung durch speziell geschultes Personal. Durch die umfassende
Aufklärung werden die Betroffenen zum Manager ihrer Erkrankung und
erfahren, wie sie ihr Leben selbstbestimmt und zugleich sicher gestalten
können.

Aus der regelmäßigen telefonischen Betreuung entwickelt sich zudem nicht
selten ein besonderes Vertrauensverhältnis, das die Teilnehmenden auf
beiden Seiten zu schätzen wissen. Das fördere nicht nur die Motivation,
den Behandlungsplan einzuhalten und sich aktiv an der
Krankheitsbewältigung zu beteiligen, sondern bewirke auch ein Gefühl von
Sicherheit, berichtet Helga von Garnier: „Wir sind begeistert. Es ist eine
große Beruhigung für mich, meinen Mann so gut betreut zu wissen und
umfassend informiert zu sein.“

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