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Alles gecheckt? Mehr Sicherheit durch Fahrzeugpflege

Mehr Sicherheit durch FahrzeugpflegeBonn (ots) - Viele Pannen und Unfälle im Straßenverkehr könnten verhindert werden, wenn Bremsen, Beleuchtung und Reifen optimal funktionieren würden. Die Statistiken der Prüforganisationen weisen allerdings darauf hin, dass die Zahl der Autos mit Sicherheitsmängeln steigt. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) macht darauf aufmerksam, dass Hochrechnungen zufolge etwa acht Millionen Fahrzeuge in Deutschland nicht den Anforderungen an die Verkehrssicherheit genügen.

Durch einfache Kontrollen kann der Fahrer zur eigenen Sicherheit beitragen. Zudem sollte jedes Fahrzeug regelmäßig in einer Fachwerkstatt auf den Prüfstand.

Zu Beginn der dunklen Jahreszeit sollten Autofahrer der Bereifung ihres Fahrzeugs besondere Aufmerksamkeit schenken. Von O bis O - also von Oktober bis Ostern - sollten Winterreifen aufgezogen sein. Spätestens wenn der Winter wirklich Einzug hält, geht es nicht mehr ohne: Die Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt ausdrücklich vor, dass bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis oder Reifglätte nur mit Winterreifen gefahren werden darf. Wer sich nicht daran hält, riskiert neben einem Unfall auch ein Bußgeld von 40 Euro. Bei einer durch ungeeignete Reifen verursachten Verkehrsbehinderung verdoppelt sich das Bußgeld und es wird ein Punkt in Flensburg fällig.

Winterreifen erkennt man am Schneeflockensymbol und der M + S-Kennzeichnung auf der Reifenflanke. Wintertaugliche Reifen haben eine weichere Gummimischung und zahlreiche Lamellen in der Lauffläche, sodass sie bei winterlichen Temperaturen auch auf trockener Fahrbahn einen guten "Grip" entwickeln. Dabei sollen Winterreifen nach Meinung der Experten des DVR mindestens vier Millimeter Profil aufweisen, damit sie ihre Funktion erfüllen können.

Auch die Beleuchtung verdient einen prüfenden Blick: Sind alle Glühlampen intakt und ist die Beleuchtung richtig eingestellt? Das Abblendlicht darf niemanden blenden, es sollte aber auch nicht zu niedrig eingestellt sein, damit der Fahrer bei Dunkelheit keine Sicht verschenkt. Bei manchen Autos erfolgt die Leuchtweitenregulierung automatisch, bei anderen hat der Fahrer die Möglichkeit, den Lichtkegel mittels eines Schalters an die Beladung seines Fahrzeugs anzupassen. Messen kann die richtige Scheinwerfereinstellung allerdings nur die Werkstatt. Wer die Gläser der Scheinwerfer und der übrigen Leuchten nach jeder Fahrt bei schmutzig-nassem Wetter mit einem feuchten Tuch reinigt, sorgt für gutes Sehen und Gesehen werden.

Darüber hinaus empfiehlt der DVR, die Scheiben regelmäßig von innen und außen zu reinigen. So verbessert man die Sicht und verringert die Blendgefahr durch andere Fahrzeuge. Wenn die Wischerblätter Schlieren auf der Scheibe hinterlassen, sollte man zunächst die Gummis mit einem Reinigungstuch säubern. Oft hilft das, aber nach einer entsprechenden Betriebszeit sind die Wischerblätter reif für den Austausch.

Sind Warndreieck, Erste-Hilfe-Material und mindestens eine Warnweste an Bord? Die Warnweste sorgt für ein gewisses Maß an Sicherheit, wenn der Fahrer im fließenden Verkehr aussteigen muss. Bei Dienstwagen und in vielen europäischen Ländern ist sie bereits jetzt schon Pflicht. In Deutschland wird sie im Juli 2014 eingeführt.

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Gezähmt für die Kartbahn Linde Material Handling präsentiert auf SPS IPC Drives das neue Elektrokart Linde E2

Elektrokart E2Aschaffenburg/Nürnberg (ots) - Unter der Haube des Elektrokart E2 von Linde Material Handling stecken dieselben Antriebskomponenten, mit denen das Linde E1 zum Beschleunigungsweltrekord fuhr. Im Unterschied zum E1 ist das neue Modell allerdings für den Leihbetrieb auf Kartbahnen abgestimmt. Das Fahrzeug wurde in Zusammenarbeit mit RiMO Transportgeräte entwickelt; das Antriebssystem stammt aus der Serienfertigung für die Linde Elektrogabelstapler.

Das neue E2-Kart ist mit einer Spitzengeschwindigkeit von 85 Stundenkilometern zwar nicht ganz so schnell wie das Rennkart E1. Aber allein die Beschleunigung von 0 auf 70 Kilometer pro Stunde in 5,1 Sekunden lässt schon die Herzen der Kartfans höher schlagen. Das Linde eco-Kit S liefert eine Motorleistung von maximal 16 Kilowatt; mit einer Batterieladung fährt das Kart bis zu 30 Kilometer weit. Für den Bau des Karts fand sich mit der RiMO Transportgeräte GmbH & Co. KG ein erfahrener Partner. Der Kart-Bauer hatte bereits für Michael Schumacher Modelle nach dessen Vorstellungen realisiert. Mit RiMO ist es gelungen, kompakte Elektrokarts zu konstruieren, die auf jeder Kartbahn eingesetzt werden können. Die Ingenieure von Linde Material Handling übernahmen auch den Aufbau und die Verkabelung der Elektrokomponenten, die Softwareentwicklung und die Abstimmung des Fahrverhaltens. Vor allem für Indoor-Kartbetriebe, für die strikte Abgasrichtlinien gelten, sind die elektrischen Karts eine emissionsfreie und günstige Alternative.

Individuelle Fahrmodi und authentische Sounds

Eine Besonderheit der neuen Karts sind die Fahrmodi, die je nach Fahrkönnen individuell eingestellt werden können. Im Leihkartbetrieb fahren die Karts meist verhältnismäßig langsam. Bei professionelleren Fahrern sind hingegen höhere Geschwindigkeiten und Beschleunigungen möglich. Für die Ausrichtung des E2 auf den Leihbetrieb wurde außerdem auf die Geräuschkulisse geachtet: Für viele Besucher einer Kartbahn ist der Klang dröhnender Motoren ein wichtiger Teil des Fahrerlebnisses. Der entfällt durch den geräuscharmen Elektroantrieb. Um das Fahrerlebnis dennoch perfekt zu machen, kann ein Soundmodul eingebaut werden. Das Modul orientiert sich an der Drehzahl des Motors und erzeugt authentische Fahrgeräusche.

Technische Daten:

Fahrzeug                    E2 - Kart
Leergewicht                 230 kg
Max. Geschwindigkeit        85 km/h
Reichweite                  30 km
Beschleunigung (0-70 km/h)  5,1 s
LxBxH                       1,98 m x 1,37 m x 0,6 m 
Elektrischer Antrieb	Linde ECO-Kit S
Motorleistung               8,5 kW nominal, 16 kW Peakleistung
Max. Drehmoment             70 Nm
Batteriespannung            51,2 V
Energie Batterie            5 kWh
Ladezeit                    60 min
(ext. Ladegerät 400 V)  

Die Linde Material Handling GmbH, ein Unternehmen der KION Group AG, ist einer der weltweit führenden Hersteller von Gabelstaplern und Lagertechnikgeräten und Marktführer in Europa. Zudem bietet das Unternehmen sein Know-how aus der jahrzehntelangen Entwicklung und Fertigung von elektrischen Antriebssystemen auch externen Kunden für vielfältige Anwendungen an. Als international agierendes Unternehmen unterhält Linde Material Hand-ling Produktions- und Montagewerke in allen wichtigen Regionen weltweit sowie ein globales Vertriebs- und Servicenetzwerk mit Vertretungen in über 100 Ländern. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte Linde Material Handling mit rund 13.100 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,132 Milliarden Euro.

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Autoversicherung: Letzte Chance Sonderkündigungsrecht

Kfz-Versicherung

 

Die Kfz-Versicherung wird 2014 für viele Autofahrer teurer. Wer jetzt noch wechseln will, muss sich sputen. Stichtag ist bei den meisten Verträgen in diesem Jahr – weil der 30. November auf einen Samstag fällt – Montag, der 2. Dezember 2013. Spätestens an diesem Tag muss das Kündigungsschreiben bei der Versicherungsgesellschaft eingehen. Der ADAC weist daraufhin, dass Autofahrern eine außerordentliche Kündigung auch nach diesem Stichtag zusteht. Und zwar, wenn sich die Prämie erhöht hat, ohne dass ein Schadenfall hierfür die Ursache ist.

Wer eine Erhöhungsmitteilung erhält, hat als Versicherter einen zusätzlichen Monat Zeit, um sich einen billigeren oder leistungsstärkeren Anbieter zu suchen. Laut ADAC sind die Beitragssteigerungen in den Mitteilungen oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen, weil die Erhöhungen von einer besseren Einstufung in der Schadenfreiheitsrabattstaffel verdeckt werden. Ein Sonderkündigungsrecht besteht auch, wenn die Versicherung „nur“ durch eine Änderung der Typ- und Regionalklassen teurer geworden ist – deshalb sollten Autofahrer genau hinschauen.

Wichtig ist, so der ADAC, dass der Kunde in der schriftlichen Kündigung klar Bezug nimmt auf die Beitragserhöhung. Jederzeit kündigen können Autofahrer ihre Kfz-Versicherung dagegen nach einem Schadenfall. Die Kündigung sollte der Versicherungsnehmer generell per Einschreiben/Rückschein abschicken. Kauft er ein neues Auto, kann er dieses ebenfalls bei einem anderen Anbieter versichern.

Beim Wechsel des Versicherers sollten Verbraucher nicht nur auf einen günstigen Beitrag achten, sondern auch die Versicherungsleistungen vergleichen. Sonderrabatte der alten Versicherung muss der neue Versicherer nicht berücksichtigen. Möglicherweise hat auch der aktuelle Versicherer inzwischen einen neuen Tarif, der günstiger ist als der bestehende.

(wts) / Bild: Uwe Schlick  / pixelio.de

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Audi wird vorerst keine reinen Elektrofahrzeuge bauen

Audi AG

 

Reine Elektrofahrzeuge von Audi wird es vorerst nicht geben. Das berichtet das in Bielefeld erscheinende Westfalen-Blatt in seiner Montags-Ausgabe. ''Wir werden erst dann reagieren, wenn der Markt es verlangt'', sagte Entwicklungsvorstand Dr. Ulrich Hackenberg im Gespräch mit der Zeitung. ''Bei Bedarf können wir solche Fahrzeuge relativ schnell anbieten'', betonte er. ''Die Technik ist vorhanden.'' Schließlich kämen im kommenden Jahr der E-Up und der E-Golf von Volkswagen auf den Markt. Der 63-Jährige, der erst kürzlich von VW in Wolfsburg zu Audi nach Ingolstadt wechselte, gleichwohl aber die Entwicklung des gesamten VW-Konzerns verantwortet, kündigte stattdessen an, dass Plug-in-Hybrid-Systeme nach und nach in so gut wie allen Baureihen der Marke mit den vier Ringen Einzug halten werden. Als erstes Modell wird in der zweiten Jahreshälfte 2014 der A3 Sportback e-tron zu den Händlern kommen.

Er wird eine rein elektrische Reichweite von etwa 50 Kilometern haben. Dafür sorgt ein 100 PS starker E-Motor. Dazu kommen noch einmal mehr als 800 Kilometer mit dem 150 PS starken 1,4-Liter-TFSI, der sich automatisch zuschaltet, wenn die Batterien keine Energie mehr haben. Die Akkus können sowohl während der Fahrt mit dem Benzinmotor als auch an jeder Haushaltssteckdose geladen werden. Das Antriebssystem soll unter anderem dazu beitragen, den für 2018 vorgegebenen CO2-Grenzwert von 95 Gramm pro Kilometer für die Fahrzeugflotte eines Herstellers einzuhalten.

Dabei baut Audi aber auch darauf, die vorhandenen Verbrennungsmotoren weiter zu optimieren, die Aerodynamik der Autos zu verbessern und andere alternativ Antriebssysteme anzubieten. Dazu zählt außer den schon bekannten Hybridsystemen vor allem Erdgas. Bei den Hybriden gehe es in erster Linie darum, die elektrische Reichweite zu verlängern. Der Brennstoffzelle, also der Erzeugung von elektrischer Energie direkt an Bord des Autos, räumt Hackenberg vorerst keine großen Chancen ein. Dazu müssten erst noch viele Probleme gelöst werden. Hierbei verweist er auf die Herstellung und Transport des notwendigen Wasserstoffs sowie die Infrastruktur hinsichtlich der Tankstellen.

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