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Wirtschaft

Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland bei 22 %

Einkommen von Männern und Frauen stark unterschiedlichIm Jahr 2014 blieb der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern im Vergleich zu den Vorjahren konstant. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Equal Pay Day am 20. März 2015 mitteilt, verdienten Frauen mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 15,83 Euro weiterhin 22 % weniger als Männer (20,20 Euro). Sowohl hinsichtlich des Niveaus als auch der Entwicklung bestehen dabei deutliche Unterschiede zwischen dem früheren Bundesgebiet und den neuen Ländern. So betrug 2014 der unbereinigte Gender Pay Gap in den neuen Ländern 9 %, während er im früheren Bundesgebiet bei 23 % lag. In den letzten fünf Jahren sind die Verdienstunterschiede in Ostdeutschland damit um 3 Prozentpunkte gestiegen. Im früheren Bundesgebiet ist der geschlechterspezifische Verdienstunterschied dagegen seit 2009 um 1 Prozentpunkt gesunken.

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Deutsche sehen Aktien zu skeptisch

BörseNach Ansicht des Bundesverbandes deutscher Banken sehen die Bundesbürger Aktien "zu skeptisch". In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, anlässlich des "Tags der Aktie" an diesem Montag: Wer mit Zinsen nahe Null auch nach Abzug der Inflationsrate sein Vermögen halten oder erhöhen wolle, müsse Aktien mit berücksichtigen. Die Deutschen seien bei ihrer Geldanlage "sehr sicherheitsorientiert".

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Agrarminister will keine weitere Konzentration im Lebensmittelhandel

Christian SchmidtBundesagrarminister Christian Schmidt sieht den Versuch Edekas, den kleineren Konkurrenten Tengelmann zu übernehmen, kritisch. "Eine weitere Konzentration ist nicht wünschenswert", sagte der CSU-Politiker dem "Tagesspiegel". Wie das Bundeskartellamt befürchtet auch der Agrarminister, dass der Wettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel Schaden nimmt, falls der Branchenerste noch weiter wächst.

Bild: Deutscher Bundestag / Achim Melde

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Schäubles Erbschaftsteuerpläne sind Gift für den Mittelstand

Wolfgang SchäubleWenn Wolfgang Schäuble alle jene kritisiert und pauschal als Dampfplauderer abqualifiziert, die seine Pläne für die Reform der Erbschaftsteuer gelinde gesagt unausgegoren finden und eine dringende Nachbesserung anmahnen, dann stellt er sich damit in eine Reihe mit Yasmin Fahimi, die Unternehmer pauschal als dumm oder kriminell bezeichnet, weil sie den Mindestlohn und seine Folgen kritisieren", stellt Steffen Schäfer, Vorstandsmitglied der Liberalen Vereinigung, fest. Bundesfinanzminister Schäuble hatte scharf auf die anhaltende Kritik an seinen Plänen zur Erbschaftsteuer reagiert.

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