„Mathe und Macht“ - „Neue weibliche Rollenmodelle in einem modernen Islam“
Muslimische Powerfrauen aus der Wirtschaft sprechen über ihre Erfahrungen
Auftaktveranstaltung des zweiten Zyklus.
Kohla Maryam Hübsch, Journalistin und Autorin
Freitag, 5. Mai, 16:30 Uhr
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mathe und Macht“ wird die Journalistin
und Autorin Kohla Maryam Hübsch über ihre Erfahrungen berichten. Die 36
jährige Frankfurterin studierte Publizistik, Psychologie und Germanistik
in Mainz und war von 2001 – 2006 und 2009 – 2011 bundesweite Beauftragte
für den interreligiösen Dialog der Ljana Imaillah (Frauenorganisation der
Ahmadiyya Muslim Jamaat KdöR – eine Religionsgemeinschaft, die ihren
Ursprung in Indien hat und sich auf den Islam und Mirza Ghulam Ahmad
beruft). In ihrem neuen Buch „Unter dem Schleier die Freiheit“, zeigt sie
dass der Islam zu einem emanzipierten Frauenbild beitragen kann. Ihre
Vorträge behandeln die Themenkomplexe „Islam und Aufklärung“,
„Emanzipation im Islam“ sowie „Menschenrechte und Toleranz im Islam“.
Kohla Maryam Hübsch wird an dem Abend an der DHBW Karlsruhe über die
Hindernisse und Herausforderungen, die sie auf ihrem Lebensweg überwinden
musste, sprechen, sowie ihre Erfahrungen für das Erreichen von beruflichem
Erfolg und persönlichen Glück weitergeben.
Hintergrund der Vortragsreihe:
In Ländern, wie beispielsweise Marokko, entscheiden sich deutlich mehr
junge Frauen für ein technisches Studium als in Deutschland. Im Iran sind
die weiblichen Studierenden in technischen Studiengängen sogar insgesamt
in der Überzahl. In Deutschland wählt hingegen nur jede dritte Frau ein
naturwissenschaftliches Fach. Mit den Vorträgen an der DHBW Karlsruhe
sollen Diskussionen über Feminismus, Gleichberechtigung und Frauenrollen
im Islam angestoßen werden. Die Veranstaltungsreihe widmet sich dem
Themenkreis „Mathe und Macht“ religionsübergreifend. Im Vordergrund stehen
wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzungen und Diskussionen mit
starken Frauen, die sowohl für muslimisch als auch westlich-christlich
sozialisierte junge Frauen eine Vorbildrolle einnehmen können.
Ziele
Die Vorträge wenden sich gleichermaßen an junge muslimische und westlich-
christlich geprägte Frauen und Männer. Beide Gruppen sollen dazu ermutigt
werden, traditionelle Rollenmuster abzustreifen und selbstbestimmt den
eigenen Weg zu gehen. Des Weiteren möchten soll der gegenseitigen
Austausch gefördert und wechselseitige Lernprozesse unterstützt werden.
Außerdem will die Hochschule eine religionsübergreifende Diskussion über
das Phänomen „Macht“ von Frauen in Unternehmen und Politik anstoßen. Der
Gleichstellungsbeauftragten der DHBW Karlsruhe Prof. Dr. Angela Diehl-
Becker ist es gelungen, dazu namhafte Referentinnen aus Politik,
Wissenschaft und Wirtschaft zu gewinnen.
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Es ist eines der derzeit wichtigsten Themen für die deutsche Wirtschaft: Viele kleine und mittelständische Unternehmen suchen dringend nach Auszubildenden – finden sie aber nicht. Die Zahl der unbesetzten Lehrstellen war 2015 mit 41.000 auf dem höchsten Stand seit 1996. Doch der demografische Wandel und die wachsende Freude am Studieren sind nur zu Teilen schuld daran. Viele Firmen schreiben ihre Stellen auf den falschen Kanälen aus und erreichen die Jugendlichen deshalb nicht. Während junge Menschen meist mit dem Smartphone nach Ausbildungsstellen suchen, verfügen die wenigsten Unternehmen über Karriereseiten, die über ein Smartphone optimal aufrufbar sind. Eine mobile Bewerbung über das Smartphone ist meist gar nicht möglich. Die Azubi-App „TalentHero“ von meinestadt.de schafft Abhilfe und bringt Jugendliche und Ausbildungsbetriebe jetzt wieder zusammen.
Zur Eröffnung des längsten Eisenbahntunnels der Welt am 1. Juni beglückwünscht die Allianz pro Schiene die Schweiz zur Vollendung einer verkehrspolitischen Großtat. „Unsere Nachbarn machen es vor: Der Gotthard-Basistunnel ist ein Meilenstein für Umwelt und Wirtschaft. Er ist eingebettet in ein weitsichtiges von den Bürgern mitgetragenes Verlagerungskonzept, das inzwischen fast 70 Prozent der alpenquerenden Güter auf die Schiene geholt hat“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Dienstag in Berlin. „Während die Politik in Deutschland den Güterbahnen vor allem gute Worte gönnt und dabei wichtige Infrastrukturprojekte in der Warteschleife parkt, hat die Verlagerung in der Schweiz Verfassungsrang.“ Dass Deutschland seine Zubringerstrecken zum Gotthard-Tunnel nicht rechtzeitig fertiggestellt habe, sei ein Symptom der fehlenden verkehrspolitischen Vision. „Umweltschutz im Verkehr ist eine lohnende Investition: Von der Tatkraft der Schweiz profitiert auch Deutschlands Wirtschaft“, sagte der Allianz pro Schiene Geschäftsführer.