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Wirtschaft

Steuerlehre: Was Versicherungsvertreter in der Selbstständigkeit beachten müssen

Prof. Dr. Thomas Schmallowsky, Professur Wirtschaftsrecht an der NBS und Fachanwalt für Steuerrecht und Sozialrecht
Prof. Dr. Thomas Schmallowsky, Professur Wirtschaftsrecht an der NBS und Fachanwalt für Steuerrecht und Sozialrecht

Prof. Dr. Thomas Schmallowsky, Professur Wirtschaftsrecht an der NBS, hat
sich mit den rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen von
Versicherungsvermittlern im Rahmen einer zweiteiligen Publikation beim
Springer-Verlag beschäftigt.

Prof. Dr. Thomas Schmallowsky, Professur Wirtschaftsrecht an der NBS, hat
sich mit den rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen von
Versicherungsvermittlern im Rahmen einer zweiteiligen Publikation beim
Springer-Verlag beschäftigt. Ziel war es, die Rahmenbedingungen im Rahmen
der Betriebsprüfungen und Meldepflichten nach dem EStG sowie mögliche
steuerliche Entlastungen aufzuzeigen. Beide Beiträge sind im
verlagseigenen Versicherungsmagazin.de zu beziehen.

Die vollständigen Artikel finden Sie auf den folgenden Seiten:

Steuern: Was für Inhaber kleiner Vermittlerbetriebe wichtig ist (Teil 1)
https://www.versicherungsmagazin.de/rubriken/recht/article-2581206.html

Steuern: Das müssen Versicherungsvermittler wissen (Teil 2)
https://www.versicherungsmagazin.de/rubriken/recht/steuern-das-muessen-
versicherungsvermittler-wissen-2581310.html


Originalpublikation:
https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/steuerlehre-was-
versicherungsvertreter-in-der-selbststaendigkeit-beachten-muessen/

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Working Paper zur Auswirkung von COVID-19 auf die Finanzmärkte

Prof. Dr. Carl Heinz Daube, Professur Finanzierung und Prorektor Forschung an der NBS
Prof. Dr. Carl Heinz Daube, Professur Finanzierung und Prorektor Forschung an der NBS

Prof. Dr. Carl Heinz Daube, Professur Finanzierung und Prorektor Forschung
an der NBS, hat sich in den letzten Tagen intensiv mit dem Einfluss der
Coronakrise auf die Internationalen Finanzmärkte beschäftigt und hierzu
ein Working Paper veröffentlicht.

Ziel dieses Working Papers ist es, eine erste Analyse für die massiven
Kurseinbrüche an den Internationalen Finanzmärkten seit Anfang März 2020
zu liefern. Das geschieht auf Basis einer ökonomischen Betrachtung, aber
auch soziologische und psychologische Ansätze werden herangezogen.
Ausgangsthese ist, dass die wirtschaftlichen Rahmenparameter bereits zu
Beginn des Jahres 2020 "toxisch" waren.

Das gesamte Papier stellen wir Ihnen zum Download in deutscher und
englischer Sprache bereit:
https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/working-paper-zur-
auswirkung-von-covid-19-auf-die-finanzmaerkte/


Originalpublikation:
https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/working-paper-zur-
auswirkung-von-covid-19-auf-die-finanzmaerkte/

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Fachverband Messen und Ausstellungen: „Worten müssen schnell Taten folgen“

Der Fachverband Messen und Ausstellungen (FAMA) appelliert an die Bundesregierung, die angekündigten Hilfen schnell und unbürokratisch umzusetzen. Denn: Teile der Messewirtschaft kämpfen aktuell mit teils weitreichenden Folgen der Corona-Krise. Insbesondere der Messebaubereich und andere wichtige Serviceunternehmen leiden akut unter der Situation.
 
Absagen und Verschiebungen von regionalen, nationalen und internationalen Messen und Ausstellungen stehen wegen der Corona-Pandemie fast täglich im Fokus. Nach einer Mitgliederbefragung stellt der FAMA-Vorsitzende Hans-Joachim Erbel fest: „Den Worten müssen nun schnell Taten folgen. Unsere Mitglieder wie die Dienstleister rund um Messen und Ausstellungen vertrauen auf die Zusagen der Bundesregierung. Ob Liquiditätshilfen, Bürgschaften, Kredite oder Steuerstundungen: Es gilt, die Messewirtschaft in ihrer ganzen Bandbreite als wertvoller Impulsgeber für den Wirtschaftsstandort zu sichern. Gerade auf dem hoffentlich schnell einsetzenden Weg der Normalisierung kommt unserer Branche eine zentrale Bedeutung zu.“
 
Der FAMA vertritt Mitglieder aus ganz Deutschland und Österreich: Die Veranstalter von Messen und Ausstellungen wissen um deren große Bedeutung für die jeweiligen Standorte und Branchen. Von den Absagen und zeitlichen Verlegungen sind neben den Veranstaltern ganze Wirtschaftszweige betroffen wie etwa das Handwerk oder die Hotellerie und Gastronomie. „Der Mittelstand als fundamental wichtiger Baustein einer prosperierenden Wirtschaft muss mit aller Kraft über die Krise hinaus in die Zukunft geführt werden“, so der FAMA.
 
Messen und Ausstellungen sind laut FAMA „unverzichtbare Plattformen“ für Unternehmen wie Besucher und damit für die Wirtschaftskraft: Der Beitrag der deutschen Messewirtschaft zur gesamten Wirtschaftsleistung beläuft sich auf jährlich rund 28 Milliarden Euro. Die Messen sichern pro Jahr mehr als 230 000 Arbeitsplätze. Das hat eine Studie des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung ergeben.
 
Der FAMA stellt fest: „Nicht nur wir als vielfach private Veranstalter, sondern auch unsere Partner wie etwa die Messebauunternehmen und Aussteller leiden erheblich unter den wirtschaftlichen Folgen der ohne Zweifel notwendigen Absagen und Verlegungen. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir aber die regionalwirtschaftliche und gesamtwirtschaftliche Kompetenz sichern. Denn das wird der Nukleus für einen zügigen Aufschwung nach der Krise sein. Messen waren und sind ein Symbol für Vertrauen. Deshalb bitten wir die Bundesregierung, auch unser Vertrauen in die Zusagen nicht zu enttäuschen.“ Dann wird es gelingen, nach Beendigung der Ausnahmesituation an die Erfolgsgeschichte der Messen anzuknüpfen

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Coronavirus: Handel in Deutschland steht vor einer enormen Belastungsprobe

Laut Bamberger Betriebswirtschaftlern könnte das Virus zu existentiellen
Problemen für stationäre Händler führen. Chancen ergeben sich für den
Online-Handel.

In Italien bleiben seit dem 12. März 2020 alle stationären Geschäfte mit
der Ausnahme von Lebensmittelhändlern und Apotheken für vorerst zwei
Wochen geschlossen. Sollte es in Deutschland auch dazu kommen, hätte dies
große Konsequenzen für die Handelsbranche.

Laut Prof. Dr. Eric Sucky und Dr. Björn Asdecker vom Lehrstuhl für
Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Produktion und Logistik, an der
Universität Bamberg stellt das Coronavirus den Handel schon jetzt vor
große Herausforderungen: „Durch die spontanen Hamsterkäufe der vergangenen
Wochen ist es für Händler derzeit sehr schwierig, ihren Warenbedarf zu
kalkulieren“, erklärt Lehrstuhlinhaber Eric Sucky die aktuelle Situation.
„Die erhöhten Schwankungen der Bedarfsverläufe, die so nicht zu
prognostizieren waren, verursachen einen beachtlichen zusätzlichen
Koordinationsaufwand, um die Warenverfügbarkeit zu gewährleisten.“

Mögliche Wirtschaftshilfen sollten die Bedürfnisse des stationären Handels
berücksichtigen

Außerdem rechnet Björn Asdecker in den kommenden Wochen mit
Lieferengpässen und steigenden Einkaufspreisen. Sollte nun zusätzlich zu
diesen Belastungen eine Schließung der Geschäfte drohen, könnte dies zu
existenziellen Problemen für stationäre Händler führen.

„Durch den intensiven Wettbewerb untereinander und insbesondere mit dem
Onlinehandel ist die Lage für den niedergelassenen Einzelhandel auch ohne
Corona angespannt. Ein Blick in die deutschen Innenstädte reicht, um zu
erkennen, dass sich die Anzahl der Geschäftsaufgaben häufen“, so Björn
Asdecker. „Bei dieser Ausgangslage könnte das Coronavirus für die
verbliebenen Händler zu einer echten Gefahr werden. Dies sollte man bei
der Diskussion möglicher Wirtschaftshilfen unbedingt berücksichtigen.“

Onlinehandel könnte von der Reduktion von Sozialkontakten profitieren

Gleichzeitig ergeben sich aus der aktuellen Krise aber auch Chancen. Diese
sieht Björn Asdecker insbesondere für den Onlinehandel. „Die Reduktion von
Sozialkontakten wird dazu führen, dass große Bevölkerungsteile in den
kommenden Tagen und Wochen vermehrt Zeit im Internet verbringen und dort
auch bestellen. Dies wird neue Kundengruppen erschließen.“ Zwar werden der
Onlinehandel und die Zustellbranche nicht vom Coronavirus verschont
bleiben. Gleichwohl lässt sich das Geschäftsmodell aufgrund des minimalen
persönlichen Kontakts im Krisenfall grundsätzlich aufrechterhalten und
kann deshalb einen wichtigen Versorgungsbeitrag leisten.

Eine besondere Gelegenheit ergibt sich nach Meinung von Asdecker für den
Lebensmittel-Onlinehandel. Bislang kaufen Kunden Lebensmittel nur sehr
selten im Internet. Laut der Studie „Tradedimensions“ des
Marktforschungsunternehmens Nielsen zeichnen Lebensmittel für
Einzelhandelsumsätze in Höhe von 205,7 Milliarden Euro verantwortlich.
Davon werden bislang nur 1,6 Milliarden Euro im Internet erzielt. Dies
entspricht weniger als einem Prozent. „Wenn es die Lebensmittel-
Onlinehändler in den kommenden Wochen schaffen, ihre Ausliefernetzwerke
aufrechtzuerhalten, könnte das für dieses schwierige Marktsegment einen
Durchbruch darstellen und dem Onlinehandel langfristig zu weiterem
Wachstum verhelfen“, schlussfolgert Asdecker.

Weitere Detailinformationen finden Sie unter: www.uni-
bamberg.de/pul/news010120/artikel/corona-virus-wird-fuer-den-handel-in-
deutschland-zu-einer-enormen-belastungsprobe

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