Bewusster kochen zu Hause
Wir achten heutzutage zunehmend darauf, was genau auf unseren Tellern landet. Bio-Gemüse vom regionalen Wochenmarkt, Fleisch aus artgerechter Haltung und der konsequente Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe sind für viele von uns längst zum absoluten kulinarischen Standard geworden. Doch während wir unsere frischen Zutaten mit größter Sorgfalt und viel Liebe auswählen, gerät ein entscheidendes Detail in der Hektik des Alltags oft völlig in den Hintergrund: das Material, in dem wir unsere Mahlzeiten Tag für Tag erhitzen. Ein stark wachsendes Gesundheits- und Umweltbewusstsein führt glücklicherweise dazu, dass unsere heimische Küche einen neuen, äußerst kritischen Blick erfährt. Im Fokus dieser Bewegung steht ein unsichtbares, aber massives Problem, das sich über Jahrzehnte in fast jedem Haushalt verborgen hat.
Die unsichtbare Gefahr der sogenannten Ewigkeitschemikalien
Wenn wir über moderne Küchenausstattung sprechen, fällt unweigerlich das Thema PFAS (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen). Diese Gruppe von weit über zehntausend synthetischen Chemikalien wird seit den 1950er Jahren wegen ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften von der Industrie geschätzt. In der heimischen Küche kennen wir sie vor allem als den unsichtbaren Bestandteil klassischer PTFE-Antihaftbeschichtungen, die im Volksmund oft synonym mit dem bekannten Markennamen Teflon verwendet werden.
Das gewaltige Problem dieser Substanzen liegt in ihrer extremen chemischen Stabilität, weshalb sie in der Wissenschaft treffend als Forever Chemicals (Ewigkeitschemikalien) bezeichnet werden. Sie bauen sich in der Natur praktisch überhaupt nicht ab.
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