Pultrusion ist ein vollautomatisches Fertigungsverfahren, bei dem Fasern durch ein Harzbad geführt und als getränktes Material anschließend durch eine beheizte Form gezogen werden. Im ausgehärteten Zustand entsteht ein Profil mit besonders hoher mechanischer Festigkeit. Es kann direkt in die gewünschte Geometrie gezogen und in beliebiger Wandstärke, bei Bedarf auch mit Hohlkammern oder Hinterschneidungen gefertigt werden.
Entlassmanagement als intersektorales und sozialraumorientiertes Format Mit ihrem Buch „Im Spannungsfeld zwischen Standort im Krankenhaus und Wirkung ins Außen“ (Springer VS 2026) betrachten die Autoren Kolja Heckes, Ismail Özlü und Christian Heerdt, wissenschaftlicher Leiter des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, das Entlassmanagement als intersektorales und sozialraumorientiertes Format. Sie spannen den Bogen vom Krankenhaus hin zum „Außen“, dem ambulanten Setting und den Lebenswelten. Vor allem hier, im Außen, sollen die vorgeschlagenen Maßnahmen wirken.
Die ersten Stunden nach dem Todesfall. Der Verlust eines geliebten Menschen trifft Angehörige meist unerwartet und löst eine Flut von Emotionen aus. Gleichzeitig müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden, die keinen Aufschub dulden. Zunächst gilt es, Ruhe zu bewahren und bei einem Todesfall zu Hause den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu verständigen. Der Arzt stellt die Todesbescheinigung aus, die für alle weiteren Schritte unerlässlich ist. Bei einem Todesfall im Krankenhaus oder Pflegeheim übernimmt die Einrichtung diese Aufgabe. Nach der ärztlichen Feststellung des Todes sollten enge Familienangehörige und Freunde informiert werden. Diese Aufgabe kann emotional sehr belastend sein. Viele Menschen finden es hilfreich, sich dabei von einer nahestehenden Person unterstützen zu lassen. In diesen ersten Stunden ist es wichtig, sich nicht zu überfordern und nur das Nötigste zu erledigen. Die meisten organisatorischen Aufgaben haben Zeit bis zum nächsten Tag. Wer sich unsicher fühlt, kann bereits in dieser Phase ein Bestattungsunternehmen kontaktieren, das mit Rat zur Seite steht.
Wichtige Dokumente und Unterlagen sichern
Für die anstehenden Behördengänge und Formalitäten werden verschiedene Dokumente benötigt. Die Suche danach sollte zeitnah erfolgen, um spätere Verzögerungen zu vermeiden. Zu den wichtigsten Unterlagen gehören der Personalausweis des Verstorbenen, die Geburtsurkunde, bei Verheirateten die Heiratsurkunde und gegebenenfalls frühere Sterbeurkunden von Ehepartnern. Auch Versicherungspolicen, insbesondere Lebens- und Sterbegeldversicherungen, sollten herausgesucht werden. Testamente oder Verfügungen zur Bestattung finden sich häufig in persönlichen Unterlagen oder beim Notar. Diese Dokumente geben wichtige Hinweise auf die Wünsche des Verstorbenen. Falls eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht existiert, kann diese Aufschluss über bereits getroffene Regelungen geben. Auch Mitgliedschaften in Sterbevereinen oder bestehende Bestattungsvorsorgeverträge sollten geprüft werden. Es empfiehlt sich, alle gefundenen Dokumente an einem sicheren Ort zu sammeln und Kopien anzufertigen.
Studierende des Studienschwerpunkts Szenografie und Kostüm der Hochschule Hannover zeigen begehbare Rauminstallation am 26. und 27. Juni im Design Center, Hannover. Zwischen Verlangen und Verlust, Projektion und Abhängigkeit: Rund 48 Studierende des Studienschwerpunkts Szenografie und Kostüm an der Hochschule Hannover präsentieren mit Sucht/Sehnsucht eine performative Ausstellung, die das Publikum in ein atmosphärisch dichtes Labyrinth aus Räumen und Figuren entführt.