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Vermischtes

Neue Karte: Licht und Schatten in der Schweiz

SLF-Forschende berechnen das Licht am Boden der Schweiz auf zehn Meter
genau im Freien und im Wald. Das Modell simuliert sogar einzelne
Baumschatten.

Licht ist Energie. Licht ist Schneeschmelze. Licht ist Leben. Licht ist
vieles. Umso wichtiger ist es, zu wissen, wann wo wieviel Licht den
Schweizer Boden erreicht. Genau diese Daten stellen Forschende des WSL-
Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF jetzt der Öffentlichkeit
auf der Plattform EnviDat (siehe Kasten) zur Verfügung. Mit einer
Auflösung von gerade mal zehn Meter können alle, die sich dafür
interessieren, schauen, wie viel Licht auf den Boden kommt, sei es im
Wald, im Garten oder auf der Autobahn. Und das Stunde für Stunde, Tag für
Tag über einen vollständigen, jährlichen Sonnenzyklus. «Diese Daten sind
für zahlreiche Forschungsvorhaben wichtig, zu Schneedecke und
Schneeschmelze, aber auch zu Mikrohabitaten von Pflanzen und Tieren, oder
zum Mikroklima im Wald, sagt Clare Webster, Mitarbeiterin der
Forschungsgruppe Schneehydrologie am SLF.

Wichtig für Schneeforschung, Hochwasserschutz und Oekologie

Ihr Team beschäftigt sich damit, wieviel Schnee vom Himmel kommt, wieviel
Schnee wo in der Schweiz gespeichert ist, wie sich die Schneedecke
zeitlich und räumlich verändert und wann und wo diese schmilzt. Das ist
neben der Forschung wichtig für zahlreiche Adressatinnen und Adressaten,
von Naturgefahren und Hochwasserwarnung über Wasserkraft bis hin zum
Freizeitbereich. «Immerhin fällt auf die gesamte Schweiz gesehen rund ein
Drittel der Niederschläge als Schnee» erklärt Webster.
Für korrekte Schneeschmelzprognosen spielt unter anderem die
Sonneneinstrahlung eine wichtige Rolle. Denn in Lagen, in denen Sonne die
Schneedecke früh im Jahr erreicht, ist die weisse Pracht in der Regel
schneller verschwunden als an benachbarten Schattenhängen. Sowohl das
Gelände als auch lokale Gegebenheiten wie Bäume oder Gebäude beeinflussen
die Verfügbarkeit, sodass einzelne Bereiche viele Stunden Sonnenlicht
abbekommen, während andere den ganzen Tag über im Schatten liegen. «Gerade
im Wald sind die Verhältnisse von Meter zu Meter sehr variabel. Und die
sind relevant, schliesslich ist rund ein Drittel der Schweiz von Wald
bedeckt», erläutert Webster.

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BIÖG:20 Jahre regionales Netzwerk „Quit the Shit“

Weniger kiffen, den Konsum besser kontrollieren oder ganz aufhören: Dabei
unterstützt das Online-Programm „Quit the Shit“ seit 20 Jahren. Mehr als
14.000 Menschen haben das kostenlose, anonyme Angebot bereits genutzt. Es
begleitet Teilnehmende mit persönlicher Online-Beratung, einem digitalen
Konsumtagebuch und individuellen Rückmeldungen. Viele Ratsuchende konnten
ihren Cannabiskonsum deutlich reduzieren oder ganz beenden. Dass das
Programm wirkt, zeigen auch mehrere wissenschaftliche Studien.

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Wie klar ist die Bibel?

Der Historiker Volker Leppin (Yale University) spricht in Münster über die
Illusion der Eindeutigkeit der Heiligen Schrift – öffentlicher
Abendvortrag „Wie klar ist die Bibel?“ über das Spannungsfeld zwischen dem
Anspruch auf unfehlbare Autorität und der Notwendigkeit der Interpretation
der Bibel am 22. Juni am Exzellenzcluster

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Digitale Gewalt: Wenn schon die Möglichkeit zur Belastung wird

Heimliche Aufnahmen, öffentliche Outings, Hasskommentare.
Rechtswissenschaftler:in Prof. Dr. Petra Sußner von der Hochschule für
Wirtschaft und Recht Berlin erklärt, welche Folgen digitale Gewalt für
Betroffene hat und welche Antworten das Recht darauf gibt.

Zur Person
Dr. iur Petra Sußner ist Gastprofessor:in für Recht mit einem Schwerpunkt
auf Geschlechterfragen im Recht an der Hochschule für Wirtschaft und Recht
Berlin (HWR Berlin). Gemeinsam mit Dr. Mischa Hansel, Professor für
Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Cyber- und Informationssicherheit an
der HWR Berlin, leitet Sußner das Lehrforschungsprojekt „Resilienz
zivilgesellschaftlicher Organisationen gegen digitale Gewalt.“ Es wird
gefördert im Rahmen des Verbundprojekts „Zukunft findet Stadt.
Hochschulnetzwerk für ein resilientes Berlin“.

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