BVB: Sechs Jahre Stadionverbot für ''Sieg heil'' Schreier
Wie tief kann man eigentlich sinken? Wie blöd muss man denn sein? Es gehört sich schon grundsätzlich nicht, in einer Gedenkminute herumzubrüllen. Dann auch noch mit "Sieg heil" die Stille in einem ausverkauften Fußballstadion zu durchbrechen man kann nur fassungslos den Kopf schütteln. Es ist daher richtig, dass Borussia Dortmund den eigenen Fan mit einem Stadionverbot für Dortmund belegt. Ihn überdies mit einem bundesweiten Stadionverbot zu bestrafen, wäre ein richtiges Signal, wobei dies zugleich auch viel Kosmetik wäre. Schließlich ist kaum anzunehmen, dass der BVB-Fan demnächst beim Spiel Hoffenheim gegen Augsburg auftauchen würde.
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Es fällt immer noch schwer, sich den Hamburger SV in der 2. Bundesliga vorzustellen. Aber läge in dem Schock eines Absturzes nicht auch eine Chance für diesen großen, stolzen Club? Der Abstieg würde alle treffen wie ein Schlag vor den Kopf. Fans, Mitglieder, Führungskräfte, Sponsoren, Mitarbeiter und Journalisten. Alle, die es auch nach acht Pflichtspiel-Niederlagen insgeheim für eine Zumutung halten, dass sich der vornehme HSV bei den Schmuddelkindern im Bundesliga-Keller aufhalten muss, anstatt seine europäischen Meriten zu mehren.