Werder Bremen berät über Maßnahmen nach Pyrotechnik-Vorfall
Die Geschäftsführung des SV Werder Bremen hat am Montag die Ereignisse in der Ostkurve des Weser-Stadion während des Bundesliga-Spiels gegen den Hamburger SV am vergangenen Samstag aufgearbeitet. "Unser großer Dank gilt den Werder-Fans für ihre tolle Unterstützung und die beeindruckende Choreographie vor dem Anpfiff, die in der Bundesliga ihresgleichen sucht", betonte Werder-Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer. "Zugleich danken wir der Polizei für ihr hervorragendes strategisches Verhalten im und um das Weser-Stadion, das größere gewalttätige Ausschreitungen verhindert hat." Dass zu Beginn der zweiten Halbzeit im Mittelblock der Ostkurve in erheblichem Maß Pyrotechnik abgebrannt wurde, bezeichnete Fischer als "bitteren Wermutstropfen". Erstmals seit 15 Jahren hatten sogenannte Werder-Anhänger im Weser-Stadion gezündelt und somit "gegen getroffene Absprachen verstoßen", so Werders Geschäftsführer, zu dessen Verantwortungsbereich die Abteilung Fanbetreuung des SV Werder zählt. Zu den Absprachen gehört von Seiten des Clubs unter anderem, dass es vor der Fankurve keine hohen Absperrzäune gibt.
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Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien sollen offenbar auch deutsche Polizisten schützen. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, plant Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die Entsendung von Verbindungsbeamten zur WM im Juni. Ein Sprecher des Ministers sagte der Zeitung, noch könnten aber keine konkreten Angaben zur Größe der Polizeidelegation gemacht werden. Aktuell befindet man sich in der Abstimmung. Mit der brasilianischen Seite habe jedoch frühzeitig "ein enger Informations- und Erfahrungsaustausch" stattgefunden, der auch während der Weltmeisterschaft fortgeführt werde.