Mit der Mikrobe zum Metaorganismus: Thomas Bosch spricht an der Leopoldina über neue Perspektiven auf komplexes Leben
Der Mensch ist kein einzelnes Lebewesen. In den letzten Jahren wird er
ebenso wie Pflanzen und Tiere als Metaorganismus betrachtet – als eine
Einheit, die aus einem Wirt und den ihn besiedelnden Mikroben besteht. Die
Mikroben unterstützen den Wirt bei wichtigen Prozessen wie der Immunabwehr
und der Verdauung. Der Zoologe Thomas Bosch ist einer der Vordenker, die
das Konzept des Metaorganismus etabliert haben. In einem Vortrag am
Mittwoch, 15. April an der Nationalen Akademie der Wissenschaften
Leopoldina in Halle erläutert er, welche Rolle Mikroben in der Evolution
komplexen Lebens spielten.
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