Bundesweite DIVI-Umfrage: Mehr als jede zweite Intensivfachkraft denkt ans Aufhören
Die Personalsituation in der Intensivmedizin ist angespannt – und könnte
sich zukünftig weiter verschärfen. Eine jetzt veröffentlichte bundesweite,
multiprofessionelle Umfrage der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung
für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) bzw. der Jungen DIVI zeigt: Mehr
als die Hälfte der 1.200 befragten Fachkräfte sind unentschlossen oder
planen, die Intensivmedizin in den kommenden drei Jahren zu verlassen.
„Wir sehen dies als klares Warnsignal: Ohne gezielte Verbesserungen der
Arbeitsbedingungen riskieren wir, einen erheblichen Teil unseres
intensivmedizinischen Personals zu verlieren“, erklärt Dr. Matthias
Deininger, federführender Erstautor der Studie.
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