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Thema KI

Cover der WZB-Mitteilungen 193  Quelle: Sibylle Bergemann
Cover der WZB-Mitteilungen 193 Quelle: Sibylle Bergemann
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WZB-Mitteilungen erschienen. Die Potenziale scheinen grenzenlos, aber auch die Risiken: Die neuen
Technologien, die unter den Begriff „Künstliche Intelligenz“ gefasst
werden, haben weitreichende Auswirkungen auf die Arbeitswelt, die
Wirtschaft, auf Bildung, Forschung und das menschliche Zusammenleben. „KI“
ist das Schwerpunktthema unseres Forschungsmagazins im September (WZB|
Mitteilungen September 2026).

Sie finden im Heft unter anderem diese Aspekte:

• Dem Versprechen der gesteigerten Produktivität gehen Philip Wotschack
und Leon   Hellbach nach. Konkret haben sie in einem Unternehmen eruiert,
wie die Einführung eines Large Language Models Zeit spart – und wofür die
gewonnene Zeit verwendet wird.

• Ebenfalls an einem Fallbeispiel schildert Dorothea Kübler im Interview,
wie Bewerbungsverfahren durch KI besser werden.

• Den Vorsprung, den US-Unternehmen in der Nutzung von KI gegenüber
europäischen Firmen haben und behalten, diskutieren Nicola Fuchs-Schündeln
und Jonas Jessen.

• Menschliche Expertise verliert in der Automatisierung nicht an Bedeutung
– im Gegenteil. So die These von Jana Heim und Daniel Schneiß in ihrem
Artikel über die Evaluierung generativer KI.

• Leistungsdruck und Datenschutz sind zwei zentrale Punkte, an denen
Konflikte zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten entstehen können. Martin
Krzywdzinski und Philip Wotschack sehen KI als Stresstest für
innerbetriebliche Beziehungen.

• Um Mitbestimmung bei der Einführung von KI geht es auch in dem
Interview, das Forscherin Sabrina Apicella mit dem ehemaligen Amazon-
Betriebsrat Thomas Rigol geführt hat.

• Werden KI-Tools in der Medizin auch älteren Menschen gerecht? Einblicke
aus Befragungen von Fachkräften durch Halina Nadobnik, Justyna Stypińska
und Lucia Malén Reuther Carioni.

• Auf unserer Website wird das Printheft ergänzt durch zwei Audio-
Interviews: Christine Gerber und Ann-Kathrin Katzinski berichten, wie (und
mit welchen Ergebnissen) sie die Einführung von KI in der Wissensarbeit
erforscht haben. Und Florian Butollo verteidigt seine These, KI vernichte
keine Arbeitsplätze, sondern mache im Gegenteil mehr Arbeit.