Korruptionsexpertin Schenk fordert Grundsatzdebatte im deutschen Sport
Gut eine Woche nach dem Olympiareferendum in Hamburg hat Korruptionsexpertin Sylvia Schenk das Scheitern der Bewerbung vor allem mit dem Fehlen einer Grundsatzstrategie begründet. "Der Sport hätte erst mal fragen sollen: Wofür steht dieses Land? Wofür steht Olympia in diesem Land? Was ist die Botschaft? Und danach hätte man sich eine passende Stadt aussuchen können. Stattdessen wurden zwei Städte gefragt, was sie denn wollen", sagte Schenk der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland".
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Regeln sind dazu da, eingehalten zu werden. Was aber ist, wenn in bestimmten Fällen gar keine adäquaten Regeln existieren? So wie beim Erstligaspiel des 1. FC Köln gegen den FC Augsburg. Da hatte Gästetorwart Marwin Hitz bekanntlich den Elfmeterpunkt mit seinen Stollen derart malträtiert, dass der Kölner Anthony Modeste beim Strafstoß ausrutschte.
Die Innenminister von Bund und Ländern prüfen eine weitere Reduzierung von Gästekarten-Kontingenten in der Fußball-Bundesliga. Nach Informationen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung wird eine Arbeitsgruppe unter Führung von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) auf der heute beginnenden Innenminister-Konferenz in Koblenz den Vorschlag unterbreiten, künftig auch bei erfahrungsgemäß friedlichen Partien weniger Tickets zu verkaufen, sofern die Polizei durch anderweitige Einsatzlagen stark beansprucht wird.