Hofreiter warnt vor ''wilden Überlegungen'' der CSU zu Bundeswehreinsatz im Inland
Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat dringend vor einem Einsatz der Bundeswehr zur Gefahrenabwehr im Inland gewarnt. Derart "wilde Überlegungen" aus der CSU seien leichtfertig und müssten aufhören, erklärte Hofreiter im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Gefahrenabwehr und Sicherheit im Inneren seien klassische Aufgaben der Polizei und nicht der Bundeswehr.
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CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt (CSU) hat sich aktuell für eine Verfassungsänderung ausgesprochen, um die Bundeswehr auch im Innern effektiv einsetzen zu können. "Sollte es die Lage in Deutschland erfordern, dann muss auch die Bundeswehr einen Beitrag zur Sicherheit der Bürger leisten können. Sicherheit für die Menschen hat oberste Priorität", sagte Hasselfeldt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".
Die Linksfraktion im Bundestag beantragt Sondersitzungen der Bundestagsausschüsse für Verteidigung, Auswärtiges und Inneres. "Die Bundesregierung lässt das Parlament und die Öffentlichkeit im Unklaren, wie sie die aktuelle Lage wirklich einschätzt und welche Konsequenzen sie aus dem von Frankreich erklärten Bündnisfall zieht", sagte Fraktionschefin Sahra Wagenknecht dem Tagesspiegel .