Duisburg, Informationsveranstaltung zur geplanten CO2-Leitung stößt auf großes Interesse
Über die Auswirkungen der geplanten Kohlendioxid-Transportleitung „Delta
Rhine Corridor“ der Open Grid Europe (OGE) auf die Stadt Duisburg
informierten gestern Oberbürgermeister Sören Link, Umweltdezernentin
Linda Wagner, der Leiter des Umweltamts Matthias Simons und Stadtförster
Stefan Jeschke. Im Haus der Naturfreunde in Wanheimerort erfuhren die
zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger mehr über die mögliche
Trassenführung durch ökologisch wertvolle Waldgebiete im Duisburger
Süden, den aktuellen Planungsstand und die städtische Position.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Sorgen vieler Bürger
hinsichtlich des Erhalts wertvoller Waldgebiete und alter Baumbestände. Die
Anwesenden nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen einzubringen und sich
über die weiteren Verfahrensschritte zu informieren. Die Diskussion verlief
sachlich, konstruktiv und war von großem gegenseitigem Interesse geprägt.
„Die hohe Beteiligung zeigt, welchen Stellenwert unsere Waldgebiete für die
Menschen haben. Es war uns ein Anliegen, frühzeitig über das Vorhaben zu
informieren und Raum für Fragen und Anregungen zu schaffen“, sagte
Oberbürgermeister Sören Link. „Die Veranstaltung hat deutlich gemacht,
dass die Bürgerinnen und Bürger eine transparente Prüfung der Planungen
erwarten.“
Auch Umweltdezernentin Linda Wagner begrüßte den offenen Austausch:
„Die zahlreichen Wortbeiträge haben wertvolle Hinweise und Perspektiven
aufgezeigt. Die Stadt wird die vorgetragenen Anregungen in ihre weitere
Bewertung des Vorhabens einbeziehen und sich weiterhin für einen
größtmöglichen Schutz von Natur und Umwelt einsetzen.“
Matthias Simons und Stefan Jeschke betonten die Bedeutung einer
sorgfältigen Abwägung: Die betroffenen Waldbestände erfüllen wichtige
ökologische Funktionen und leisten einen bedeutenden Beitrag zum Klima-,
Arten- und Erholungsschutz. Es sei wichtig, diese Belange im weiteren
Verfahren umfassend zu berücksichtigen.
Die Stadt Duisburg wird den weiteren Planungsprozess aufmerksam
begleiten und die Öffentlichkeit weiterhin transparent über neue
Entwicklungen informieren. Ziel bleibt es, die Belange des Natur- und
Waldschutzes bestmöglich in die weiteren Entscheidungen einzubringen.
