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Duisburg, Ehrennadel an Heinz Billen und Martin Flasbarth verliehen

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Die Bezirksvertretung Rheinhausen hat Heinz Billen aus Rumeln-
Kaldenhausen und Martin Flasbarth aus Rheinhausen bei einer festlichen

Veranstaltung für ihr jahrzehntelanges Engagement in ganz
unterschiedlichen Ehrenämtern geehrt. In Anwesenheit von
Oberbürgermeister Sören Link verlieh Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß
den beiden die Ehrennadel des Bezirks Rheinhausen.


Der Oberbürgermeister erklärte dazu: „Martin Flasbarth und Heinz Billen
stehen beispielhaft für eine Mentalität des Anpackens. Sie haben durch ihre
verschiedenen Ehrenämter einen herausragenden Beitrag zum
gesellschaftlichen Zusammenhalt in ihrem Stadtbezirk geleistet.“
Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß ergänzte: „Mit Heinz Billen und Martin
Flasbarth ehren wir zwei Bürger, die mit ihrem Wirken unseren Bezirk seit
vielen Jahren nachhaltig bereichern. Ihr Ehrenamt hat einen unschätzbaren
Wert für das gesellschaftliche Miteinander in unserem Bezirk. Dieser
jahrzehntelange Einsatz verdient nicht nur Dank und Anerkennung, sondern
auch tiefen Respekt.“
Heinz Billen bereichert seit Jahrzehnten das kulturelle Angebot im Bezirk

Rheinhausen in verschiedenen Bereichen. Die beiden kleinen Bergbau-
Museen in Rumeln-Kaldenhausen und Bergheim wären ohne seinen Einsatz

nicht möglich gewesen. Damit wurde ein erheblicher Beitrag zur Stärkung der
historischen Identität des Bezirks Rheinhausen geleistet. Seine
heimathistorischen Beiträge in Form von Vorträgen und Publikationen runden
sein großes Wirken im Dienst der lokalgeschichtlichen Aufarbeitung ab.
Durch diese Beiträge wird auch in den kommenden Jahrzehnten die
Geschichte des Stadtteils Rumeln-Kaldenhausen erlebbar sein. Die
pädagogische Arbeit als Lehrschmied in zahlreichen Kursen an der
Volkshochschule Duisburg bis ins hohe Alter trägt wesentlich dazu bei, die
Handwerkskunst zu bewahren und weiterzugeben.
Martin Flasbarth hat sich in den 1970er-Jahren für sein ehrenamtliches
Engagement bei der DLRG entschieden. Über all die Jahre hinweg leistet er
bis heute in verschiedenen verantwortungsvollen Positionen einen großen
Dienst an der Gesellschaft. In seiner langjährigen Tätigkeit als Bootsführer
und Rettungsschwimmer scheute er keine persönlichen Gefahren zum Wohle
von Menschen in Not. Martin Flasbarth bringt sich nicht nur aktiv im
Rettungsdienst ein, sondern leistete auch als Ausbildungsleiter und später
als Bezirksleiter einen außerordentlichen Beitrag dazu, dass Menschen in
Notsituationen auch künftig Hilfe erhalten können. In Zeiten, in denen
Menschen die Gefahren offener Gewässer und Wasserstraßen zunehmend
unterschätzen, ist diese Aufklärungsarbeit unverzichtbar.