Zu Beginn der kalten Jahreszeit sagt die Bundesregierung energiefressenden Heizungen den Kampf an. Vom 1. Oktober an gilt die Pflicht zu einer regelmäßigen technischen Überprüfung von Gasheizungen. „Dies ist ein genauso notwendiger wie sinnvoller Schritt“, sagt der Vorsitzende des Deutschen Energieberater-Netzwerks, Dipl.-Ing. Hermann Dannecker. „Falsch eingestellte oder ungenügend gewartete Heizanlagen vergeuden unnötig Energie. Dies sollten wir uns nicht nur in der aktuellen Krisensituation nicht leisten, sondern auch aus Klimaschutzgründen abstellen.“
Betroffen von der Regelung sind Eigentümer von Gebäuden mit Gasheizungen. Sie müssen innerhalb der kommenden zwei Jahre einen Heizungs-Check durchführen. Ein hydraulischer Abgleich wird Pflicht für Eigentümer von Wohngebäuden ab sechs Wohnungen, ebenso von Nichtwohngebäuden ab 1.000 m², sofern diese eine zentrale Wärmeversorgung auf Erdgasbasis aufweisen. In einer ersten Stufe der Energiesparverordnung hatte man auf eine Änderung des Verhaltens beim Gas- und Stromverbrauch abgezielt. So wurden in öffentlichen Nichtwohngebäuden die Temperaturen gesenkt sowie die Heizung privater Schwimm- und Badebecken mit Gas oder mit Strom aus dem Netz untersagt.
Das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. ist ein Zusammenschluss über 800 Ingenieuren, Architekten und Technikern. Alle Mitglieder verbindet das gemeinsame Arbeitsgebiet der Beratungs- und Planungsleistungen zur effizienten Energienutzung und Einsatz von erneuerbaren Energien im Gebäudebestand, der Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Industrie sowie für Kommunen. Ihre Beratung erbringen sie neutral und unabhängig.
Teppiche machen unser Zuhause gemütlich. Allerdings müssen sie regelmäßig gereinigt werden – ansonsten entwickeln sie sich zu wahren Schmutzschleudern..Vor allem für Allergiker kann ein schmutziger, staubiger Teppich zum gesundheitlichen Problem werden.
Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, wie Sie Ihren Teppich trocken oder nass reinigen und in welchen Fällen Sie die Reinigung besser einem Profi überlassen sollten.
Vorsicht bei hochwertigen Teppichen
Falls Ihr Teppich aus Baumwolle oder Kunstfaser besteht, ist es normalerweise sehr einfach, den Teppich selbst zu reinigen. Ganz anders sieht dies aber bei hochwertiger, teurer Auslegeware aus.
Handelt es sich um einen Orient- oder Berberteppich aus Wolle, Seide oder Velour sollte man die Reinigung besser in die Hände eines Profis geben. Möchte man beispielsweise in Hamburg Teppiche professionell reinigen lassen, gibt es mittlerweile viele Firmen, die diese Dienstleistung anbieten.
Die professionelle Reinigung lohnt sich bei hochwertigen Teppichen allemal: Zu schnell macht kann man einen teuren Teppich aus Wolle oder Seide mit der falschen Reinigungsmethode ruinieren.
Die besten Tipps zur Teppichreinigung zu Hause
Vor der Teppichreinigung sollten Sie den Verschmutzungsgrad des Teppichs feststellen. Ist er nur verstaubt oder befinden sich auch Flecken auf dem Teppich?
Je nachdem sollten Sie sich für die Trockenreinigung, Nassreinigung oder eine Wäsche des Teppichs entscheiden. Wir stellen Ihnen im Folgenden die verschiedenen Möglichkeiten vor.
Die Trockenreinigung
Wenn der Teppich lediglich leichte bis mittlere Verschmutzungen aufweist – wie Flecken durch das Begehen des Teppichs oder vereinzelte Rückstände von Lebensmitteln – können Sie mit einer Trockenreinigung gute Erfolge erzielen.
Für die Trockenreinigung brauchen Sie:
Ein geeignetes Reinigungspulver
Eine Reinigungsbürste
Einen Staubsauger mit einer guten Saugleistung
So geht´s:
Streuen Sie das Pulver auf die besonders schmutzigen Stellen des Teppichs und bürsten Sie es mit der Reinigungsbürste vorsichtig in den Teppich. Je sorgfältiger sie das Pulver in den Teppich einmassieren, desto besser erreichen Sie auch die tieferen Schichten des Teppichs.
Bei hochflorigen Modellen ist das Procedere etwas aufwändiger, weil Sie mehr Pulver brauchen und das Einbürsten länger dauert.
Warten Sie nun eine halbe Stunde und lassen Sie das Pulver in dieser Zeit einwirken. Danach saugen Sie das Pulver mit dem Staubsauger ab.
Dabei sollten Sie darauf achten, den richtigen Bürstenaufsatz zu verwenden. Bei Kurzflorteppichen eignet sich ein Aufsatz mit langen Bürsten, bei langem Flor ein bürstenloser Aufsatz am besten. Danach sollte der Teppich wieder wie neu aussehen.
Die Nassreinigung
Mittelstarke oder starke Verschmutzungen, die sich mit der Methode der Trockenreinigung nicht mehr vom Teppich entfernen lassen, sollten mit einer Nassreinigung bekämpft werden.
Weist Ihr Teppich beispielsweise Flecken von Kaffee, Tinte, Blut oder Wein auf, sollten Sie die Nassreinigung der Trockenreinigung vorziehen. Auch bei üblen Gerüchen – wie Katzenurin oder verschütteter Milch – hilft kein Pulver mehr.
Für die Nassreinigung brauchen Sie:
Wasser
Ein geeignetes Reinigungsmittel
Einen Schwamm
Einen Nass-Trockensauger
So geht´s:
Tragen Sie das Reinigungsmittel auf den Schwamm. Tupfen Sie das Reinigungsmittel nun vorsichtig mit dem Schwamm auf den Teppich. Vermeiden Sie reibende Bewegungen, weil Sie den Schmutz sonst noch tiefer in den Teppich drücken.
Die besten Resultate werden Sie bei Kurzflorteppichen erreichen. Langflorteppiche, die sehr schmutzig sind, sollten entweder professionell oder mit einem speziellen Waschsauger behandelt werden.
Die Wäsche des Teppichs
Ist der Teppich sehr stark verschmutzt und weist hartnäckige Flecken auf, hilft die Wäsche am besten. Bei kleinen Teppichen aus Baumwolle fällt dies leicht: Diese Teppiche können Sie ganz einfach in der Waschmaschine waschen.
Achten Sie darauf, dass die Trommel groß genug ist und der Teppich sich während des Waschens frei bewegen kann. Stellen Sie das Programm auf „Feinwaschgang“ und schalten Sie den Schleudergang aus. Hängen Sie den Teppich tropfnass im Freien auf.
Bei größeren oder fest verlegten Teppichen sollten Sie sich einen sogenannten Waschsauger anschaffen. Mit diesen speziellen Geräten kann ein flüssiges Reinigungsmittel aufgesprüht, verteilt und wieder abgesaugt werden.
Leider sind Waschsauger nicht billig. Deshalb kann es in manchen Fällen mehr Sinn machen, den Teppich von einer professionellen Reinigungsfirma waschen zu lassen.
Nachwachsende Rohstoffe sind im Bauwesen ein großes Thema. Die Vorteile des Baustoffs Holz liegen auf der Hand: Holz ist ressourceneffizient, speichert CO2, wiegt weniger als Beton oder Stahl und kann umweltschonend entsorgt werden. Doch wie brandsicher ist Holz? Sind Holzkonstruktionen tatsächlich gefährlicher als klassische Massivbauweisen? Wie kann man das Brandrisiko senken? Das untersuchen Wissenschaftler*innen am Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (iBMB) der Technischen Universität Braunschweig und berichten darüber bei den Braunschweiger Brandschutz- Tagen am 14. und 15. September 2022.
Der Brandschutz im Holzbau und die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Brandschutzplanung stehen bei den 36. Braunschweiger Brandschutz-Tagen im Fokus. Professor Jochen Zehfuß, wissenschaftlicher Tagungsleiter und Leiter des Fachgebiets Brandschutz im Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (iBMB): „Die Entwicklung brandsicherer Konstruktionen für den Holzbau und neuartiger Hybridbauweisen sowie Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen ist schon seit einigen Jahren einer unserer Forschungsschwerpunkte. Diese Konstruktionen sind wesentliche Voraussetzung für eine sichere Gestaltung der Stadt der Zukunft.“
Jeder Brand hat eine Ursache
Die Tagung, die dieses Mal im MEC Millenium Event Center in Braunschweig stattfindet, wird auch in diesem Jahr mit einem Key-Note-Vortrag eingeleitet. "Brandursachen kennen heißt Schäden verhüten. Ein Blick hinter die Kulissen der Brandermittler" – darüber referiert Dr. Hans- Hermann Drews, Leiter des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. in Kiel.
Neben dem Holzbau stehen unter anderem digitale Themen wie BIM (Building Information Modeling) für die Brandschutzplanung, Brände von Energiespeichern oder geräteintegrierte Brandschutzmaßnahmen, aktuelle Vorschriften sowie innovative Brandschutzkonzepte, beispielsweise für große Arenen und Industriebauten, auf dem Programm.
Fachausstellung
Aktuelle Entwicklungen bei Produkten für den baulichen, anlagentechnischen, abwehrenden und organisatorischen Brandschutz zeigen über 30 Aussteller*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum im Rahmen einer Fachausstellung. Abgerundet wird das Programm durch das internationale Symposium „Structural Fire Engineering“, bei dem sich bereits am 13. September nationale und internationale Expert*innen auf dem Gebiet der Brandsimulation austauschen. Beim Workshop „Feuerlöschanlagen“ am 14. September werden Spezialfragen der Löschanlagentechnik behandelt. Ein weiterer Höhepunkt bildet die Verleihung des bundesweit einmaligen Brandschutz-Nachwuchspreises an diesem Tag.
Über die Brandschutz-Tage
Die „Braunschweiger Brandschutz-Tage" zählen zu den bedeutendsten Brandschutz-Fachtagungen im deutschsprachigen Raum. Rund 700 im Brandschutz tätige Ingenieur*innen aus Bauaufsichtsbehörden, Feuerwehren, Versicherungen, Ingenieurbüros, Industrie, Prüfanstalten und Forschungseinrichtungen kommen seit 1987 auf Einladung des Instituts für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz der TU Braunschweig zum Informations- und Gedankenaustausch zusammen.
Augsburg ist die StadtRegion mit der höchsten durchschnittlichen Mietpreissteigerung seit 2012. Zu diesem Ergebnis kommen neue Auswertungen im Rahmen des ILS-Monitoring StadtRegionen. Die Internetseite https://ils- stadtregionen.de/bietet die Möglichkeit, Trends der Raumentwicklung mit ausgewählten Indikatoren interaktiv zu erforschen. Mit dem neuesten Update können Nutzer*innen erstmals auch Zeitreihen zur Entwicklung der Miet- und Bodenpreisentwicklung abrufen.
„Augsburgs Spitzenposition ist nur auf den ersten Blick überraschend. Das Einzugsgebiet der Kernstadt weist große Überschneidungen mit dem prosperierenden Münchener Umland auf“, erläutert ILS-Wissenschaftler Dr. Bastian Heider. Insgesamt lag der Anstieg der durchschnittlichen Angebotsmieten in der StadtRegion Augsburg zwischen 2012 und 2021 bei fast 60%. Im Durchschnitt aller Stadtregionen waren es knapp 40%, im großstadtfernen Rest Deutschlands rund 33%.
Auch in den StadtRegionen in Nordrhein-Westfalen stiegen die Mietpreise deutlich, wenn auch moderater als beispielsweise im Süden Deutschlands. Den höchsten Anstieg verzeichnete die StadtRegion Bonn mit rund 38%. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Bonn damit auf Rang 15 von insgesamt 33 StadtRegionen.
Noch drastischer als die Entwicklung der Mietpreise fiel die Entwicklung der Bodenpreise aus. Zwischen 2005 und 2020 lag der Anstieg im Durchschnitt aller StadtRegionen bei über 80%. Spitzenreiter war die StadtRegion Berlin mit einer Bodenpreissteigerung von mehr als 230%. Auch bei der Bodenpreisentwicklung belegen die NRW-StadtRegionen eher hintere Plätze.
Mit dem Monitoring StadtRegionen stellt das ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung Daten aus dem institutseigenen Monitoring in einem interaktiven WebGIS zur Verfügung.
Hinweise zur Methodik: Der Definition als StadtRegion liegt die Annahme zugrunde, dass Pendlerverflechtungen die Beziehungen zwischen Kernstadt und dem dazugehörigen Umland maßgeblich prägen und sich je nach räumlicher Zuordnung zu Zentren auch überlappen können (z. B. im Ruhrgebiet oder in der Region Rhein-Neckar). Per Definition werden Städte mit einer Bevölkerung von mindestens 200.000 Personen und 100.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen sowie mittels des Einzugsbereichs der Kernstadt in Fahrzeitminuten als StadtRegion bezeichnet. Diese Großstädte haben eine besondere funktionale Rolle für ihr Umland und eine übergeordnete zentralörtliche Bedeutung als Wirtschaftsknoten und Beschäftigungszentrum.
Das ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut, das die aktuelle und künftige Entwicklung von Städten interdisziplinär und international vergleichend untersucht. Weitere Informationen auf www.ils-forschung.de.