Studenten können ihr Reisebudget beeinflussen! Um das herauszufinden hat Gopili die Preise von über 500 Verkehrsanbietern verglichen: Durchschnittspreise für eine Reise von den größten Städten Deutschlands zu den 10 größten Universitätsstädten wurden ermittelt. Zudem wurden anschließend die Preise für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel betrachtet.
Ergebnis: Das Reisebudget der Studenten kann optimiert werden.
Fahrkarten nach Berlin (Ø33,31€) oder Hamburg (Ø34,31€) sind im Durchschnitt am günstigsten
Fahrkarten nach Münster sind bis zu 60% teurer als Fahrkarten nach Berlin
Die Nutzung der öffentlicher Verkehrsmittel ist in München für Studenten am teuersten (259,50€ pro Semester)
Mit der Universität Hamburg können Studenten pro Semester bis zu 46% Reisebudget sparen
Fahrkarten nach Hamburg oder Berlin sind im Durchschnitt am billigsten
In keiner anderen Universitätsstadt sind die Durchschnittsanreisekosten so gering wie für Berlin mit 33,31€ oder für Hamburg mit 34,31€. München und Münster hingegen können hier diesen Reisepreisvorteil nicht bieten. Wenn man nach Münster reisen will, muss man im Durchschnitt mit ganzen 53,25€ rechnen. Im Vergleich zu Berlin sind Fahrkarten nach Münster im Durchschnitt bis zu 60% teurer. Auch nach München reisen heißt im Durchschnitt mehr Geld ausgeben. Im Vergleich zu den Durchschnittspreisen zu anderen Universitätsstädten muss man hier 14% mehr bezahlen.
München hat die teuersten Studententarife für öffentliche Verkehrsmittel
Münster, Hamburg und Köln bieten die studentenfreundlichsten Tarife an. In Münster können Studenten schon für 168,90€ während des ganzen Semesters die Verbundverkehrsmittel innerhalb des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen sowie der Stadt Osnabrück nutzen. In keiner anderen Stadt ist die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für Studenten so günstig. Abermals sind die Tarife in München wesentlich teurer. Hier ist die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für Studenten am teuersten. Wenn Studenten hier unbegrenzte Fahrten ohne zeitliche Einschränkungen im MVV-Gesamtnetz nutzen möchten, dann kostet dies 259,50€ fürs kommende Wintersemester. Wenn man diese Kosten mit den Tarifen der Universität Münster vergleicht, dann sieht man, dass Studenten der Ludwig-Maximilians-Universität in München für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für ein Semester 53,64% mehr ausgeben müssen.
Am 27. September ist Welttourismustag. Ziel ist es, auf die Bedeutung des Tourismus für die internationale Gemeinschaft sowie seine Auswirkungen auf soziale, kulturelle, politische und wirtschaftliche Werte weltweit aufmerksam zu machen. In diesem Jahr lautet das Motto „Nachhaltiger Tourismus: Ein Werkzeug für Entwicklung". Svetlana Harms, Tourismusexpertin und Leiterin des Studiengangs Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement an der Hochschule Fresenius in Köln, gibt Tipps, wie man als Tourist nachhaltig reisen kann.
„Your tourism kills my neighbourhood!" oder „Tourist go home!“: Mit diesen Sprüchen demonstrierten Einheimische beliebter europäischer Reiseziele in diesem Sommer gegen den Massentourismus. Ihre Botschaft: Die Masse an Touristen bedrohe nicht nur ihren Lebensraum, ihre Kulturstätten und die Natur, sondern auch die Einnahmen landen eher bei internationalen Konsortien und Investoren. So kämpfen Städte wie Venedig oder Barcelona zunehmend mit Verkehrschaos, Müllbergen und leeren Stadtkassen. Das Absurde: Der Tourismus zerstört genau das, was Touristen an diesen Reisezielen so lieben: die kulturelle Einzigartigkeit, die idyllische Natur und die besondere Atmosphäre.
Welchen Beitrag können Touristen leisten, um diese Entwicklung zu stoppen? Anlässlich des Welttourismustags gibt Tourismusexpertin Svetlana Harms Tipps, worauf Reisende achten sollten, um nachhaltiger zu reisen. „Wir können viel tun, um umweltfreundlicher, sozial gerechter und wirtschaftlich fairer zu reisen“, führt Harms an. So könne man bereits bei der Anreise seine CO2-Bilanz verringern, indem man ein nahes Reiseziel wähle, das man alternativ auch mit der Bahn erreichen kann. Wenig Müll produzieren, kein Wasser verschwenden oder sich auf ausgewiesenen Pfaden bewegen, seien weitere einfache Regeln für nachhaltiges Reisen. Einige Reiseanbieter verfügen zudem über Zertifikate wie Travellife oder TourCert, die eine nachhaltige Arbeitsweise bescheinigen und an denen man sich orientieren könne. „Darüber hinaus sind natürlich auch die sozialen und kulturellen Faktoren wichtig. Im Urlaub ist man Gast in einem Land. Daher sollte man die Gepflogenheiten des Gastgebers respektieren. Idealerweise soll der Tourismus Arbeitsplätze schaffen und das Geld auch bei den Einheimischen landen. Je mehr Aspekte des nachhaltigen Reisens bei den Reiseveranstaltern hinterfragt und auch gefordert werden, desto eher werden diese auch umgesetzt“, so Harms.
Image by Don Wong“ and „Courtesy of the Weisman Art Museum at the University of Minnesota
Museum von Frank Gehry
Die amerikanischen Zwillingsstädte (twin cities), Minneapolis und St. Paul im Staat Minnesota, sind voneinander vom mächtigen Strom Mississippi getrennt. Früher war er Nordamerikas wichtigste Verkehrsstrasse und dank den Wasserfällen an seinem oberen Lauf ein Energielieferant ohnegleichen. Hierher wurde sogar aus dem Süden Getreide stromaufwärts transportiert – die Mühlen arbeiteten effizient und brachten den Bewohnern Wohlstand und Reichtum. Bald nannte man Minneapolis die »Mehlhauptstadt« Amerikas. Die Stadt hat eine Fülle von interessanten Museen, unter ihnen gibt es ein wahres Juwel neueren Datums – es thront am Ostufer des Mississippi auf einem kleinen Hügel, mit wunderbarer Aussicht über den Fluss und Downtown Minneapolis.
Skulptur »Dawn« von Niki de Saint Phalle Image courtesy of the Weisman Art Museum, University of Minnesota.
Die Rede ist vom WAM -The Frederic R. Weisman Art Museum. Es ist ein integraler Teil von University of Minnesota, 1993 mitten im Universität-Campus erbaut. Bei dessen Anblick hatte ich ein Aha-Erlebnis: Wir kennen es ja schon! In der Tat, aus Bilbao. Nur wurde dieses Gebäude vier Jahre vor dem weltberühmten Guggenheim-Museum gebaut! Die Ähnlichkeit der beiden sticht ins Auge: Die glänzende Stahlfassade, die schrägen Wände, die unerwarteten Rundungen … sie scheinen gar nicht von einem Reissbrett zu stammen, hier ist so gut wie nichts im Lot! Es ist ein Gebäude wie aus dem Märchenbuch. Man kann sich daran kaum sattsehen; es ist aus jedem Winkel überraschend und bezaubernd. Unverwechselbare Schönheit à la Gehry.
Das Museum selbst wurde 1934 gegründet; damals standen bloss einige Säle in einem Auditorium zur Verfügung. Die kleine »Universität Galerie« wurde gut besucht, Schenkungen bereicherten die Sammlung – bald träumte man von einem eigenen Gebäude. Es dauerte jedoch Jahrzehnte, bis es so weit war. Der Geschäftsmann, Kunstsammler und Philanthrop Frederic R. Weisman half schliesslich, diesen Traum zu verwirklichen. Er hat mit diesem Museum die Studenten seiner Heimatstadt und seiner Universität wahrhaft grosszügig beschenkt!
Bald war auch der Architekt gefunden – der zweite Glücksfall - die Planer haben mit Frank Gehry für die Zukunft entschieden. Die Sammlung weist inzwischen über 25.000 Exponate auf. Private Mäzene garantieren den freien Zugang für alle Besucher. Ursprünglich als ein Museum für amerikanische Kunst gedacht, wurde mit Werken aller Epochen und Nationen bereichert. Zu meiner Freude habe ich neben antiken griechischen Vasen sogar die farbig-fröhliche Skulptur »Dawn« von Niki de Saint Phalle entdeckt.
Theater von Jean Nouvel
Das Guthrie Theater, gebaut von Jean Nouvel Privataufnahme der Kolumnistin
Die Quadratur des Kreises: Dieser Begriff ist, wie wir wissen, zur Metapher für eine unlösbare Aufgabe geworden. Aber aus einem Viereck einen Kreis zu machen ist anscheinend möglich, ich habe es mit eigenen Augen gesehen: Das Kultur- und Kongresszentrum Luzern existiert in Amerika nämlich in Rundform. Die Fenster, das Material, die dunkelblaue Farbe: alles so bekannt und wiederum so unverwechselbar! Als Luzernerin musste ich die Augen reiben und nach einer Erklärung suchen, die schnell gefunden wurde: Der Architekt war auch hier Jean Nouvel. Es ist das neue Guthrie Theater, erbaut 2006 (also 5 Jahre nach KKL), gleichfalls am Ufer des Mississippi. Hier einige Angaben und Fotos zu dessen Geschichte. Der berühmte britische Regisseur, Sir Tyrone Guthrie (1900-1971) wollte seine innovativen Vorstellungen in Amerika, in einem speziell für ihn errichteten Theater verwirklichen. Die reiche Stadt Minneapolis bot ihm diese Möglichkeit und das erste Guthrie-Theater wurde 1963 erbaut. Das Haus galt aber nach etlichen Jahrzehnten nicht mehr als zeitgemäß, ein neues Gebäude musste her. Dem Architekten stand diesmal eine exklusive Lage zur Verfügung, am Ufer des Mississippi, direkt neben dem berühmten ›Mill-District‹, wo früher die berühmten Mühlen arbeiteten. Guthrie, der für seine Shakespeare –Inszenierungen weltweit gelobt wurde, liess das Theater in Minneapolis auch in Rundform bauen, nach dem Vorbild des berühmten Globe in London. Die einzige Bedingung für den neuen Architekten war demnach der runde Grundriss. Nouvel suchte - wen wundert es? - die Verbindung mit dem Wasser, wie in Luzern. Die hohe Uferpartie machte es hier jedoch unmöglich, direkt am Fluss zu bauen. Er entwarf also eine halbe Brücke, die quasi im Nichts endet, die ›endless bridge‹, die aus dem Gebäude hinausragt, um wenigstens so weit wie möglich über das Wasser zu gelangen. Ich muss gestehen, dieser seltsame Schnabel schockierte mich zuerst. An der Grenze der technischen Möglichkeiten, wie das Dach vom KKL, allerdings ohne dessen kühne Eleganz. Aber den Besuchern bietet die Plattform eine wunderbare Aussicht über die ehemaligen Mühlen, die heute das Museum-Distrikt bilden, den St. Anthony Wasserfall und über das andere Ufer.
Die unvollendete Brücke des Guthrie Theater Privataufnahme der Kolumnistin
Der Gebäude-Komplex umfasst drei Theaterräume in verschiedenen Größen, Bars, Restaurants und eben diese Aussichtplattform, die Touristen und Spaziergänger magisch anzieht. Wer einmal nach Minneapolis reist, sollte auch ein anderes Museum besuchen, das starke Beziehung zur Schweiz hat. Das Architekturbüro Herzog & de Meuron Basel war für ein weiteres Wahrzeichen der Mississippi-Metropole verantwortlich, für den neuen Trakt des Walker Art Center. Der Bundesstaat Minnesota hat übrigens weit mehr als 10.000 Seen, obwohl er den stolzen Rufnamen vom »Land of 10,000 Lakes« trägt. Wie viel? So genau wissen es die Einheimischen auch nicht. Also Wasser, soweit das Auge reicht - früher ein Segen für die Ureinwohner, später für die Einwanderer, noch später für die Grossindustrielle.
Mir scheint, die Geschichte der Neuen Welt ist nicht viel anders als die unsere.
Ranking: Deutschlands attraktivste Großstädte für Familien im Sommer.Betreut.de hat in seiner neuesten Datenanalyse 39 Großstädte verglichen und ermittelt, wo Familien die besten Bedingungen für einen entspannten und abwechslungsreichen Sommer vorfinden konnten. Sommer, Sonne, Sturzregen… Den meisten Erwachsenen bleiben diesen Sommer wahrscheinlich besonders die hohen Niederschlagsmengen im Gedächtnis. Doch woran erinnern sich wohl die Kinder? Betreut.de wollte wissen, wo in Deutschland Familien den Sommer am besten genießen konnten und hat dafür alle Großstädte mit mehr als 200.000 Einwohnern in einer ausführlichen Datenanalyse miteinander verglichen. Neben allgemeinen Faktoren zur Bestimmung guter Lebensbedingungen lag der besondere Schwerpunkt auf für die Sommermonate relevanten Kriterien, insbesondere den Freizeit- und Kinderbetreuungsangeboten (inklusive Ferienlager).
Hier die Sieger im Überblick:
Bochum überzeugt in der Kategorie „Gesundheit und Sicherheit“
Auf den vorderen Plätzen des Gesamtrankings liegen vor allem „kleinere“ Großstädte mit weniger als 310.000 Einwohnern. Chemnitz führt das Ranking an, gefolgt von Mainz und Erfurt. Bochum schafft es zwar nur ins Mittelfeld, überzeugt jedoch mit Spitzenwerten in der Kategorie „Gesundheit und Sicherheit“.
Das Ranking bezieht sich auf die 39 größten Städte Deutschlands mit mehr als 200.000 Einwohnern und basiert auf vier Kategorien: Wohnen & öffentlicher Stadtverkehr, Sicherheit & Gesundheit, Freizeitgestaltung sowie Kinderbetreuung. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die einzelnen Metriken in den Kategorien zunächst mit einer Skala von 0 bis 100 standardisiert und mit stärkerer Gewichtung der für die Sommermonate relevanten Kriterien miteinander kombiniert.