Warum geschlechtersensible Medizin Leben rettet: Leopoldina-Vorlesung mit Gendermedizinerin Ute Seeland
Frauen sterben an ihrem ersten Herzinfarkt deutlich häufiger als Männer.
Eine mögliche Ursache ist, dass der Infarkt bei Frauen seltener als
solcher erkannt wird, denn die Symptome sind oft andere als bei Männern.
In der Medizin ist es wichtig, die Geschlechterunterschiede zu kennen, um
Krankheiten richtig zu diagnostizieren und zu behandeln. Die
Gendermedizinerin Ute Seeland rückt dieses Thema in den Fokus. Am
Mittwoch, 17. Juni spricht sie an der Nationalen Akademie der
Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) über ihre Forschung und ihre
Arbeit als Leiterin der deutschlandweit ersten Hochschulambulanz für
geschlechtersensible Medizin.
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