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Vernetzungs-Stipendium für die Erforschung seltener Lebererkrankungen ausgeschrieben

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Mit ihrem neuen, für 2027 erstmals ausgeschriebenen
Vernetzungs-Stipendium für seltene Lebererkrankungen unterstützt die
Deutsche Leberstiftung die Vernetzung in einem Forschungsgebiet, das in
besonderem Maße vom wissenschaftlichen Austausch profitiert.



Im Jahr 2027 vergibt die Deutsche Leberstiftung erstmals das Vernetzungs-
Stipendium für seltene Lebererkrankungen. Ziel der Förderung ist es, die
Durchführung zeitlich begrenzter klinischer oder
grundlagenwissenschaftlicher Projekte an einer anderen
Forschungseinrichtung zu ermöglichen. Damit wird der wissenschaftliche
Austausch zwischen hepatologischen Forschungseinrichtungen im Bereich der
seltenen Lebererkrankungen gestärkt. Gerade bei seltenen Lebererkrankungen
sind wissenschaftliche Kooperationen und der Austausch zwischen
spezialisierten Zentren von besonderer Bedeutung. Gefördert werden
Reisekosten, Unterkunft und gegebenenfalls Verbrauchsmittel in der
gastgebenden Forschungseinrichtung.

Pro Stipendium können bis zu 7.500,- Euro bewilligt werden. Die
Förderdauer beträgt maximal sechs Monate. Voraussetzung für eine Förderung
ist, dass die beiden beteiligten Forschungseinrichtungen unterschiedlichen
Institutionen angehören und sich mindestens eine der Einrichtungen in
Deutschland befindet.

„Die Erforschung seltener Lebererkrankungen stellt die Wissenschaft und
Medizin vor besondere Herausforderungen. Da von diesen Erkrankungen
jeweils nur wenige Menschen betroffen sind, ist der Austausch zwischen
spezialisierten Zentren sowie die Bündelung wissenschaftlicher Expertise
von entscheidender Bedeutung“, erläutert Prof. Dr. Heiner Wedemeyer,
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung. „Mit diesem
Vernetzungs-Stipendium möchten wir Forschenden im Bereich der seltenen
Lebererkrankungen die Möglichkeit geben, ihre Projekte gemeinsam mit
erfahrenen Partnern weiterzuentwickeln und neue wissenschaftliche
Kooperationen aufzubauen. Solche standortübergreifenden Netzwerke tragen
dazu bei, Erkenntnisse schneller zu gewinnen und gerade die Forschung zu
seltenen Lebererkrankungen langfristig zu stärken.“

Bewerbungen für das Vernetzungs-Stipendium für seltene Lebererkrankungen
können bis zum 28. Februar 2027 eingereicht werden. Die Begutachtung der
Anträge erfolgt durch ein unabhängiges Gutachterkomitee. Diesem gehören
Prof. Dr. Maike Hofmann, Freiburg, Prof. Dr. Hartmut Schmidt, Essen und
Prof. Dr. Johannes Wiegand aus Leipzig an.

Die Bekanntgabe der Geförderten erfolgt im Rahmen des 23. HepNet
Symposiums am 25. und 26. Juni 2027 in Hannover.

Die Stipendiumsmittel werden von der Ipsen Pharma GmbH, einem Partner der
Deutschen Leberstiftung, zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zum Vernetzungs-Stipendium für seltene
Lebererkrankungen sind unter https://www.deutsche-
leberstiftung.de/foerderung/vernetzungs-stipendium-seltene-
lebererkrankungen/
auf der Website der Deutschen Leberstiftung abrufbar.

Deutsche Leberstiftung

Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen
und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung durch
Forschungsförderung, Forschungsvernetzung und wissenschaftliche Projekte
zu verbessern. Mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit steigert die Stiftung
die öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen, damit diese früher
erkannt und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet
außerdem Information und Beratung in medizinischen Fragen. Auf der Website
finden Sie umfangreiche Informationen sowie Bildmaterial für Betroffene,
Interessierte, Angehörige der Fachkreise und Medienvertreter: https://www
.deutsche-leberstiftung.de.