Zum Hauptinhalt springen

unith e.V. beteiligt sich an bundesweiten Protesten gegen Honorarkürzungen

Pin It

unith e.V. beteiligt sich am 11. April 2026 erstmals als Mitveranstalter
einer Demonstration in Hessen gegen die geplante Honorarkürzung von 4,5
Prozent durch den GKV-Spitzenverband. Tausende Psychotherapeutinnen und
Psychotherapeuten in Ausbildung, approbierte Fachkräfte sowie
Unterstützende aus Politik, Verbänden und Initiativen werden ab 15 Uhr auf
dem Opernplatz in Frankfurt am Main erwartet. unith e.V. sieht die
Teilnahme als politisches Signal für eine hochwertige und zukunftsfähige
psychotherapeutische Versorgung.

Frankfurt am Main, 31.03.2026 - unith e.V. wird am 11. April 2026 erstmals
als Mitveranstalter einer Demonstration in Hessen auftreten. Ab 15:00 Uhr
versammeln sich auf dem Opernplatz in Frankfurt am Main tausende
Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung, approbierte
Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie Unterstützende aus
Politik, Berufsverbänden und Initiativen. Sie protestieren gegen die
geplante Honorarkürzung von 4,5 Prozent durch den GKV-Spitzenverband.

Hintergrund der Proteste ist die Entscheidung des GKV, die Vergütung für
psychotherapeutische Leistungen um 4,5 Prozent zu senken. Diese Maßnahme
stößt bundesweit auf scharfe Kritik. Viele Betroffene warnen vor
gravierenden Folgen für die ohnehin angespannte Versorgungssituation im
Bereich der psychischen Gesundheit.
In ganz Deutschland formiert sich derzeit Widerstand: Zahlreiche
Initiativen und Berufsverbände mobilisieren zu Demonstrationen, um auf die
Auswirkungen der Kürzungen aufmerksam zu machen und politischen Druck
aufzubauen.

„Die Entscheidung, die Honorare zu senken, ist ein fatales Signal – nicht
nur für unsere Berufsgruppe, sondern vor allem für die Patientinnen und
Patienten. Wer an der psychotherapeutischen Versorgung spart, gefährdet
die gesundheitliche Stabilität unserer Gesellschaft. Umso wichtiger ist
es, dass wir jetzt gemeinsam und entschlossen dagegen auftreten“, erklärt
Prof. Dr. Rudolf Stark, Vorstandsvorsitzender von unith e.V.

unith e.V. versteht die Beteiligung als klares politisches Signal: Eine
qualitativ hochwertige psychotherapeutische Versorgung darf nicht weiter
gefährdet werden. Statt Kürzungen braucht es nachhaltige Investitionen in
ein System, das bereits jetzt an vielen Stellen an seine Grenzen stößt.

Demo zur Honorarkürzung in der Psychotherapie
Zeit: 11. April 2026 um 15:00 Uhr
Ort: Opernplatz, Frankfurt a. M.