Kita Streik: ver.di setzt Streikende unverhältnismäßig unter Druck
Im Kitastreik wird Kritik am Vorgehen der Gewerkschaft ver.di laut. In Hamburg verlangt sie von ihren Mitgliedern die Unterzeichnung einer Klausel, wonach Streikbrecher aus der Gewerkschaft ausgeschlossen werden. Nach Informationen des NDR Politikmagazins "Panorama 3" gehen die Forderungen noch weiter: Demnach müssen Erzieher das zuvor erhaltene Streikgeld zurück zahlen, wenn sie den Arbeitskampf nicht fortsetzen wollen. Wörtlich heißt es in dem Schreiben, das "Panorama 3" vorliegt: "Ich verpflichte mich, die erhaltene Streikunterstützung zurückzuzahlen, wenn ich wegen Streikbruchs aus ver.di ausgeschlossen werde." Der Passus ist Teil eines Dokuments zur Streikerfassung, der Mitgliedern zur Unterschrift vorgelegt wird.
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Der Bayer-Konzern baut sein Pharmageschäft aus und schafft 500 neue Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen. "Wir schaffen derzeit rund 500 neue Arbeitsplätze in Wuppertal-Elberfeld und Leverkusen. Bayer investiert hier 500 Millionen Euro in die Produktion des Blutgerinnungsfaktors VIII zur Behandlung der Bluterkrankheit. NRW wird damit der zweite Produktionsstandort nach Berkeley", sagte Bayer-Personalvorstand Michael König der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Bayer hat in NRW bereits mehr als 22000 Beschäftigte (ohne die Kunststoffsparte Material Science).