Bundesliga: 30.000 Euro Geldstrafe für Werder Bremen
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den SV Werder Bremen nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro und einer zusätzlichen Investition in Sicherheitsvorkehrungen in Höhe von EUR 10.000 Euro belegt. Damit folgte das DFB-Sportgericht der Argumentation des SV Werder Bremen, der gegen die zunächst beantragte Höhe der Strafzahlung von 40.000 Euro Widerspruch eingelegt hatte, und wertete die Argumente als strafmildernd. Dem reduzierten Strafmaß stimmten die Grün-Weißen am Dienstagnachmittag zu. Das Urteil ist rechtskräftig.
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Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft haben brasilianische Sozialwissenschaftler in Bielefeld die Prognose geäußert, dass es mit dem Start der WM in ihrem Land zu weiteren Massendemonstrationen kommen wird. Bereits Mitte 2013 protestierten mehrere hunderttausend Brasilianer gegen die immensen Kosten der Weltmeisterschaft. Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler aus Brasilien sind am Donnerstag in der Universität Bielefeld zu Gast gewesen, um sich mit deutschen Kollegen über Konflikte im Fußball auszutauschen. Bei einem Vortrag in der Universität machte eine Wissenschaftlerin deutlich, dass sich auch Vereinigungen von Fußballfans an den Protesten gegen die Kosten der WM beteiligen.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Niedersachsen fordert von Vereinen und Fans mehr Anstrengungen gegen vermummte Straftäter bei Fußballspielen. In einem aktuellen Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" machte sich Vize-Landeschef Klaus Dierker unter anderem dafür stark, dass Clubs Verbote für Vermummung in die Hausordnung ihrer Stadien aufnehmen. "Ziel muss sein, Straftäter eindeutig identifizieren zu können", sagte Dierker. Nur so könnten sie strafrechtlich belangt werden. Zugleich verlangte der Gewerkschafter intensiviere Kontrollen großer Fahnen und Banner in Stadien. Diese würden zum Teil missbraucht, um verbotene Pyrotechnik ins Stadion zu schmuggeln, oder sie dienten als Tarnung für Straftäter. "Da hilft auch die beste Videoüberwachung in einer Fußballarena nichts", so der Polizeigewerkschafter in den Nachrichten.