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Sport

Linke fordert Aufarbeitung der Vergabe der Fußball-WM 2006 nach Deutschland

Fußball WM 2006 in DeutschlandDie Linkspartei hat eine Aufarbeitung der Vergabe der Fußballweltmeisterschaft 2006 gefordert, die in Deutschland als "Sommermärchen" in die Fußballgeschichte eingegangen ist. "Wer den Fifa-Sumpf trocken legen will, der muss alles auf den Tisch packen und darf sich nicht ausschließlich an Blatter, Russland und Katar abarbeiten", sagte Linken-Chef Bernd Riexinger der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

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Thomas de Maiziére: Zu Sepp Blatter fällt mir nichts mehr ein''

Thomas de MaiziéreInnen- und Sportminister Thomas de Maiziére hat sich kritisch zur FIFA geäußert und schnellstmögliche Aufklärung der Korruptionsaffäre gefordert. Dem Nachrichtensender N24 sagte de Maiziére: "Die Glaubwürdigkeit der FIFA wurde ja schon seit einiger Zeit stark kritisiert. Was wir da jetzt erleben, macht einen ja schier fassungslos. Ich setze auf die Kraft der schweizer und amerikanischen Behörden das aufzuklären, das braucht auch die Bereitschaft der FIFA dort mitzuwirken. Ich bin beeindruckt, wie der Deutsche Fußballbund mit der Sache umgeht, auch hart und kritisch. Aber Aufklärung ist jetzt das Gebot der Stunde und so kann es nicht weitergehen, wie es jetzt ist."

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DFB sieht WM-Vergaben auf dem Prüfstand

DFBPeter Frymuth, Vize-Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), fordert eine lückenlose Aufklärung der Korruptionsvorwürfe gegen den Weltfußballverband Fifa. "Man ist einfach nur fassungslos, wenn man von Festnahmen hochrangiger Funktionäre der Fifa hört", sagt Frymuth der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

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Calmund fordert lückenlose Aufklärung im Fifa-Skandal

Reiner Calmund hofft auf eine schnelle Aufklärung des Korruptions-Skandals beim Weltfußballverband Fifa. "Das erschüttert das ganze System Fußball, das geht ins Mark", sagt der ehemalige Manager von Bayer Leverkusen im Gespräch mit der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Aktionismus bringt jetzt aber keinem etwas. Es muss ruhig, besonnen und effektiv im Interesse des Sports alles aufgedeckt werden. Die Fifa braucht vor allem Transparenz, um wieder Vertrauen zurückzugewinnen."

(ots)

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