„Gemeinsam wirken – Rückblick und Perspektiven“ – Fundraising an der Hochschulmedizin Dresden
Die Stiftung Hochschulmedizin Dresden blickt auf ein erfolgreiches Jahr
zurück. Bisher sind 2026 bereits knapp 1,4 Millionen Euro
zusammengekommen. Zum Jahresende soll die Summe noch einmal steigen.
Spenden ermöglichen Projekte in der Patientenversorgung, Lehre und
Forschung.
Forschung, Lehre, Patientenversorgung – die Stiftung Hochschulmedizin
Dresden sammelt Spenden für Herzensprojekte, die Patientinnen und
Patienten, Mitarbeitenden und Studierenden am Universitätsklinikum Carl
Gustav Carus Dresden und der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der
TUD zugutekommen. Denn nicht immer greift die Finanzierung durch Kassen,
Länder oder Fördermittelgeber bei therapieergänzenden und -fördernden
Vorhaben sowie zusätzlichen Angeboten der Lehre. Seit ihrer Gründung 2012
hat die Stiftung Hochschulmedizin mehr als 900 Förderungen realisiert –
davon 520 im Bereich Patentenversorgung, 105 in der Lehre und 275 in der
Forschung. Allein in diesem Jahr sind bereits knapp 1,4 Millionen Euro
zusammengekommen. Ziel bis zum Jahresende ist es, das Ergebnis noch zu
steigern. Über 7.300 Menschen haben mit einer Spende die Arbeit der
Hochschulmedizin Dresden bisher unterstützt.
„Fundraising ist für Kliniken weit mehr als die Einwerbung zusätzlicher
Mittel. Es schafft Möglichkeiten, medizinische Entwicklungen
voranzutreiben, neue Ideen schneller in die Versorgung zu übertragen und
Projekte zu realisieren, die ohne diese Unterstützung nicht oder erst
später möglich wären“, sagt Prof. Uwe Platzbecker, Medizinischer Vorstand
am Universitätsklinikum Dresden.
„Dies gilt ebenso für Forschung und Lehre. Innovative Ansätze fern des
wissenschaftlichen und studentischen Alltags machen oftmals den
Unterschied aus, wenn es um die Attraktivität des Standorts geht. Auch
hier freuen wir uns über die Zuwendungen von zahlreichen Unterstützerinnen
und Unterstützern“, sagt Prof. Esther Troost, Dekanin der Medizinischen
Fakultät der TUD.
„Wir sind in diesem– wie auch in den vergangenen Jahren – sehr zufrieden
mit der Bilanz unserer Stiftungsarbeit. Das Ergebnis zeigt, dass es viele
Menschen gibt, die sich mit der Hochschulmedizin Dresden verbunden fühlen.
Das macht uns froh und ist gleichzeitig Ansporn, möglichst viele Vorhaben
und Projektideen zu unterstützen. Dabei ist uns das gemeinsame Werben
wichtig. Wir geben damit Patientinnen und Patienten und Mitarbeitenden die
Möglichkeit besseren medizinischen Versorgung mitzuwirken“, sagt Dr.
Andreas Sperl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hochschulmedizin.
Ein rotes Herz als Symbol der Dankbarkeit
Ein rotes Herz ist Symbol für ein Herzensprojekt der Hochschulmedizin
Dresden. Es steht für Menschen, die mit einer Spende die Stiftungsarbeit
und das Fundraising von Universitätsklinikum Dresden und Medizinischer
Fakultät der TUD unterstützt haben. In diesem Jahr sind auf diese Wiese
bereits knapp 1,4 Millionen Euro zusammengekommen. Das Ziel bis Ende des
Jahres liegt noch etwas höher. Die Spendensumme aus dem vergangenen Jahr
(1,68 Millionen Euro) soll getoppt werden. Dass dieses Vorhaben nicht
utopisch ist, beweist die Bilanzveranstaltung am 3. November. Spenderinnen
und Spender sind am Abend mit Ideengebenden sowie den Unterstützenden und
Initiatorinnen und Initiatoren der Stiftung zusammengekommen. Der
Austausch über Spendenprojekte und mit den Menschen, deren Leben die
Projekte geprägt haben – jenseits von Zahlen und Bilanzen – ist Beleg für
den Erfolg der Stiftungsarbeit. Gemeinsam stehen die Teilnehmenden für die
Kraft, die Dankbarkeit, Engagement und Spendenbereitschaft entwickeln
können.
Unter anderem hat davon das Sächsische Kinderpalliativ Zentrum profitiert.
Dank der Spenden kann eine psychosoziale Fachkraft finanziert werden, die
betroffenen Eltern im heimischen Umfeld hilft, ihre Kraft und
Handlungsfähigkeit zu erhalten. Dafür war das SKPZ zusammen mit der
Stiftung in diesem Jahr offizieller Partner des Dresdner SemperOpernballs.
Gefördert wurden unter anderem auch das Kinder-Teleintensivnetzwerk und
das regionale Versorgungsnetzwerk Hautkrebs. In der Lehre ist das
Simulationspersonen-Programm des Medizinisch Interprofessionellen
Trainingszentrums ein Beispiel für die Förderung durch die Stiftung. Es
bietet Studierenden und Lernenden die Möglichkeit, mit
Schauspielpatientinnen und -patienten kommunikative und klinisch-
praktische Fertigkeiten in einer sicheren und realitätsnahen Umgebung zu
trainieren. Das Vorhaben „3-D-Humanes Leukämie Modell“ soll anhand eines
dreidimensionalen Knochenmarkmodells zeigen, wie Leukämiezellen überleben
und Therapien widerstehen. Ziel ist es, neue, gezieltere und schonendere
Behandlungsmöglichkeiten für Kinder zu entwickeln. Hier fördert die
Stiftung Hochschulmedizin Dresden wegweisende wissenschaftliche Arbeit.
Dabei unterstützen immer wieder große deutschlandweit tätige Stiftungen
und Unternehmen die Anliegen der Dresdner. „Wir sind sehr dankbar über
unser großes Netzwerk an großen und kleinen, überregionalen und regionalen
Förderern“, sagt Dr. Andreas Sperl. „Im kommenden Jahr wollen wir noch
mehr nach außen tragen, welche Wirkung unsere Arbeit und die Unterstützung
haben. Es gibt so viele Möglichkeiten, die Hochschulmedizin zu stärken –
dafür werben wir.“
