EU-Projekt H2GLASS gewinnt den ersten Platz bei den IEA Hydrogen TCP Awards
Das EU-Projekt H2GLASS wurde bei den „IEA Hydrogen TCP Awards of
Excellence 2026“, die vom Hydrogen Technology Collaboration Programme der
Internationalen Energieagentur (IEA) veranstaltet wurden, mit dem ersten
Platz ausgezeichnet. Dies ist eine internationale Anerkennung für die
Arbeit des Projekts zur Dekarbonisierung der Glasindustrie durch den
Einsatz von grünem Wasserstoff. Die Gewinner wurden am 15. Oktober online
über die Kanäle des IEA Hydrogen TCP bekannt gegeben.
Die Auszeichnung hebt H2GLASS als herausragendes Beispiel für
internationale Zusammenarbeit und Innovation beim Übergang zu einer
kohlenstoffarmen industriellen Zukunft hervor. Das Projekt bringt Partner
aus ganz Europa zusammen, um zu zeigen, wie Wasserstoff in
Glasherstellungsverfahren integriert werden kann, und so einer der
energieintensivsten Branchen der Welt dabei zu helfen, Emissionen zu
reduzieren und gleichzeitig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Auszeichnung wird im Namen des Konsortiums vom Projektpartner
„Stazione Sperimentale del Vetro“ am 1. Dezember in Stockholm
entgegengenommen und würdigt damit die gemeinsamen Anstrengungen und
Erfolge aller H2GLASS-Partner.
„Diese Auszeichnung ist eine große Ehre für das gesamte H2GLASS-
Konsortium“, sagte Marie Bysveen von SINTEF Energy Research,
Projektkoordinatorin von H2GLASS. „Die internationale Anerkennung durch
die IEA-TCP-Gemeinschaft unterstreicht sowohl die Relevanz als auch die
Wirkung unserer Arbeit. Gemeinsam mit unseren Partnern zeigen wir
praktische Wege zur Dekarbonisierung der Industrie auf und tragen dazu
bei, die Einführung von Wasserstofftechnologien in der Glasindustrie zu
beschleunigen.“
Der erste Platz bei den IEA Hydrogen TCP Awards unterstreicht die
Bedeutung von H2GLASS für die Förderung sauberer Energielösungen für die
Industrie und verdeutlicht die Stärke der Zusammenarbeit zwischen
Forschungseinrichtungen, Technologieanbietern und Industriepartnern. Das
Konsortium ist stolz darauf, dass seine Arbeit auf globaler Ebene
gewürdigt wird, und setzt sich weiterhin dafür ein, Innovationen für eine
nachhaltigere Zukunft voranzutreiben.
Eine zentrale Rolle im Projekt übernimmt das Steinbeis Europa Zentrum, das
als Lead für Communication, Dissemination und Exploitation den Transfer
der Projektergebnisse in Europa gestaltet. Es sorgt dafür, dass die
technologischen Fortschritte sichtbar und anwendbar werden für
Unternehmen, politische Stakeholder und die breite Öffentlichkeit.
Dazu koordiniert das Steinbeis-Team strategische Kommunikationsmaßnahmen,
entwickelt zielgruppenspezifische Formate und begleitet die Partner bei
der Verwertung ihrer Ergebnisse. Zum Beispiel hat Steinbeis ein Malbuch,
Ausmalpostkarten und Events für Kinder konzipiert und umgesetzt sowie
Videos produziert. Die Videos richten sich an unterschiedliche
Zielgruppen: an der Technologie interessierte Industrieakteure, andere EU-
Projekte und die breite Öffentlichkeit.
Internationale Auszeichnungen wie der IEA Hydrogen TCP Award unterstützen
diese Bemühungen zusätzlich, indem sie die innovativen Lösungen und
gemeinsamen Erfolge von H2GLASS einem breiteren Publikum zugänglich machen
und dazu beitragen, deren Umsetzung über das Projekt hinaus zu fördern.
Über H2GLASS:
H2GLASS wird von der EU mit 23,3 Mio. EUR EU-Förderung von 01/2023-12/2027
gefördert. Es zielt darauf abich höre ducg, die Dekarbonisierung in der
Glasindustrie durch die Entwicklung der für eine vollständige
Wasserstoffverbrennung in Produktionsanlagen erforderlichen Technologie
voranzutreiben. Das Konsortium vereint sechs industrielle
Demonstrationsprojekte aus der Glas- und Aluminiumindustrie sowie führende
Partner aus Forschung und Industrie, um H2GLASS-Lösungen zu entwickeln, zu
testen und zu validieren und deren Übertragbarkeit auf andere Branchen mit
hohem Emissionsminderungsaufwand nachzuweisen.
