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Ein Jahr PowerKids: Mit Ernährung, Bewegung und Selbstwert für starke Kinder

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Kinder mit Übergewicht auf spielerische Weise stärken – mit diesem Ziel
ist die Präventions-App PowerKids der Stiftung Kindergesundheit vor einem
Jahr gestartet. PowerKids begleitet Kinder zwischen acht und zwölf Jahren
mit Übergewicht ganzheitlich zwölf Wochen lang durch den Alltag – mit
Wissen, praktischen Anregungen und konkreten Aufgaben zu ausgewogener
Ernährung, viel Bewegung und einem gestärkten Selbstwert. Die App wurde
für den Deutschen Kindersoftwarepreis TOMMI 2025 nominiert – ein Beleg für
ihre fachliche Qualität.



Das PowerKids-Konzept wurde von Fachleuten aus Pädiatrie,
Ernährungstherapie, Gesundheitswissenschaft und Kinderpsychotherapie
gemeinsam mit dem Ziel entwickelt, gesundheitsförderliches Verhalten fest
im Alltag der Kinder zu verankern. Die Bilanz nach zwölf Monaten kann sich
sehen lassen: Bereits 6.000 Nutzerinnen und Nutzer haben das kosten- und
werbefreie Angebot ausprobiert, 480 Kinder haben das zwölfwöchige Programm
vollständig abgeschlossen. Rund 120 Nutzerinnen und Nutzer sind täglich
aktiv dabei, im Schnitt 13 Minuten lang.
„Mit PowerKids möchten wir Kinder früh dabei unterstützen, gesunde
Gewohnheiten zu entwickeln und Verantwortung für die eigene Gesundheit zu
übernehmen. Das erste Jahr hat uns gezeigt, welche Inhalte Kinder wirklich
ansprechen – und wo wir nachschärfen müssen.“  sagt Prof. Dr. med. Dr. h.
c. mult. Berthold Koletzko, Kinder- und Jugendarzt, Gründer und Vorstand
der Stiftung Kindergesundheit.
Die Rückmeldungen der Kinder sind direkt in die Weiterentwicklung der App
eingeflossen. Der häufigste Wunsch war eindeutig: Mehr Bewegung. Das
Projektteam reagierte sofort darauf – mit neuen Bewegungsimpulsen wie dem
„PowerPausenMixer“ für kurze Bewegungspausen für zwischendurch oder
zusätzlichen Bewegungsgeschichten und -aufgaben für den Alltag.
Auch die Ernährungsinhalte wurden aktualisiert: PowerKids berücksichtigt
vegane Ernährung jetzt stärker, gibt Hinweise zu kritischen Nährstoffen,
zum Beispiel in Pflanzendrinks und lässt Kinder Mahlzeiten im
überarbeiteten Ernährungstagebuch einfacher und schneller erfassen. Auch
optisch wird es spannender: aus drei Avataren wurden 14, elf davon können
im Programmverlauf durch mehr Bewegung freigeschaltet werden.
Die fachliche Reputation von PowerKids ist im ersten Jahr spürbar
gewachsen: Das Programm ist offizieller Partner von IN FORM, Deutschlands
Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung – und leistet einen
Beitrag zum Masterplan Prävention Bayern des Bayerischen
Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention. Beim Deutschen
Kindersoftwarepreis TOMMI 2025 überzeugte PowerKids eine Fachjury aus
Journalistinnen und Journalisten, Pädagoginnen und Pädagogen sowie
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und wurde in der Kategorie
„Apps“ nominiert.
ALDI SÜD begleitet PowerKids als Kooperationspartner von Anfang an. „Wir
freuen uns, PowerKids seit einigen Jahren schon begleiten zu dürfen. Wir
sind überzeugt, dass Gesundheitsförderung dort ansetzen sollte, wo Kinder
und Familien im Alltag stehen. Mit PowerKids erhalten Kinder und Familien
einen einfachen Zugang zu den Themen Ernährung, Bewegung und Selbstwert –
spielerisch und mit Spaß dabei. Daher unterstützen wir das Programm mit
großer Überzeugung.“, sagt Carlos Rasel, Director Public Affairs &
Corporate Citizenship bei ALDI SÜD.

Seit 2026 ist PowerKids auch in Österreich verfügbar. Möglich macht das
eine Kooperation mit der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), durch
die das Programm nun auch österreichischen Familien kostenfrei zur
Verfügung steht.
Als Nächstes will die Stiftung Kindergesundheit PowerKids wissenschaftlich
unter die Lupe nehmen: In einer geplanten Beobachtungsstudie mit Kindern
zwischen acht und zwölf Jahren soll untersucht werden, wie sich
Ernährungs- und Bewegungsverhalten, Selbstwert und Resilienz,
Lebensqualität sowie der BMI im Programmverlauf entwickeln.

Weitere Informationen finden Sie unter www.powerkids.de

Die Stiftung Kindergesundheit
Als gemeinnützige Organisation mit direkter Anbindung zur Ludwig-
Maximilians-Universität München und der dortigen Kinderklinik und
Kinderpoliklinik agiert die Stiftung Kindergesundheit an der Schnittstelle
zwischen Wissenschaft und Praxis. Sie vernetzt wissenschaftliche
Erkenntnisse mit praktischer Anwendung innerhalb ihrer Programme und
Projekte. Mit ihren evidenzbasierten Programmen gestaltet sie
zielgruppengerechte Prävention - von der Schwangerschaft über den
Kindergarten, von der Grundschule bis hin zum Jugendlichen. Ziel ist es,
Erkenntnisse aus der Wissenschaft für die Praxis nutzbar zu machen.
Gegründet wurde die Stiftung 1997 von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Berthold
Koletzko, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Tätigkeit am Dr. von
Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er
ist bis heute ihr Vorstandsvorsitzender.