Hirnzellen im Rausch der Symphonien
Matinee am 8. November im Bergson Kunstkraftwerk München:
Wissenschaftskonzert „Noten und Neuronen“ mit Bariton Konstantin Krimmel
und Harfenistin Magdalena Hoffmann.
Am 8. November kommt die Konzertserie „Noten und Neuronen: Musik für die
Gehirngesundheit“ nach München ins Bergson Kunstkraftwerk. Die
populärwissenschaftliche Reihe verbindet Live-Musik aus Pop, Klassik und
Hollywood mit spannenden Einblicken in die Hirnforschung – inklusive
Experimente zum Mitmachen und Hirnscanner auf der Bühne.
Zu den besonderen Programmpunkten der Münchener Edition zählen die
Mitwirkung eines Streichquartetts des Symphonieorchesters des Bayerischen
Rundfunks (BRSO) (https://www.brso.de/) und der Soloharfenistin Magdalena
Hoffmann (https://www.magdalenahoffmann
Baritons Konstantin Krimmel (https://konstantinkrimmel.com
Neuronen“ ist eine gemeinsame Initiative verschiedener
Forschungseinrichtungen anlässlich des Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin
der Zukunft. Die Veranstaltungsreihe führt in mehrere Städte. Den
musikalischen Rahmen gestalten ein rund 200-köpfiges Ensemble aus
Projektorchester und Chor sowie ein Streichquartett des BRSO. Ergänzt wird
diese Besetzung durch eine Pop-Band. „Unser Programm reist durch die
Musikgeschichte – von Mozart über AC/DC und Billie Eilish bis hin zur
Filmmusik aus Star Wars und Interstellar. Mit Magdalena Hoffmann und
Konstantin Krimmel konnten wir außerdem zwei weltweit bekannte Musiker für
unser Konzert gewinnen“, so Privatdozent Dr. Theodor Rüber (https://www
.uni-bonn.de/de/forschung-lehr
forschungsbereiche/tra-3-life-
Neurologe ist Initiator von „Noten und Neuronen“ und forscht am
Universitätsklinikum Bonn (UKB) sowie an der Medizinischen Fakultät der
Universität Bonn. „Mit unserer Veranstaltungsreihe wollen wir einen
Eindruck davon vermitteln, wie vielfältig sich Musik auf unser Gehirn
auswirkt und zur geistigen Fitness beitragen kann.“
Erlebbare Medizinforschung
„In Zeiten wachsender Wissenschaftsskepsis, wollen wir moderne
Hirnforschung für die Gesellschaft auf neue Weise erlebbar machen. Musik
und Hirnforschung bilden dabei ein spannendes Duett. Das kann man bei
unseren Konzerten live erleben. Gleichzeitig präsentieren wir modernste
Technik – also Medizin der Zukunft live auf der Bühne“, sagt Prof. Dr.
Bernd Weber, Dekan der Medizinischen Fakultät Bonn (https://www.medfak
.uni-bonn.de/de/fakultaet/mita
sprecher/bernd-weber
Federführung von „Noten und Neuronen“ innehat.
Das Publikum wird bei der Veranstaltung fester Teil des Geschehens: Die
Besucherinnen und Besucher können mitsingen, ihr Musikwissen per App
testen und an einem Experiment über das Zusammenspiel von Musik, Emotionen
und Erinnerungen teilnehmen. „Musik kann starke Emotionen auslösen – doch
wie beeinflusst sie unser Erinnerungsvermögen? Wie hängen Musik, Gefühle
und Gedächtnis zusammen? Diesen Fragen möchten wir gemeinsam mit dem
Publikum auf den Grund gehen“, erläutert die Neuropsychologin Prof. Dr.
Daniela Sammler, Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für
empirische Ästhetik (MPIEA)
(https://www.aesthetics.mpg.de
sammler.html
Kurzvorträge aus der Hirnforschung vermitteln zudem spannende Einblicke in
aktuelle Erkenntnisse. Ein besonderes Highlight ist der Live-Einsatz eines
Exemplars des weltweit ersten mobilen Hirnscanners. Während herkömmliche
Systeme tonnenschwer und fest installiert sind, passt dieses Gerät in
einen Krankenwagen. Diese noch junge Technologie könnte Hirnuntersuchungen
langfristig einfacher und für mehr Menschen zugänglich machen.
Unterstützung der geistigen Fitness
„Musik kann die Gesundheit auf vielfältige Weise fördern, sie ist ein
lebendiges Vehikel der Demenzprävention,“ so Prof. Dr. Joachim Schultze,
Systemmediziner und wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Zentrums für
Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) (https://www.dzne.de/ueber-
uns/organisation/vorstand/). „Ob beim Spielen eines Instruments, beim
Hören oder Singen: Musik aktiviert das Gehirn. Gemeinsames Musizieren in
einer Band, einem Orchester oder im Chor verbindet Menschen und fördert
die soziale Interaktion – ein Schlüsselfaktor für ein gesundes Gehirn. Wir
freuen uns, wenn diese Erkenntnisse ebenso auf das Publikum überspringen
wie der musikalische Funke.“
„Noten und Neuronen“:
Sonntag, 8. November 2026, 11 Uhr (Einlass: 10 Uhr)
Bergson Kunstkraftwerk München
Karten sind auf der Website des Bergson Kunstkraftwerk München erhältlich:
https://tickets.bergson.com/de
„Noten und Neuronen: Musik für die Gehirngesundheit“ ist eine gemeinsame
Veranstaltungsserie der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn, des
Universitätsklinikums Bonn (UKB), des Max-Planck-Instituts für empirische
Ästhetik (MPIEA) und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative
Erkrankungen (DZNE). Sie wird vom Bundesministerium für Forschung,
Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 –
Medizin der Zukunft gefördert.
Die Reihe ist im Sommer in Köln (https://www.dzne.de/im-
fokus/meldungen/2026/musik-tri
konzertreihe-noten-und-neurone
finden bis Jahresende in Berlin, Dortmund und Bonn statt.
Infos und Termine: https://www.notenundneuronen.d
