REGWA- Symposium der Hochschule Stralsund fokussiert die Beschleunigung der Energiewende
Beim Symposium für „Regenerative Energien und Wasserstofftechnologien“ vom
3. bis 5. November diskutieren Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft,
Politik und Kommunen über Innovation, Integration und Resilienz für die
Energiesysteme der Zukunft.„Die globale Energiewende befindet sich in einer entscheidenden Phase“,
konstatiert der Leiter des Institutes für Regenerative EnergieSysteme an
der Hochschule Stralsund. Das Institut veranstaltet zum 33. Mal sein
Symposium für Regenerative Energien und Wasserstofftechnologien – die
RegWa. Mit Themen nah am Puls der jeweiligen Zeit bringt die RegWa
Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kommunen zusammen und
setzt so Impulse für konkrete Umsetzungen.
„Die Erreichung der
Klimaneutralität erfordert nicht nur den schnellen Ausbau erneuerbarer
Energien, sondern auch deren erfolgreiche Integration in zunehmend
komplexe und vernetzte Energiesysteme“, so Prof. Dr. Gulden weiter. Wie
sich die Energiewende beschleunigen und zugleich eine sichere, bezahlbare
und nachhaltige Energieversorgung gewährleisten lässt, ist auch Thema des
diesjährigen Symposiums.
Ziel des Symposiums
Unter dem Leitthema „Beschleunigung der Energiewende: Innovation,
Integration und Resilienz“ bringt das REGWA Symposium erneut Forschende,
Unternehmen, politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger,
kommunale Akteure sowie Studierende zusammen, um aktuelle Entwicklungen,
Herausforderungen und Lösungsansätze für die Energiesysteme der Zukunft zu
diskutieren.
Das Symposium bietet eine Plattform für den interdisziplinären Austausch
zu erneuerbaren Energien, Wasserstofftechnologien, Energiespeicherung,
Sektorenkopplung, Energiepolitik und weiteren Themen der nachhaltigen
Energieversorgung. Es widmet sich auch den politischen und regulatorischen
Rahmenbedingungen der Energiewende, der Klimawandelforschung sowie der
gesellschaftlichen Akzeptanz und Beteiligung. Ziel ist es, aktuelle
Herausforderungen zu diskutieren und Lösungsansätze für die Integration
erneuerbarer Energien in zunehmend komplexe Energiesysteme aufzuzeigen.
Struktur der RegWa und Schlaglichter des Programms
So referiert beispielsweise Yannik Schütze, IWEN Energy Institute gGmbH zu
„Abwärme aus Rechenzentren und Elektrolyseuren als zeitlich aufgelöste
Wärmequellen für die kommunale Wärmeplanung in Mecklenburg-Vorpommern“ (4.
November 2026, 12 bis 12.30 Uhr). Pawel Seremak, Vätgas Sverige – the
Swedish Hydrogen Cluster, spricht zu „From Projects to a Market:
Accelerating Green Hydrogen in the Baltic Sea Region“ (3. November 2026,
11 bis 11.30 Uhr) und Martin Späth und Edward Antwi, Hochschule Stralsund
/ Institut für Regenerative EnergieSysteme thematisieren den „Aufbau eines
prototypischen Biomethanol-Containers zur dezentralen Methanolerzeugung im
biogeniV-Verbund“ (4. November 2026, 16.30 bis 17 Uhr).
Das Programm beginnt am 3. November mit dem deutsch-englischen REGWA-
Energiesymposium und parallelen Konferenzsessions. Am Abend ist ein
gemeinsames Konferenzdinner vorgesehen. Am 4. November werden die
Fachsessions fortgesetzt.
Der dritte Veranstaltungstag am 5. November verbindet eine Exkursion mit
dem Org2WasteFuel-Schwerpunkt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Nutzung
biogener Abfälle für die Methanisierung und die Methanolproduktion. Die
entsprechenden Programmpunkte sind deutsch-polnisch ausgerichtet. Die
Exkursion ist für den Nachmittag geplant.
