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IST-Studierende stärken Kommunikation und Spenderakquise des WillkommensKulturHauses

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Studierende des Masterstudiengangs „Kommunikationsmanagement“ der IST-
Hochschule für Management haben gemeinsam mit dem WillkommensKulturHaus in
Hamburg-Ottensen Strategien und konkrete Instrumente für Social Media und
Spenderakquise entwickelt. Das Praxisprojekt verbindet damit zwei zentrale
Herausforderungen gemeinnütziger Organisationen: gesellschaftlich
relevante Arbeit sichtbar zu machen und neue Unterstützende zu gewinnen.



Das WillkommensKulturHaus der Kirchengemeinde Ottensen (https://www
.kirche-ottensen.de/handeln/#willkommenskulturhaus) ist ein Ort der
Begegnung für Menschen unterschiedlicher Herkunft und Lebensgeschichten.
Seit 2017 öffnet sich das Haus für die Nachbarschaft, Interessierte, Neu-
Zugezogene und Alteingesessene. Bis zu 70 Menschen kommen täglich im
WillkommensKulturHaus zusammen.

Diese vielfältige Arbeit sichtbarer zu machen und zugleich neue
Möglichkeiten der Unterstützung zu erschließen, stand im Zentrum eines
gemeinsamen Praxisprojekts mit der IST-Hochschule für Management in
Düsseldorf (https://www.ist-hochschule.de/). Studierende des
Masterstudiengangs „Kommunikationsmanagement“ beschäftigten sich über
mehrere Monate mit der Kommunikation und Spenderakquise der Hamburger
Einrichtung.

„Im WillkommensKulturHaus passiert jeden Tag sehr viel – Begegnung,
Bildung, ehrenamtliches Engagement und gelebte Nachbarschaft. Die
Herausforderung ist, diese Vielfalt auch nach außen so zu vermitteln, dass
Menschen verstehen, was hier entsteht und wie sie selbst Teil davon werden
können. Die Zusammenarbeit mit den Studierenden gibt uns dafür wertvolle
neue Impulse und einen frischen Blick von außen“, sagt Antje Kurz von der
Kirchengemeinde Ottensen.

Von Social Media bis Spenderakquise

Das studentische Projektteam arbeitete in zwei Arbeitsgruppen. Die Social-
Media-Gruppe analysierte zunächst den bestehenden visuellen Auftritt und
beschäftigte sich mit der Weiterentwicklung des Designs. Darauf aufbauend
entstanden Social-Media-Leitfäden und ein Redaktionsplan, die dem
WillkommensKulturHaus künftig eine strategischere und zugleich im
Arbeitsalltag handhabbare Kommunikation ermöglichen sollen.

Die zweite Arbeitsgruppe widmete sich der Spenderakquise. Die Studierenden
recherchierten und bewerteten potenzielle Fördermöglichkeiten und
Unterstützerzielgruppen, entwickelten Ansätze für die gezielte Ansprache
und arbeiteten an Anschreiben, einem Förderportfolio und einer
Fördermappe. Ein Storyboard soll darüber hinaus helfen, die Arbeit und
Wirkung des WillkommensKulturHauses anschaulich und emotional
nachvollziehbar zu vermitteln.

„Gerade als gemeinnützige Einrichtung brauchen wir Lösungen, die nicht nur
auf dem Papier gut aussehen, sondern mit unseren Möglichkeiten tatsächlich
umgesetzt werden können. Besonders wertvoll ist deshalb, dass die
Studierenden sehr konkrete Instrumente entwickelt haben, mit denen wir
weiterarbeiten können – sowohl für unsere Kommunikation als auch für die
Ansprache potenzieller Unterstützende“, erklärt Aurelius Mercado,
Projektleiter im WillkommensKulturHaus.

Studierende steuern reales Kommunikationsprojekt

Die Studierenden organisierten große Teile des Projekts eigenständig. Ein
studentisches Projektsteuerungsteam koordinierte die Zusammenarbeit der
Arbeitsgruppen, strukturierte den Austausch mit dem WillkommensKulturHaus
und führte die verschiedenen Arbeitsergebnisse zusammen.

„Bei einem realen Auftraggeber gibt es keine Musterlösung. Wir mussten
zunächst sehr genau zuhören und verstehen, was das WillkommensKulturHaus
wirklich braucht. Danach ging es darum, unsere Ideen immer wieder
daraufhin zu überprüfen, ob sie strategisch sinnvoll, praktisch umsetzbar
und langfristig nutzbar sind“, sagt Elisa Heimerdinger aus dem
Projektsteuerungsteam.

Auch Torben Schlipköther sieht gerade darin den besonderen Wert des
Projekts: „Wir konnten viele Inhalte aus dem Studium direkt anwenden,
mussten aber gleichzeitig Verantwortung für einen echten Projektprozess
übernehmen. Besonders spannend war die Verbindung von Social Media und
Spenderakquise: Am Ende geht es in beiden Bereichen darum, die richtigen
Menschen mit den richtigen Botschaften zu erreichen und sie für die Arbeit
einer Organisation zu gewinnen.“

Das Praxisprojekt ist Teil des Moduls „Digitale Kommunikation/Applied
Digital Communications Lab“ im Masterstudiengang
„Kommunikationsmanagement“. Darin setzen die Studierenden ihr im Studium
erworbenes Wissen in einem umfangreichen Kommunikationsprojekt praktisch
um. Im Mittelpunkt stehen unter anderem unterschiedliche Formen digitaler
Kommunikation, der zielgruppenspezifische Einsatz von Plattformen und
Technologien sowie deren konkrete Umsetzung und Evaluation.

Für Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer, Studiengangsleiter des Masters
„Kommunikationsmanagement“ an der IST-Hochschule, ist die Arbeit mit
realen Projektpartnern ein zentraler Bestandteil der Ausbildung: „Solche
Projekte sind für beide Seiten ein Gewinn. Unsere Studierenden verlassen
die klassische Lehrsituation und müssen ihr Wissen unter Realbedingungen
anwenden: mit einem echten Auftraggeber, konkreten Anforderungen,
begrenzten Ressourcen und Ergebnissen, die anschließend tatsächlich
genutzt werden sollen. Gleichzeitig können wir mit unserer Expertise
gemeinnützige Organisationen unterstützen, die gesellschaftlich wichtige
Arbeit leisten. Beim WillkommensKulturHaus kommt hinzu, dass Kommunikation
und Spenderakquise unmittelbar zusammengedacht werden – eine zentrale
Herausforderung für viele Organisationen im Non-Profit-Bereich.“

Weitere Informationen zum praxisnahen Masterstudium
Kommunikationsmanagement, das zweimal jährlich im April und Oktober
startet, gibt es auf der Webseite der IST-Hochschule: https://www.ist-
hochschule.de/master-kommunikationsmanagement