Zum Hauptinhalt springen

Mission mareXtreme: Mehr als 100 Expertinnen und Experten der Meeres- und Küstenforschung kommen in Hannover zusammen

Pin It

Konferenz zu marinen Extremereignissen und Naturgefahren vom 23. bis 25.
September 2026 an der LUH – Ziel sind präzisere Schutzkonzepte für Mensch,
Umwelt und Infrastruktur
Marine Hitzewellen und Algenblüten, Sturmfluten und Hochwasser, Erdbeben
und Tsunamis – mit diesen Ereignissen, ihren Folgen sowie Möglichkeiten
der Anpassung und Frühwarnung befasst sich die Forschungsmission
mareXtreme der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM).

Rund 150
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 29 Forschungseinrichtungen
und Partnerorganisationen untersuchen, wie das Risikomanagement bei
marinen Extremereignissen und Naturgefahren verbessert werden kann. Jetzt
kommen die hochrangigen Forschenden zu einer Tagung an der Leibniz
Universität Hannover (LUH) zusammen, um sich über aktuelle Erkenntnisse
und den Ausblick auf die Zukunft der Mission auszutauschen.

Interessierte Medienvertretende sind herzlich zu der Konferenz (in
englischer Sprache) vom 23. bis 25. September an der LUH eingeladen
(Veranstaltungsort: Kommunikationszentrum Königlicher Pferdestall,
Appelstraße 7, 30167 Hannover; Eröffnungsveranstaltung: Mittwoch, 23.
September, 13 Uhr). Anmeldung bitte vorab an: kommunikation@uni-
hannover.de
Auf Wunsch können auch Interviews mit Forschenden zu aktuellen Themen
vermittelt werden.
Die marinen Extremereignisse der jüngsten Zeit zeigen, dass die
Schwerpunktsetzungen von mareXtreme aktueller nicht sein könnten. „Wir
greifen drängende Bedarfe der Gesellschaft und Politik auf und erarbeiten
wissensbasierte Handlungsempfehlungen für den besseren Umgang mit marinen
Naturgefahren“, sagt Prof. Dr. Torsten Schlurmann vom Ludwig-Franzius-
Institut für Wasserbau, Ästuar- und Küsteningenieurwesen der LUH, einer
der drei Sprecher von mareXtreme. Die Forschungsmission hat 2024 begonnen
und wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
sowie den fünf norddeutschen Bundesländern mit insgesamt rund 20 Millionen
Euro in der ersten dreijährigen Förderphase gefördert.

Die vier Verbünde innerhalb der Forschungsmission befassen sich mit
folgenden Schwerpunkten:

ElbeExtreme untersucht die Auswirkungen physikalisch-ozeanografischer
Extremereignisse auf Ökosystemleistungen im Elbe-Ästuar-Küstensystem.

MetaScale erforscht Auswirkungen von und Strategien zur Anpassung an
zukünftige physikalisch-ozeanografische Extremszenarien an deutschen
Küsten.

PrimePrevention erforscht Möglichkeiten zur Vorhersage biologischer
Gefahren für das Meer zur Verhinderung sozioökononomischer Auswirkungen

MultiMarex entwickelt vor Ort verbesserte Handlungs- und
Vorhersagemöglichkeiten für multiple geomarine Extremereignisse wie
Seebeben und Tsunamis im Mittelmeer.
Weitere Informationen: https://www.marextreme.de/

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Mechtild Freiin v. Münchhausen,
Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover und Leiterin des
Referats für Kommunikation und Marketing, unter Telefon 0511 762 5342 oder
per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gern zur Verfügung.