Geheimnisse um Käpt’n Blaubär und Hildegunst von Mythenmetz werden gelüftet
Vom 8. bis 10. Oktober 2026 laden Literaturwissenschaftler der TU Chemnitz
zu einer Tagung in Chemnitz ein, die sich auf vielfältige Weise dem
Fantasy-Autor Walter Moers und seinen berühmten Figuren widmet.
Walter Moers ist der kommerziell erfolgreichste Fantasy-Autor
Deutschlands. Er hat ikonische Figuren wie Käpt’n Blaubär und Hildegunst
von Mythenmetz erschaffen, lebt selbst sehr zurückgezogen und tritt nicht
in der Öffentlichkeit auf.
„Einige der Geheimnisse um Moers und seine
Figuren sollen vom 8. bis 10. Oktober 2026 im Rahmen einer
interdisziplinären Tagung in Chemnitz gelüftet werden“, verspricht Marten
Henning, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Deutsche Literatur-
und Sprachgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit an der
Technischen Universität Chemnitz. Der Titel der Tagung lautet „'Ein Leben
beginnt gewöhnlich mit der Geburt – meins nicht.' Identitätssuche und
-konstruktion bei Walter Moers”.
Alle Interessierten sind am 8. Oktober ab 19 Uhr zu einer öffentlichen
Podiumsdiskussion im Veranstaltungssaal der Chemnitzer Stadtbibliothek im
Tietz, Moritzstraße 20, eingeladen. Im Mittelpunkt stehen Moers selbst,
seine Hauptwerke und seine Comiczeichnungen. Miteinander ins Gespräch
kommen:
• Wolfgang Ferchl, Lektor von Walter Moers,
• Christine Vogt, Direktorin der LUDWIGGALERIE in Oberhausen und
Kuratorin mehrerer Moers-Ausstellungen,
sowie die Moderatoren
• Tobias Frank, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Neuere
Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft der TU Chemnitz, und
• Marten Henning, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur
Deutsche Literatur- und Sprachgeschichte des Mittelalters und der Frühen
Neuzeit.
Insbesondere das Fachpublikum wird am 9. und 10. Oktober 2006 mit
wissenschaftlichen Vorträgen zum Werk Moers‘ und dem Thema Identität im
Garagen-Campus Chemnitz, Zwickauer Str. 164, angesprochen. „Die Beiträge
stammen aus den Bereichen Kunstgeschichte, Semiotik, Germanistik,
Anglistik und Geschichtswissenschaft, wodurch zum ersten Mal ein breit
interdisziplinär angelegtes Repertoire von Expertinnen und Experten zu
Moers in kompakter Form präsentiert wird“, sagt Tobias Frank. Besonders
erwartet werden die Vorträge von Prof. Dr. Marian Nebelin (Professur
Geschichte der Antike und der Antikerezeption in der Moderne, TU Chemnitz)
über die Ideengeschichte Atlantis’ und von Dr. Christine Vogt zu einem
Moersschen Selbstbildnis. „Wir hoffen mit dieser Tagung der Moers-
Forschung neue Impulse zu geben und ihn weiter in das Bewusstsein der
Kulturwissenschaften zu rücken“, so Frank.
Finanziert wird die Veranstaltung durch Mittel der Fritz-Thyssen-Stiftung,
des Verlags Penguin Random House und der TU Chemnitz.
Weitere Informationen zur Tagung:
https://www.tu-chemnitz.de/phi
Für die Podiumsdiskussion wird eine Anmeldung erbeten über folgenden Link:
https://www.stadtbibliothek-ch
blaubaer-und-hildegunst-von-my
