Zwei Tage Fitnesswissenschaft auf höchstem Niveau
Zum 5. Fitnesswissenschaftskongress an der IST-Hochschule in Düsseldorf am
11. und 12. September kamen Wissenschaftler:innen, Nachwuchsforschende und
Fachleute aus der Fitness- und Gesundheitsbranche zusammen. Hochkarätig
besetzte Vorträge und Workshops, aktuelle Forschungsthemen und vor allem
der intensive Austausch unter den Teilnehmenden machten die Rückkehr des
Kongresses an seinen Ursprungsort zu einem Erfolg.
Nach den vergangenen Ausgaben an der Goethe-Universität Frankfurt und der
Julius-Maximilians-Universität Würzburg fand der
Fitnesswissenschaftskongress erstmals seit 2020 wieder dort statt, wo er
gegründet wurde: an der IST-Hochschule in Düsseldorf. Dabei zeigte die
fünfte Auflage, die auch von der Deutschen Vereinigung für
Sportwissenschaft (DVS) unterstützt wurde, wie international sich die
Veranstaltung inzwischen aufgestellt hat. Deutsch- und englischsprachige
Vorträge liefen parallel und brachten unterschiedliche Perspektiven aus
Forschung und Praxis zusammen.
Internationale Expertise in Düsseldorf
Mit Prof. Dr. José L. Areta von der Liverpool John Moores University,
Prof. Dr. David Behm von der Memorial University of Newfoundland, Prof.
Dr. Mette Hansen von der Aarhus University, Prof. Dr. Troy Hornberger von
der University of Wisconsin–Madison, Prof. Dr. Michael D. Roberts von der
Auburn University und Prof. Dr. Cas Fuchs von der Maastricht University
und vielen mehr waren renommierte Wissenschaftler:innen aus dem Ausland in
Düsseldorf vertreten. Auch Prof. Dr. Ian Jeffreys, amtierender Präsident
der National Strength and Conditioning Association (NSCA), gehörte zum
internationalen Line-up.
Gemeinsam mit zahlreichen Expert:innen aus Deutschland deckten sie ein
breites Spektrum der Fitnesswissenschaft ab. Themen wie gesundes Altern,
Muskelphysiologie, Wearables und KI, Ausdauer- und Krafttraining,
Ernährung oder Training im klinischen Kontext standen ebenso auf dem
Programm wie aktuelle Fragestellungen rund um Training und
Leistungsfähigkeit von Frauen. Praxis-Workshops und Expertensprechstunden
ergänzten die wissenschaftlichen Vorträge.
Auch der wissenschaftliche Nachwuchs war wieder Teil des Kongresses. Beim
Young Investigators Award erhielten Nachwuchsforschende die Möglichkeit,
ihre Arbeiten einem Fachpublikum vorzustellen. Die besten Präsentationen
wurden zudem prämiert.
Austausch über Fachgrenzen hinweg
Neben der fachlichen Qualität des Programms stand an beiden Kongresstagen
das Netzwerken im Mittelpunkt. Zwischen den Vorträgen, in den Workshops
und darüber hinaus bot sich immer wieder Gelegenheit, Forschungsergebnisse
zu diskutieren, neue Kontakte zu knüpfen und sich über Fach- und
Ländergrenzen hinweg auszutauschen.
Für Prof. Dr. Stephan Geisler, Initiator und Kongresspräsident, ist gerade
diese Verbindung ein wesentlicher Bestandteil des Kongresses: „Wir hatten
zwei Tage mit einer enorm hohen wissenschaftlichen Qualität und
Kolleg:innen aus unterschiedlichen Ländern und Fachrichtungen bei uns in
Düsseldorf. Mindestens genauso wichtig ist aber das, was zwischen den
Vorträgen passiert: Menschen kommen miteinander ins Gespräch, diskutieren
Forschung, entwickeln neue Ideen und knüpfen Kontakte. Genau davon lebt
Wissenschaft. Dass wir diese Atmosphäre bei der Rückkehr an die IST-
Hochschule erleben konnten, hat mich besonders gefreut.“
Weitere Informationen unter www.fitnesswissenschaftskongre
