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Digitale Sicherheit zwischen Risiken, Recht und Regulierung: DigiSem 2026 am Weizenbaum-Institut

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Vier Institute für Digitalisierungsforschung (NifD) bringen
Nachwuchswissenschaftler:innen zur digitalen Sicherheit in Berlin
zusammen.
Wie lassen sich digitale Technologien sicher gestalten, ohne dabei
individuelle Rechte und gesellschaftliche Selbstbestimmung einzuschränken?
Mit dieser Frage beschäftigt sich das Digitalisation Research Seminar
(DigiSem) 2026, das vom 21. bis 22. September am Weizenbaum-Institut in
Berlin stattfindet.

Gemeinsam laden das Bayerische Forschungsinstitut für
Digitale Transformation (bidt), das Center for Advanced Internet Studies
(CAIS), das Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut
(HBI) und das Weizenbaum-Institut (WI) Doktorand:innen und Postdocs dazu
ein, ihre Forschung zu digitaler Sicherheit vorzustellen und
interdisziplinär zu diskutieren.

Im Mittelpunkt steht digitale Sicherheit als menschenzentriertes und
interdisziplinäres Forschungsfeld. Dabei geht es um die Frage, welche
Risiken digitale Technologien für Menschen und Gesellschaft mit sich
bringen und wie sich diese Risiken begrenzen lassen. Dazu gehören etwa
Diskriminierung und Verzerrungen durch digitale Systeme, Des- und
Falschinformationen oder Situationen, in denen Nutzer:innen nur
eingeschränkt nachvollziehen oder beeinflussen können, wie digitale
Technologien eingesetzt werden. Auch die Frage, wie digitale Systeme so
gestaltet und reguliert werden können, dass sie insbesondere vulnerable
Gruppen – etwa Kinder – besser schützen, ist Teil des Seminars.

Ziel des zweitägigen Seminars ist es, den Austausch und die Vernetzung von
Nachwuchswissenschaftler:innen über Fachgrenzen hinweg zu fördern. Im
Mittelpunkt stehen konstruktives Feedback zu Forschungsarbeiten und der
Austausch über gemeinsame Fragestellungen. Die Diskussionen sollen dazu
beitragen, digitale Systeme sicherer, verantwortungsvoller und
gesellschaftlich nachhaltiger zu gestalten.

Zwei Keynotes zu KI und Cyber-Resilienz

Einen Impuls setzt Prof. Dr. Lena Kästner, Professorin für Philosophie,
Informatik und Künstliche Intelligenz an der Universität Bayreuth und
Principal Investigator im bidt-Projekt FoGG. In ihrer Keynote „AI and the
Safety Paradox: Convenience, Control, or Compromise?“ widmet sie sich dem
Spannungsverhältnis zwischen Komfort, Kontrolle und Sicherheit beim
Einsatz künstlicher Intelligenz.

Die zweite Keynote hält Dr. Jens Karschau, Referent im Bereich digitaler
Verbraucherschutz beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
(BSI). Unter dem Titel „Cyber-Resilience: Bridging Consumer Protection,
Smart Hardware, and the AI Frontier“ spricht er über die Sicherheit
digitaler Ökosysteme für Verbraucher:innen, deren systemische Risiken und
die wachsende Bedeutung Künstlicher Intelligenz.

DigiSem 2026 – Digitalisation Research Seminar

Wann: 21.–22. September 2026
Uhrzeit: 21.09.: ab 13 Uhr; 22.09: 09:00-14:30 Uhr.
Wo: Weizenbaum-Institut, Hardenbergstraße 32, 10623 Berlin

Weitere Informationen und Anmeldung https://www.weizenbaum-
institut.de/veranstaltungen/detailseite/digisem-2026-balancing-digital-
safety-between-risks-rights-and-regulation/


Über das Netzwerk der Institute für Digitalisierungsforschung (NIfD)

Das Netzwerk der Institute für Digitalisierungsforschung (NIfD) vereint
seit 2021 führende Einrichtungen in Deutschland, die die
gesellschaftlichen, politischen und technologischen Folgen der digitalen
Transformation interdisziplinär erforschen. Die Mitglieder des Netzwerks
sind das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft
(HIIG), das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation
(bidt), das Center for Advanced Internet Studies (CAIS), das Leibniz-
Institut für Medienforschung│Hans-Bredow-Institut (HBI), das Weizenbaum-
Institut und das Zentrum verantwortungsbewusste Digitalisierung (ZEVEDI).
Das Netzwerk stärkt seine Kooperation, Wissensaustausch und gemeinsame
Initiativen, um die Digitalisierungsforschung in Deutschland sichtbar und
wirksam zu machen.