3. Freisinger Science Slam: Make Science Fun Again
Nach den großen Erfolgen der Science Slams in den Jahren 2024 und 2025
dürfen sich Wissenschaftsbegeisterte auch in diesem Jahr wieder auf
spannende und unterhaltsame Einblicke in die aktuelle Forschung freuen: Am
8. Oktober 2026 findet der 3. Freisinger Science Slam erneut im
Lindenkeller statt. Organisiert von curiocity und vier führenden
Forschungseinrichtungen des Campus Weihenstephan präsentieren junge
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungsprojekte
allgemeinverständlich, kurzweilig, mit Witz und viel Begeisterung.
Beteiligt sind:
die TUM School of Life Sciences der Technischen Universität München (TUM),
die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT),
die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL),
das Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen
Universität München (Leibniz-LSB@TUM).
Moderiert wird der Abend von curiocity-Initiator Kim Ludwig-Petsch, für
die Siegerehrung hat sich Freisings neuer Bürgermeister Nico Heitz
angekündigt.
Bereits heute, am 8. September 2026, öffnet curiocity die Science Slam-
Ticketplattform unter: www.curiocity.de/science-slam-
heißt es schnell sein, denn in den Jahren zuvor war die Veranstaltung
innerhalb weniger Tage restlos ausverkauft.
Knapp und kreativ – Wissenschaft von ihrer unterhaltsamen Seite
Jeweils zehn Minuten haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Zeit, um ihre Forschung unterhaltsam und verständlich auf die Bühne zu
bringen. Dabei ist die Gestaltung der Beiträge vollkommen frei. Fast alles
ist erlaubt, das aus komplexen Wissenschaftsthemen spannende Geschichten
macht. Neben wissenschaftlicher Genauigkeit zählen die klar verständliche
Botschaft und der Unterhaltungswert. Denn der besondere Kick: Das Publikum
entscheidet, ohne fachliche Vorkenntnisse zu haben. Hier wird Siegerin
oder Sieger, wer Laien für ihr oder sein Forschungsthema begeistern kann.
Die Slammerinnen und Slammer
Frida Köning
In diesem Jahr wird das Leibniz-LSB@TUM von Frida Köning vertreten. Sie
arbeitet seit Mai 2021 als Projektleiterin im Bereich
Lebensmitteltechnologie am ttz Bremerhaven. Seit Juni 2024 promoviert sie
zudem extern an der TUM, wobei sie von Prof. Dr. Katharina Scherf vom
Leibniz-LSB@TUM betreut wird. Der Schwerpunkt ihrer Promotion liegt auf
der Entwicklung mikroskopischer Methoden zur Aufklärung von
Lebensmittelstrukturen.
In ihrem Slam zum Thema „Faszination Mikrostruktur“ geht sie spannenden
Fragen auf den Grund: Was ist eigentlich Mürbeteig? Warum unterscheiden
sich Mürbeteiggebäcke in ihren Eigenschaften? Und was hat das Ganze mit
Malen nach Zahlen zu tun? Anhand eines schmackhaften Fallbeispiels zeigt
sie anschaulich, was ihre mikroskopische Methode leisten kann, und nimmt
das Publikum mit auf eine kreative Reise in die Welt der Mikrostrukturen.
Rocciana Bersch
Die LfL wird dieses Jahr durch Rocciana Bersch vertreten. Seit Februar
2026 promoviert sie extern an der Universität Rostock zum Thema
Pilzresistenz im Rotklee. Sie wird an der LfL von Herrn Dr. Hartmann am
Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung betreut.
Ihr Slam zum Thema „Glück in der Landwirtschaft“ beleuchtet das
glückbringende Kleeblatt von einer ganz anderen Seite. Warum bringt Klee
Glück? Was bringt dem Klee Unglück? Und wie können wir das Glück
beeinflussen? Mit viel Charme zeigt sie auf, wie man das Glück der Zukunft
gezielt züchten und das Unglück erfolgreich eindämmen kann.
Capa Pelle Vollmar
Capa Pelle Vollmar promoviert an der HSWT. Bereits sein Bachelorstudium in
Umweltsicherung und sein Masterstudium im Umweltingenieurwesen führten ihn
nach Triesdorf, wo er heute an alternativen Kultivierungsmethoden zur
effizienten Gewinnung pflanzlicher Wirkstoffe forscht.
Auf der Bühne des Lindenkellers wird er das „Resozialisierungsprogramm für
Bakterien“ vorstellen: Bakterien haben keinen guten Ruf. Nicht immer zu
Recht, denn bestimmte Eigenschaften von Bakterien können zu unserem
Vorteil genutzt werden. Durch gezielte Einschleusung bakterieller DNA in
Pflanzenzellen werden diese in schnell wachsende Zellkulturen verwandelt.
Diese können genutzt werden, um effizienter wertvolle pflanzliche
Inhaltsstoffe zu gewinnen.
Barbara Brunschweiger
Für die TUM steht 2026 Barbara Brunschweiger auf der Science-Slam-Bühne im
Lindenkeller. Sie ist Doktorandin an der Professur für Wald- und
Agroforstsysteme an der TUM School of Life Sciences. In ihrer Forschung
untersucht sie, wie verschiedene Baumarten und ihre Pilzpartner im Boden
zusammenwirken. Dabei geht sie der Frage nach, wie sich neue Baumarten auf
die Pilzgemeinschaft eines Waldes auswirken.
In ihrem Slam fragt sie: “Sind Pilze Kapitalisten? Kooperation oder
Konkurrenz im Wald”
Bäume und Pilze bilden unterirdische Handelspartnerschaften: Über die
Mykorrhiza tauschen sie Nährstoffe aus. Doch was geschieht mit der
Pilzgemeinschaft eines Kiefernwaldes, wenn mit der Traubenkirsche eine
neue Baumart samt eigener Pilzpartner hinzukommt? Barbara Brunschweiger
zeigt, wie sich Biomasse und Vielfalt der Pilze verändern und ob dabei
Kooperation oder Konkurrenz überwiegt. Mit anschaulichen Bildern erklärt
sie, warum diese unsichtbaren Beziehungen im Boden wichtig für unsere
Wälder sind – besonders in Zeiten zunehmender Dürre.
Mini-Messe für Interessierte
Wer schon immer wissen wollte, woran die Forschenden auf dem Campus
Weihenstephan sonst noch arbeiten, findet in der Slam-Pause kompetente
Ansprechpersonen: Alle vier Forschungseinrichtungen und die curiocity
Science Center-Initiative präsentieren sich vor dem Bühnenraum.
Informationen in Kürze
Veranstaltung: 3. Freisinger Science Slam
Termin: Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
Ort: Unterhaus im Lindenkeller, Veitsmüllerweg 2, 85354 Freising
Eintritt: 10 Euro
Ticketverkauf: ab 8. September 2026 unter <https://www.curiocity.de
/science-slam-freising>
Kontakt für Rückfragen an das Organisationsteam: Kim Ludwig-Petsch |
<
Presseeinladung
Pressevertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen, an diesem
einzigartigen Abend teilzunehmen, an dem Wissenschaft und Unterhaltung
aufeinandertreffen.
Weiterführende Informationen zu den Forschungseinrichtungen
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf <https://www.hswt.de/>
TUM School of Life Sciences <https://www.ls.tum.de/ls/star
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
<https://www.lfl.bayern.de/ver
Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen
Universität München <https://www.leibniz-lsb.de/>
