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Einladung: Tag der offenen Tür am 25. August im Berlin Mobile Brain/Body Imaging Lab (BeMoBIL) der TU Berlin

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Neue Methoden der mobilen Gehirnstrom-Messung und immersive Virtual-
Reality-Umgebungen live erlebenAnlässlich der 6. „International Mobile Brain/Body Imaging Conference“ vom
25. bis 28. August 2026 in Berlin lädt das Fachgebiet „Biopsychologie und
Neuroergonomie“ der TU Berlin zu einem Tag der offenen Tür seines Berlin
Mobile Brain/Body Imaging Lab (BeMoBIL) ein. BeMoBIL untersucht die
neuronalen Grundlagen der menschlichen Wahrnehmung, Kognition und Handlung
unter natürlichen Bedingungen, das heißt bei Personen, die sich aktiv
bewegen und mit ihrer Umgebung interagieren.



Wann: Offenes Labor am Montag, 25. August 2026, von 11:00 Uhr bis 16:00
Uhr
Wo: Berlin Mobile Brain/Body Imaging Lab (BeMoBIL)
Adresse: Gebäude V auf dem Campus Charlottenburg der TU Berlin, Zugang
über Fasanenstraße (Campusplan: <https://www.tu.berlin/go215/>)

Eine Führung durch das Labor auf Deutsch exklusiv für
Medienvertreter*innen durch den Leiter des BeMoBIL, Prof. Dr. Klaus
Gramann, wird um 10:00 Uhr angeboten. Bitte melden Sie sich dafür an
unter: <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>.

Ab 11:00 Uhr ist dann der Zutritt zum Labor durchgängig möglich, die
Besucher*innen sind eingeladen, das Labor zu besichtigen, das
Forschungsteam kennenzulernen und Live-Demonstrationen der mobilen EEG-
Systeme, Bewegungs-Tracker und immersiver Experimental-Umgebungen zu
verfolgen. Darüber hinaus werden Ausstellungen von sieben internationalen
Laboren zu sehen sein, die in verwandten Bereichen tätig sind. Sie werden
neue Soft- und Hardwarelösungen vorstellen, darunter zwei mobile
Versuchslabore für die Durchführung neurowissenschaftlicher Studien in der
realen Welt.

Die Veranstaltung findet – außer der Presse-Führung auf Deutsch –  in
englischer Sprache statt und ist offen für Konferenzteilnehmer*innen,
Studierende, Interessierte aus Wirtschaft und Medien sowie alle
Angehörigen der TU Berlin und der Berlin University Alliance (BUA). Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.

Was machen Städte und VR-Umgebungen mit unserem Gehirn?

Wie wirken sich Lärm, Straßenverkehr oder Vogelgezwitscher in städtischen
Parks ganz konkret auf unser Gehirn aus? Sind dies nur kurzfristige
Effekte oder gibt es langfristige Veränderungen? Wie geht unser Gehirn mit
Virtual- und Augmented-Reality-Umgebungen um, die unsere Arbeitswelten
zunehmend prägen werden? Wie funktioniert räumliches Denken und wie können
wir unseren Orientierungssinn auch im Alter bewahren? Dies sind nur einige
der Forschungsfragen, mit denen sich das BeMoBIL beschäftigt. Seit Juni
2026 wird das Fachgebiet „Biopsychologie und Neuroergonomie“ von Prof. Dr.
Klaus Gramann dabei auch durch einen ERC Advanced Grant des Europäischen
Forschungsrats in Höhe von 2,75 Millionen Euro unterstützt. Mit dem
geförderten Projekt „URBRAIN“ wollen die Forschenden besser verstehen, wie
Städte gestaltet werden können, um Gesundheit und Wohlbefinden zu
verbessern.

Messungen in realen Situationen mit mobilen EEG-Systemen

Anstatt die Untersuchung der Hirnaktivität auf Proband*innen in
stationären Umgebungen zu beschränken, setzt das Labor mobile
hochauflösende Elektroenzephalografie (EEG) ein in Kombination mit
virtueller und erweiterter Realität, mit Tracking-Verfahren zur
Aufzeichnung von Bewegungen sowie mit der Erfassung von Augenbewegungen
und physiologischen Daten wie Puls und Schweißbildung. Damit ist es
möglich, die Dynamik von Gehirn und Körper während natürlichen Verhaltens
ganzheitlich zu erfassen. Durch diesen integrativen Ansatz möchte BeMoBIL
sowohl das wissenschaftliche Verständnis der verkörperten Kognition als
auch die methodischen Werkzeuge zur Untersuchung des Gehirns in Bewegung
vorantreiben.

Internationale Konferenz organisiert vom Fachgebiet Biopsychologie und
Neuroergonomie

Die 6. „International Mobile Brain/Body Imaging Conference“ vom 25. bis
28. August 2026 wird vom Fachgebiet „Biopsychologie und Neuroergonomie“
der TU Berlin ausgerichtet und findet im Konferenzzentrum „Stadtbad
Oderberger Straße“ statt. Keynotes halten Nanthia Suthana, Professor of
Neurosurgery and Biomedical Engineering der Duke University; John Foxe,
Director des Del Monte Institute for Neuroscience und „Kilian J. and
Caroline F. Schmitt Chair in Neuroscience“ des University of Rochester
Medical Center sowie Britta Westner, Assistant Professor des Donders
Institute for Brain, Cognition and Behaviour des Radboud University
Medical Center.