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Jüdisches Leben in Sachsen und darüber hinaus

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Die HTWK Leipzig im Themenjahr „Tacheles. Das Jahr der jüdischen Kultur in
Sachsen“ – Öffentliche Ringvorlesung im Studium generale

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig)
gestaltet gemeinsam mit anderen Leipziger Institutionen das Programm des
Tacheles-Themenjahres mit und öffnet Räume für Verständigung und
Austausch. Auch die öffentliche Ringvorlesung im Studium generale im
Sommersemester ist dem jüdischen Leben gewidmet.

„Die HTWK Leipzig ist ein Ort der Vielfalt und des respektvollen
Miteinanders. Mit unserer Teilnahme am landesweiten Themenjahr ‚Tacheles‘
möchten wir die fast 800-jährige jüdische Kulturgeschichte Leipzigs als
lebendigen Teil unserer Stadtidentität würdigen. Für uns bedeutet das
Motto ‚Jüdisch – Sächsisch – Mentshlich‘ vor allem eines: Den Dialog zu
fördern und Menschen einzuladen, miteinander ins Gespräch zu kommen“,
betont HTWK-Rektor Prof. Dr.-Ing. Jean-Alexander Müller.

Mit der Ringvorlesung sollen grundlegende Zugänge zum Judentum eröffnet
und zugleich der Blick für die Vielfalt jüdischer Lebenswelten geschärft
werden. Dabei stehen Fragen im Mittelpunkt wie: Was ist Judentum? Wie
gestalten sich jüdische Religion und Tradition? Wie sieht jüdisches Leben
heute in Deutschland, Sachsen und Leipzig aus? Und wie gehen wir mit
jüdischer Geschichte um? Nach einer allgemeinen Hinführung zum Judentum
und der Beschäftigung mit der Judenfeindlichkeit – dem Antisemitismus –
zeigt die Reihe unterschiedlichste Aspekte des jüdischen Lebens auf, etwa,
welche Rolle Judentum in Literatur und Sport spielt und woran an der HTWK
Leipzig und in der Stadt Leipzig zu diesem Thema geforscht wird.

Zeit: Die insgesamt 13 Vorlesungen finden mittwochs von 17.15 Uhr bis
18.45 Uhr statt
Ort: Hörsaal TR A 140 im Trefftz-Bau der HTWK Leipzig (ehemalige
Hochschule für Telekommunikation), Gustav-Freytag-Straße 43-45, 04277
Leipzig.

Hintergrund zum Tacheles-Jahr in Sachsen
Mit Projekten, Veranstaltungen und Ausstellungen werden die reichhaltige
jüdische Geschichte und Kultur sowie das jüdische Leben in Sachsen, deren
Beitrag zu Vergangenheit und Gegenwart des Landes, aber auch deren
Verluste sichtbar und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 100
Jahre nach Gründung des ersten sächsischen Landesverbandes der jüdischen
Gemeinden, begeht der Freistaat Sachsen das landesweite Jahr der jüdischen
Kultur.