Wissenschaftscafé startet mit hörbarer Datenforschung
Neue NEOLAiA-Reihe bringt Forschung in den Dialog.
Mit einer neuen Wissenschaftscafé-Reihe öffnet die Universität Bielefeld
ihre Forschung einmal mehr für die Stadtgesellschaft. Den Auftakt macht
ein Vortrag zur „Sonifikation“ – der Verklanglichung von Daten. Die Reihe
ist Teil der europäischen Hochschulallianz NEOLAiA und lädt zum Mitdenken
ein.
Forschung verständlich machen, ins Gespräch kommen und gemeinsam neue
Perspektiven entdecken: Das ist das Ziel der neuen Wissenschaftscafé
Vortragsreihe der Universität Bielefeld im Rahmen der europäischen
Hochschulallianz NEOLAiA. Einmal im Monat, jeweils dienstags von 18.15 bis
19.45 Uhr, treffen hier Forschende in lockerer Atmosphäre auf
Bürger*innen.
Zum Auftakt am 28. April 2026 spricht Dr. Thomas Hermann von der
Technischen Fakultät über „Sonifikation“. Der Begriff beschreibt die
Umwandlung von Daten in Klänge. Statt Diagramme zu betrachten, können
Zuhörende Daten hören – etwa Klimaverläufe, Herzsignale (EKG) oder
Aktivitäten in sozialen Netzwerken. Das eröffnet neue Zugänge: Das
menschliche Gehör erkennt Muster oft anders und manchmal sogar schneller
als das Auge. Der Vortrag zeigt anschaulich, wie diese akustische
Datenanalyse funktioniert und wo sie bereits eingesetzt wird.
In weiteren Vorträgen der Reihe geht es beispielsweise um
Wettervorhersagen in Zeiten von Klimawandel und den Ansatz, Kinder
Naturwissenschaften erklären zu lassen. Nahbare Themen, die zum Gespräch
anregen sollen.
Die Wissenschaftscafé-Reihe ist Teil der Citizen-Science-Aktivitäten im
Rahmen von NEOLAiA. Sie verfolgt das Ziel, Forschung mit der Gesellschaft
zu vernetzen, den Austausch zwischen Wissenschaft und unterschiedlichen
gesellschaftlichen Akteur*innen zu fördern und so das Vertrauen in
wissenschaftliche Erkenntnisse zu stärken. Entsprechend steht auch hier
der Dialog im Mittelpunkt: Das Publikum ist eingeladen, Fragen zu stellen,
mitzudiskutieren und Forschung aktiv mitzugestalten.
Weitere Termine der Reihe folgen am 2. Juni, 23. Juni und 21. Juli 2026 im
Universitätshauptgebäude (UHG), Raum S1-209. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
