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TU Braunschweig positioniert sich mit Zukunftstechnologien auf der Hannover Messe 2026

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Vom 20. bis 24. April 2026 werden auf der Hannover Messe Highlights der
Braunschweiger Forschung vorgestellt. Im Fokus stehen klimaneutraler
Luftverkehr, Batterieforschung, Quantentechnologien und Start-ups.

Effiziente Luftfahrt

Die Technische Universität Braunschweig zeigt auf der Industriemesse mit
„SynTrac“ ihre Forschung zur effizienten Luftfahrt. „SynTrac“ steht für
exzellente Grundlagenforschung und vereint die Expertise eines starken
Konsortiums aus TU Braunschweig, Universität Stuttgart, Deutsches Zentrum
für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Leibniz Universität Hannover. In
einem multidisziplinären, systemübergreifenden Ansatz erforscht der von
der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschungsverbund
die Wechselwirkungen von Aerodynamik, Akustik, Flugphysik,
Strukturmechanik und Thermodynamik, mit dem Ziel, durch eine höhere
Integration von Antriebssystemen die Energieeffizienz zukünftiger
Flugzeuge deutlich zu steigern.

Konkret zeigen die Forschenden anhand eines Exponats, wie durch aktive
Strömungsführung bei einer Triebwerksdüse synergetisch sowohl Vorschub als
auch Steuerung beeinflusst und Effizienzsteigerungen möglich werden.
Außerdem wird durch ein „fliegendes“ Rudergerät im Rahmen einer
Mitmachaktion Flugzeugeffizienz erlebbar. (Halle 11, Stand B56, Teil des
Niedersachsen Gemeinschaftsstands).

Batterie- und Wasserstoffforschung mit führender Kompetenz

Am Dienstag, 21. April, und am Donnerstag, 23. April, wird auch die BLB+
zu Gast am Niedersachsen-Stand sein. BLB+, kurz für „Braunschweig
Labfactories for Batteries and more“, ist ein Regionalverbund mit einer
international führenden Kompetenz in nachhaltiger Energiespeicher- und
Brennstoffzellenforschung. Auf der Hannover Messe werden die Infrastruktur
des Verbundes vorgestellt und die Beiträge der BLB+ zur Erstarkung des
nationalen Batterie-Ökosystems aufgezeigt.

Mit BLB+ bündeln Braunschweiger Forschungseinrichtungen ihre Expertise:
neben der Battery Labfactory Braunschweig (BLB) sind daran das Center for
Circular Production of Next Batteries and Fuel Cells (CPC) und das
Fraunhofer-Zentrum für Energiespeicher und  Systeme ZESS beteiligt. In den
drei Forschungszentren arbeiten Mitglieder der TU Braunschweig und der
Fraunhofer-Gesellschaft mit Mitgliedern der TU Clausthal, der PTB und der
Leibniz-Universität Hannover eng zusammen.

Quantentechnologien aus Niedersachsen

Ebenfalls auf der Hannover Messe 2026 wird sich das Quantum Valley Lower
Saxony (QVLS) präsentieren. Der Verbund führt niedersächsische Kompetenzen
in den Quantentechnologien zusammen und hat sich zum Ziel gesetzt,
skalierbare Quantencomputer zu entwickeln und zu optimieren. Die TU
Braunschweig ist mit dem Forschungsschwerpunkt Metrologie, dem
Exzellenzcluster QuantumFrontiers und dem Forschungszentrum für
Nanometrologie „LENA“ Teil der Keimzelle des Bündnisses. Zu den QVLS-
Erfolgsgeschichten zählen auch Ausgründungen aus Braunschweig, wie zum
Beispiel die QUDORA Technologies GmbH mit ihrem Quantencomputer, der
effizienter rechnet als die Konkurrenz von Google und IBM. Das Start-up
wird im Rahmen des Quantum Valleys Lower Saxony in Halle 11, Stand B25/4,
vor Ort sein.

Malware-Schutz made in Germany

Die Liontech Instruments UG, eine Ausgründung aus dem Institut für
Nachrichtentechnik der TU Braunschweig, wird ebenfalls Ausstellerin in
Hannover sein. Das Start-up, gefördert über das EXIST-Gründungsstipendium,
entwickelt hardwarebasierten Malware-Schutz made in Germany. Diese
neuartige Technologie kann spezialisierte Angriffe detektieren und
verhindern, bei denen konventioneller softwarebasierter Malware-Schutz an
seine Grenzen kommt. Die Hardware-Module der Liontech Instruments
überwachen den Speicher und können auch neuartige Angriffe mithilfe
modernster Machine Learning-Methoden erkennen und verhindern (Halle 11,
Stand E44).

Weitere Aussteller und Projekte der TU Braunschweig auf der Hannover
Messe:

•       Auf der Messe präsent ist auch der Wasserstoff Campus Salzgitter:
Am Stand der Salzgitter AG (Halle 12, Stand E83) werden Exponate und ein
Modell des Wasserstoff Campus Salzgitter zu sehen sein. Der Campus ist ein
gemeinsames Vorhaben der TU Braunschweig mit dem Fraunhofer-Institut für
Schicht- und Oberflächentechnik IST sowie regionalen Unternehmen, der
Stadt Salzgitter und der Allianz für die Region GmbH.

•       Das Institut für Thermodynamik ist Teil der Forschungsplattform
„Wärme“ im niedersächsischen Verbundforschungsprojekt „Transformation des
Energiesystems Niedersachsen“ (TEN.efzn) und wird in Hannover seine
Forschungsaktivitäten vorstellen.

•       Das Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF) ist
an drei Ständen beteiligt: über das Zukunftslabor Kreislaufwirtschaft, das
Mittelstand Digital Zentrum Hannover an einem Stand der mobilen Fabrik und
über den Wasserstoff Campus Salzgitter am Stand der Salzgitter AG.