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Hector Stiftung stärkt Spitzenforschung und Innovation an der Universität Konstanz

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Die Universität Konstanz und die Hector Stiftung unterzeichneten am
Freitag, 10. April 2026, eine neue Zuwendungsvereinbarung für die
Universität Konstanz. Die umfangreiche strategische Förderung in Höhe von
27,3 Mio. Euro ist in zwei möglichen Förderperioden langfristig bis ins
Jahr 2033 angelegt.



Mit ihrer großzügigen Zuwendung unterstützt die Hector Stiftung die
Universität Konstanz im 60. Jahr ihres Bestehens auf dem Weg in ihre
nächste Entwicklungsphase. Die Universität setzt – auch nach Verlust des
Exzellenztitels – auf die Verbindung von Forschungsstärke und
institutioneller Innovationskraft. Die Hector Stiftung stärkt die
Spitzenforschung und ermöglicht der Universität neue Entwicklungen in der
Lehre, der Internationalisierung und dem Transfer.

„Das Vertrauen, das die Hector Stiftung der Universität Konstanz zu diesem
Zeitpunkt entgegenbringt, ist einzigartig und erfüllt uns mit großer
Freude und Dankbarkeit“, sagt Rektorin Katharina Holzinger. „Die
Bereitschaft der Hector Stiftung, die Universität Konstanz auf dem Weg in
die Zukunft so umfangreich zu unterstützen, liegt in der Einschätzung
begründet, dass Konstanz stets eine exzellente Forschungsuniversität war
und dies auch bleiben wird.“

Dies zeigt aktuell auch der offizielle Feedbackbericht des
Wissenschaftsrats zum Abschluss der Universität in der Förderlinie
„Exzellenzuniversitäten“: Er bestätigt, dass die Ziele des Konstanzer
Exzellenzkonzepts in hohem Maße umgesetzt wurden, so dass lediglich das
Fehlen eines zweiten Exzellenzclusters das Ausscheiden als
Exzellenzuniversität bedingt. „Diese positive Bilanz gibt uns Rückenwind“,
so Rektorin Holzinger weiter, „mit der Förderung der Hector Stiftung
können wir nun gezielt verdichten, mehr ausprobieren, innovative Projekte
und Ideen umsetzen und neue Wege gehen.“

Ein besonderer Fokus der vereinbarten Förderung liegt auf dem
Forschungsverbund „Centre for the Advanced Study of Collective Behaviour“
(CASCB), der Schwarmverhalten über Arten hinweg erforscht – von großen
Tierschwärmen bis hin zu autonomen Roboternetzwerken. „Mit innovativen
Technologien, einer datengestützten Methodik und starkem
interdisziplinären Teamgeist bauten wir das CASCB in den vergangenen
sieben Jahren, seit seiner Gründung 2019, zu einem weltweit führenden
Zentrum für die Erforschung von kollektivem Verhalten aus. Die Förderung
durch die Hector Stiftung ermöglicht es uns nun, das nächste Kapitel
dieser Erfolgsgeschichte zu schreiben“, bedankt sich Iain Couzin, Sprecher
des Forschungsverbunds und Mitglied der Hector Fellow Academy. Im CASCB
werden nun internationale Kooperationen intensiviert und Spielräume für
neuartige Forschungsansätze eröffnet. Gemeinsam mit Partnern wie der Max-
Planck-Gesellschaft werden Konzepte erarbeitet, die das Feld sichtbar
stärken und in die Zukunft tragen – besonders profitieren soll der
internationale Forschungsnachwuchs.

Die Förderung des Forschungsschwerpunkts zum Kollektivverhalten verbindet
die Hector Stiftung mit Investitionen in die Breite der Universität.
Ermöglicht wird die flexible Förderung von starken
wissenschaftsunterstützenden Services, Infrastrukturen und innovativen
Maßnahmen. Mehr strategische Berufungen und neu justierte, gezielte
Förderstrukturen sollen in Wechselwirkung das Forschungsprofil schärfen
und neue Schwerpunkte generieren. Die globalen Herausforderungen sind groß
und komplex: Ziel ist es, diese Herausforderungen anzunehmen und
bestmögliche Rahmenbedingungen für mutige, kollaborative Wissenschaft zu
schaffen.

Zum 60. Jubiläumsjahr schafft die Hector Stiftung nun ein „Mehr“ in vielen
Bereichen der Universität Konstanz: mehr Freiräume für exzellente
Wissenschaft, mehr Potenzial für innovative Kollaborationen, mehr
Perspektiven für ihren gesellschaftlichen Beitrag. Damit zeigt die
Förderung exemplarisch, welche Art von Unterstützung Universitäten künftig
brauchen – flexibel, strategisch und ergänzend zu den begrenzten
öffentlichen Mitteln.

Die Hector Stiftung begleitet die Universität Konstanz bereits seit vielen
Jahren über verschiedene Fördermaßnahmen in finanziell erheblichem Umfang.
„Die Hector Stiftung beweist mit ihrer Förderzusage erneut einen präzisen
Blick dafür, wie eine zukunftsweisende, strategische
Wissenschaftsförderung gestaltet sein muss. Unserer Universität werden die
nötigen Handlungsspielräume gegeben, um dynamisch auf die
gesellschaftlichen Entwicklungen zu reagieren, um in der Spitzenforschung
ihre Schwerpunkte zu setzen und um die stärksten Potenziale in Resultate
zu überführen. Ich danke der Stiftung im Namen der gesamten Universität
Konstanz“, schließt Katharina Holzinger. Die Universität Konstanz ist
bereit für dieses „Mehr“, um sich im internationalen Wettbewerb zu
positionieren und als forschungsstarke Hochschule ihre Rolle als treibende
Kraft für eine demokratische, nachhaltige Gesellschaft auszufüllen.

Faktenübersicht:
•Universität Konstanz und Hector Stiftung unterzeichneten die
Zuwendungsvereinbarung für die Universität Konstanz am 10. April 2026
•Strategische Förderung der Universität Konstanz in zwei möglichen
Förderperioden bis ins Jahr 2033
•Förderumfang: 27,3 Mio. Euro
•Schwerpunkte: Förderung des Forschungsverbunds „Centre for the Advanced
Study of Collective Behaviour“ (CASCB) sowie breite institutionelle
Förderung der Universität Konstanz zur Stärkung ihrer Profilbereiche,
Infrastrukturen und wissenschaftsunterstützenden Maßnahmen.

Hinweis an die Redaktionen:
Ein Foto steht zum Download zur Verfügung: https://www.uni-
konstanz.de/fileadmin/pi/fileserver/2026_extra/hector_stiftung_staerkt_spitzenforschung.jpg
Bildunterschrift: Hans-Werner Hector und Rektorin Katharina Holzinger
unterzeichnen die neue Zuwendungsvereinbarung für die Universität
Konstanz.
Copyright: Hector Stiftung