Live-Coaching“ stärkt verantwortungsvollen Einsatz von KI im wissenschaftlichen Arbeiten
Wie kann generative Künstliche Intelligenz im Studium sinnvoll und
zugleich regelkonform eingesetzt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich
das synchrone Online-Format „Live- Coaching Wissenschaftliches Arbeiten“
an der APOLLON Hochschule. Es zeigt, wie Studierende den reflektierten
Umgang mit KI gezielt erlernen können.
Seit mittlerweile einem Jahr bietet das Format Raum für fachliche Impulse
und vor allem für den direkten Austausch zu individuellen Fragestellungen.
Im Fokus stehen dabei konkrete Herausforderungen im wissenschaftlichen
Arbeiten ebenso wie Unsicherheiten im Umgang mit KI-Tools. Eine aktuelle
Evaluation von Renske Emicke und Prof. Dr. Claudia Kemper belegt nun die
Wirksamkeit des Angebots: Die Studierenden schätzen besonders den offenen
Austausch, die dialogische Atmosphäre sowie die Möglichkeit, ethische
Fragen gemeinsam zu diskutieren. Sie berichten von einem sicheren Umgang
mit wissenschaftlichen Quellen, einem geschärften Bewusstsein für
wissenschaftliche Integrität sowie einer gestärkten Kompetenz im
verantwortungsvollen Einsatz von KI.
„Unser Ziel ist nicht nur, Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von KI
aufzuzeigen, sondern Studierende zu einem kritischen, verantwortungsvollen
und moralisch reflektierten Umgang mit ihr zu befähigen. Die Ergebnisse
zeigen, dass dialogische Formate dafür ein besonders wirksamer Lernraum
sind“, betont Prof. Dr. Kemper.
Die Ergebnisse der Studie unterstreichen zudem, dass die Kombination aus
strukturiertem Input, gemeinsamer Reflexion und Peer-Lernen ein
zukunftsweisender Ansatz ist, um ethische Handlungskompetenz im Kontext
KI-gestützten wissenschaftlichen Arbeitens zu fördern.
Das 90-minütige Format findet monatlich statt und setzt dabei wechselnde
thematische Schwerpunkte, die aktuelle Fragestellungen rund um
wissenschaftliches Arbeiten und den Einsatz von KI aufgreifen. Studierende
werden jeweils persönlich eingeladen und erhalten dabei die Zugangsdaten
zum Online-Meeting.
Der vollständige Artikel ist im Journal "Applied Sciences" erschienen und
frei zugänglich.
