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Quo Vadis Sozialstaat: Expert:innen beraten in Bremen über die Zukunft der Sozialpolitik

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Unter dem Titel „Quo vadis Sozialstaat?“ lädt das Deutsche Institut für
Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS) am 13. und 14. April zu
einer öffentlichen Tagung ein. Anmeldungen sind bis zum 7. April möglich.



Der Sozialstaat in Deutschland steht im Jahr 2026 vor wichtigen
Richtungsentscheidungen. Die Tagung thematisiert daher unter anderem
Fragen der sozialen Ungleichheiten, der Grundsicherung, der
Alterssicherung, der Pflege- und Gesundheitspolitik, der Digitalisierung
sowie der sozial-ökologischen Transformation. Neben überregionalen
Perspektiven werden auch Auswirkungen auf die politische und
gesellschaftliche Situation in Bremen diskutiert.
„Wie können Konflikte über die Entwicklungsrichtung der Sozialpolitik
gelöst werden, wie kann der Sozialstaat angesichts der internationalen
Krisen gefestigt werden? Das sind die Fragen, die auf der Tagung nach
Antworten suchen“ sagt Prof. Dr. Frank Nullmeier, stellvertretender
Direktor des DIFIS an der Universität Bremen.

Öffentlicher Vortrag am 13. April

Die Tagung wird eröffnet mit einem öffentlichen Vortrag am Montag, 13.
April, 18 Uhr, in der Oberen Rathaushalle. Auf dem Podium zum Thema
„Zukünftige Entwicklungen der Wirtschaft und des Sozialstaats in
Deutschland“ sprechen unter anderem Dr. Andreas Bovenschulte,
Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen und Präsident des Bundesrats,
und Professorin Nicola Fuchs-Schündeln, Präsidentin des
Wissenschaftszentrums Berlin (WZB). Die Veranstaltung ist öffentlich, der
Eintritt ist frei. Interessierte können sich bis zum 7. April unter
https://eveeno.com/270851813 anmelden.

Die restliche Tagung wendet sich an Expert:innen aus Wissenschaft, Politik
und Praxis und findet in der Kassenhalle im Forum am Domshof der
Universität Bremen statt. Erwartet werden über hundert Teilnehmende,
darunter Professorin Tanja Klenk (Helmut-Schmidt-Universität), Professor
Olaf Groh-Samberg (Universität Bremen), Professorin Pia Lange (Universität
Bremen), Dr. Renate Reiter (FernUni Hagen), Professorin Anne Lenze
(Hochschule Darmstadt), Professor Heinz Rothgang (Universität Bremen) und
Professor Thomas Gerlinger (Universität Bielefeld). Sie tauschen sich
unter anderem zu Themen wie sozialer Ungleichheit und Armut,
Digitalisierung und Sozialstaat sowie Pflege und Gesundheit aus. Auch hier
ist die Teilnahme kostenlos und eine Anmeldung bis zum 7. April unter
https://eveeno.com/270851813 möglich.

Über das DIFIS

Das Deutsche Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS)
wurde 2021 gegründet und versteht sich als Plattform für Forschung,
Vernetzung und wissenschaftliche Politikberatung im Bereich der
Sozialpolitik. Das unabhängige Institut wird vom Bundesministerium für
Arbeit und Soziales gefördert.