Zum Hauptinhalt springen

Deutscher Computerspielpreis 2026: Acht Nominierte aus Bundesförderung

Pin It

Der Deutsche Computerspielpreis (DCP) zeichnet Games und Studios in einer
Vielzahl von Kategorien aus, die die gesamte Breite der Branche abbilden.
Ein großer Teil der nominierten und ausgezeichneten Spiele der vergangenen
18 Jahre hat eines gemeinsam: Sie wurden durch die Games-Förderung des
Bundes unterstützt. In diesem Jahr wurden acht Geförderte in elf
Kategorien nominiert, einige sogar mehrfach.

Nominierungen aus der Games-Förderung des Bundes:

1.      Anno 117: Pax Romana (Ubisoft Mainz / Ubisoft)
- für Bestes Deutsches Spiel
- für Bestes Audiodesign
- für Bestes Innovation und Technologie

2.      The Darkest Files (Paintbucket Games)
- für Bestes Deutsches Spiel,
- für Bestes Grafikdesign,
- für Bestes Story
- für Bestes Gamedesign
- für Bestes Serious Game

3.      Ruffy and the Riverside (Zockrates Laboratories / Phiphen Games)
- für Bestes Familienspiel

4.      Firefighting Simulator: Ignite (Weltenbauer Software / Astragon
Entertainment)
- für Beste Innovation und Technologie

5.      Everspace 2: Wrath of the Ancients (Rockfish Games)
für Bestes Audiodesign

6.      The Berlin Apartment (Blue Backpack / ByteRockers’ Games)
- für Bestes Grafikdesign
- für Beste Story

7.      Constance (Blue Backpack / ByteRockers’ Games)
- für Nachwuchspreis Bestes Debüt

8.      Oddsparks: An Automation Adventure
- für Bestes Familienspiel
- für Bestes Grafikdesign

Ein Preis mit Einfluss auf die Entwicklung der Branche

Der Deutsche Computerspielpreis ist die höchste nationale Auszeichnung für
Games. Seit 2009 zeigt er jedes Jahr, wie vielfältig und technisch
anspruchsvoll die deutsche Spielelandschaft geworden ist: Mit ihm werden
die besten Games aus Deutschland und die kreativen Köpfe hinter den
Spielen geehrt.
„Der DCP zeigt, wie relevant Games für Kultur, Bildung und Innovation
sind. Ohne die Games-Förderung des Bundes wären viele der heute
nominierten Projekte nicht möglich gewesen. Sie sorgt dafür, dass mutige
Ideen nicht an finanziellen Hürden scheitern – und dass Deutschland im
globalen Wettbewerb sichtbar bleibt“, erklärt Dr. Patrick Lay,
Abteilungsleiter Computerspiele/Kreativbranche beim DLR Projektträger.
Für Studios bedeutet eine Nominierung oft einen enormen Schub – für
Sichtbarkeit, Finanzierung und internationale Wahrnehmung. Die
Auszeichnung ist mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 800.000 Euro
dotiert und wird als gemeinsame Initiative von der Bundesregierung,
vertreten durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und
Raumfahrt (BMFTR), und dem game – Verband der deutschen Games-Branche
ausgerichtet. Zusammen prämieren sie die Entwicklung innovativer Computer-
und Videospiele „made in Germany“.
Dr. Stefanie Wefers, Projektleiterin Games-Förderung beim DLR
Projektträger, betont: „Der DCP stärkt die wirtschaftliche Bedeutung der
Branche und setzt Qualitätsstandards. Mit der Kombination von
Preisverleihung und Bundesförderung entsteht ein Ökosystem, das Talente
anzieht und Innovationen hervorbringt. Seit 2019 sind wir mit großer
Begeisterung Teil dieses Ökosystems.“

Der DLR Projektträger als zentraler Partner der Games-Förderung

Seit 2019 unterstützt der Bund die Computerspieleentwicklung mit einem
Förderprogramm. Der DLR Projektträger organisiert die Games-Förderung
seitdem auf Bundesebene; aktuell im Auftrag des Bundesministeriums für
Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Er berät Förderinteressierte
und informiert sie mithilfe eines Online-Angebots über die
Fördermechanismen des Bundes. In dem erfahrenen Team der Abteilung
Computerspiele/Kreativbranche finden die Entwicklerinnen und Entwickler
der deutschen Games-Branche qualifizierte Ansprechpersonen, die ihnen als
Fachleute im Antrags- und Förderprozess zur Seite stehen. Außerdem
begleitet der DLR Projektträger das BMFTR auch bei der Weiterentwicklung
der Förderprogrammatik und in Fragen der Umsetzung der Strategie des
Bundes für den Games-Standort Deutschland.
Das Programm verfolgt das Ziel, den Games-Standort voranzubringen, die
deutsche Games-Branche nachhaltig zu stärken und ihr zu größerer
internationalen Sichtbarkeit zu verhelfen. Schließlich gilt es, die Anzahl
von erfolgreichen „Games made in Germany“ kontinuierlich zu erhöhen.