Start der geförderten Projekte im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) stärkt
Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft
Forschung verändert jeden Tag, wie wir Gesundheit verstehen, schützen und
stärken. Im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft fördert das
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) 25
kreative Vorhaben, durch die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit
Forschenden neue Wege für die Medizin von morgen entdecken – offen,
erfahrbar und nah an ihrem Alltag.
Die diesjährigen Förderprojekte im Wissenschaftsjahr stehen fest. Sie
stammen aus ganz Deutschland und reichen von interaktiven Ausstellungen
über Comics und Roadshows bis zu Wissenschaftskonzerten. Im Rahmen der
Förderrichtlinie wurden rund 2 Millionen Euro für die Umsetzung der
ausgewählten Projekte bis Ende des Jahres 2026 vergeben.
Dazu erklärt Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und
Raumfahrt:
„Die Förderprojekte sind ein Kernstück unserer Wissenschaftsjahre. Die
Medizin der Zukunft entsteht nicht allein im Labor, sondern auch im
Austausch mit den Menschen, deren Leben sie verbessert. Die geförderten
Vorhaben machen medizinische Forschung erlebbar und verständlich – in
Städten und im ländlichen Raum, für Jung und Alt. So stärken sie das
Vertrauen in die Wissenschaft, fördern Gesundheitskompetenz und laden
Menschen ein, die Medizin von morgen aktiv mitzugestalten.“
Vielfältige Ideen für die Wissenschaftskommunikation
Die Bandbreite der Projekte ist groß: Der 1. FC Union Berlin und die
Charité motivieren Kinder und Jugendliche im Projekt „move the future“ zum
Beispiel mit kurzen Übungen in den Sozialen Medien zu mehr Bewegung,
„Noten und Neuronen“ des Universitätsklinikums Bonn verbindet Musik und
Hirnforschung in interaktiven Wissenschaftskonzerten. Beim SILBERSALZ
Festival lädt das FUTURE GYM mit digitalen Anwendungen zur
Auseinandersetzung mit personalisierter Medizin und mentaler Gesundheit
ein. Das Charité‑Projekt „TRUST“ stärkt durch eine partizipative
Wanderausstellung das Vertrauen in die innovative Krebsforschung.
Mit einer Förderrichtlinie suchte das BMFTR innovative Formate der
Wissenschaftskommunikation, die Einblicke in die Forschung zum Jahresthema
„Medizin der Zukunft“ bieten. Hinzu kommen ein Sonderfilmprogramm
innerhalb der bundesweiten SchulKinoWochen, der Hochschulwettbewerb und
die MINTmachtage. Auch die MS-Wissenschaft geht ab dem 07. Mai 2026 wieder
auf Tour. Diese Projekte sind laufend Teil der Wissenschaftsjahre und
richten sich thematisch jährlich neu aus.
Pressekontakt Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Kathrin Legermann | Luzie Sturhahn
Pressebüro Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Potsdamer Str. 87 | 10785 Berlin
Tel: +49 228 9957-2442
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Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Gesundheit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes Leben.
Im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft steht die Frage im Fokus,
wie Forschende mit ihren Ideen und Lösungen schon heute die Medizin von
morgen formen. Wie lassen sich in Zukunft Krankheiten diagnostizieren?
Welche Ideen gibt es für die medizinische Versorgung? Wird KI die
Medikamentenentwicklung revolutionieren? Wie können innovative
Technologien Pflege unterstützen, ohne den Menschen aus dem Blick zu
verlieren? Wie lassen sich Präventionsstrategien verbessern, sodass wir
seltener und weniger schwer erkranken? Ein besonderer Fokus im
Wissenschaftsjahr liegt auf geschlechtersensibler Forschung, denn bis
heute fehlt für viele Krankheiten die Datengrundlage für eine
geschlechtsspezifische Behandlung und Versorgung. Dies gilt ganz besonders
für Erkrankungen und Gesundheitsthemen, die gerade Frauen betreffen,
darunter Endometriose oder Wechseljahre.
Das Wissenschaftsjahr ist die größte bundesweite Plattform für
disziplinübergreifende Kommunikation aktueller Forschungsthemen, an der
sich pro Jahr 400 bis 800 Forschungsinstitute, Universitäten, Verbände,
Vereine, Unternehmen und Stiftungen mit bis zu 1.000 Veranstaltungen und
Aktionen beteiligen. Dazu gehören ein bundesweiter Hochschulwettbewerb,
Formate wie SchulKinoWochen, MINTmachtage und die MS Wissenschaft, ein
Ausstellungsschiff, das von Mai bis September bis zu 35 Städte in
Deutschland anfährt. Die Wissenschaftsjahre werden seit dem Jahr 2000
ausgerufen und sind eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung,
Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog
(WiD).
Das ganze Jahr über lädt das Wissenschaftsjahr mit Veranstaltungen,
Projekten und Aktionen dazu ein, Einblicke in die aktuelle
Medizinforschung zu gewinnen und in den Austausch mit Wissenschaft,
Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft zu kommen. Auch Social Media-
Formate, monatliche Challenges und prominente Botschafterinnen und
Botschafter werden das Wissenschaftsjahr 2026 intensiv begleiten.
