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International Common Indicators Initiative (ICII)

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Am 23. und 24. März 2026 wurde ein Vertrag zur Zusammenarbeit der
Japanischen Agentur für Wissenschaft und Technologie mit dem Leibniz-
Institut für Resilienzforschung und der Freien Universität Amsterdam
zeremoniell unterzeichnet. ICII soll die internationale Zusammenarbeit in
der Erforschung von Resilienz und psychischer Gesundheit stärken.

(Mainz, 25.03.2026) Am 23. und 24. März 2026 kamen Vertreterinnen und
Vertreter der Freien Universität Amsterdam (VU), der Japanischen Agentur
für Wissenschaft und Technologie (JST) und des Leibniz-Instituts für
Resilienzforschung (LIR) in Mainz zusammen, um in der International Common
Indicators Initiative (ICII) gemeinsam Standards zur Erhebung und zum
Datenaustausch psychologischer und biologischer Daten zu Wellbeing,
Resilienz und psychischer Gesundheit zu erarbeiten. Prof. Dr. Klaus Lieb
(LIR), Mitglied im ICII-Vorstand, und Prof. Dr. Oliver Tüscher (LIR),
Mitglied des ICII-Lenkungsausschusses, begrüßten Prof. Dr. Meike Bartels
(VU), Prof. Dr. Seiji Kumagai (JST), Prof. Dr. Shin'ya Nishida (JST) und
Dr. Hideo Nakajima (JST), die alle vier ebenso Teil des ICII-Vorstands
sind, sowie Prof. Dr. Martijn van den Heuvel, ebenso Mitglied im ICII-
Lenkungsausschuss.

ICII baut auf der bestehenden Kooperation der japanischen Förderinitiative
„Moonshot“ auf, in der das LIR gemeinsam mit der Tohoku Universität Sendai
und der Universität Tokyo daran arbeitet, bis 2050 Methoden zur Förderung
einer psychisch gesunden und dynamischen Gesellschaft weiterzuentwickeln.

„ICII soll internationale Maßstäbe im Datenaustausch setzen. Wir freuen
uns, in diesem wichtigen Vorhaben eng mit unseren japanischen
Kooperationspartnern zusammenzuarbeiten“, so Prof. Dr. Klaus Lieb.

„Gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus Japan und den
Niederlanden wollen wir relevante Daten über Ländergrenzen hinweg
verfügbar machen, um weitere Fortschritte in der Gesundheitsförderung zu
erzielen“, ergänzt Prof. Dr. Oliver Tüscher.

Die beiden Workshoptage boten den Teilnehmenden die Gelegenheit, die
Themen Wellbeing, Resilienz und psychische Gesundheit auf psychologischer,
physiologischer und biologischer Ebene zu diskutieren. Bei der
Unterzeichnungszeremonie am 24. März 2026 war auch Dr. Frank-Dieter
Kuchta, stellvertretender Leiter der Abteilung für Forschung im
Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz, anwesend.

Die Initiative markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer engeren
internationalen Zusammenarbeit in der Präventions- und Resilienzforschung.
Durch gemeinsame Standards und einen verbesserten Datenaustausch wird die
ICII künftig dazu beitragen, wissenschaftliche Erkenntnisse schneller zu
bündeln und neue Ansätze zur Förderung von Wellbeing, Resilienz und
psychischer Gesundheit weltweit zu entwickeln.